Canonical, Cisco, IBM, Intel, Netapp, Red Hat und Suse wollen gemeinsam am Ovirt-Projekt arbeiten. Ovirt ist ein freier Virtualisierungsstack auf Basis der kernelbasierten virtuellen Maschine, KVM.
Das grafische Frontend Boxes für virtuelle Maschinen soll als Standardpaket in eine der nächsten Versionen von Gnome integriert werden. Boxes ist für Privatanwender gedacht und verwendet Libvirt für den Zugriff auf die KVM.
Mit einem neuen Journal-Dämon wollen die Entwickler Lennart Poettering und Kay Sievers die Nachteile des Syslog-Protokolls überwinden. Dazu implementierten sie eine Erweiterung für den Init-Dämon Systemd.
Google hat damit begonnen, den Code von Android 4.0 als Open Source zu veröffentlichen. Konkret handelt es sich um die Version 4.0.1, mit der auch das kommende Google-Smartphone Galaxy Nexus ausgeliefert wird.
Peter Anvin, einer der Administratoren der Server von Kernel.org, hat den Einbruch Ende August 2011 genauer erläutert. Demnach veränderten die Angreifer keine Dateien, sondern betrieben Identitätsdiebstahl.
Mit deutlicher Verspätung hat Linus Torvalds den Linux-Kernel 3.1 freigegeben. Er erhält ein Subsystem für Near Field Communication (NFC). Außerdem haben die Kernel-Hacker diverse Verbesserungen an der Virtualisierung eingearbeitet.
Google hat bestätigt, dass der Quellcode von Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) bald veröffentlicht wird. Der Quellcode der Vorgängerversion 2.3.7 Gingerbread wird nun zudem auf Google-eigenen Git-Servern gehostet.
Die Hosting-Webseite des Linux-Kernels, Kernel.org, ist wieder erreichbar. Noch sind nicht alle Codezweige aktuell. Außerdem sollen die Entwickler ihre eigenen Systeme auf mögliche Einbrüche untersuchen.
Der Hacker Austen Dicken hat sich eine Entwicklerversion des VLC-Players für Android angesehen. Sie soll bereits funktional sein. Eine offizielle Android-Version des Multimediaplayers ist noch nicht angekündigt.
Die Administratoren von Kernel.org haben Konsequenzen aus dem jüngsten Einbruch in die Server gezogen, auf denen der Sourcecode des Linux-Kernels liegt. Künftig sind Shell-Zugänge über SSH nicht mehr erlaubt. Stattdessen müssen die Entwickler des Linux-Kernels Gitolite verwenden.
Die Open-Source-Software Upverter soll beim Entwerfen von Open-Source-Hardware helfen. Sie ist für kollaborative Arbeit gedacht, ähnlich wie Git oder SVN für Programmcode.
Die gesamte Infrastruktur um das Framework Qt wird von Nokia ausgelagert. Künftig stehen Quellcode, Bugtracker und anderes auf qt-project.org bereit, das von einer gemeinnützigen Organisation betreut wird.
Die Linux Foundation hat die Server Linux.com und Linuxfoundation.org vorübergehend abgeschaltet. Der Grund: Die Administratoren haben einen Einbruch registriert. Gleichzeitig sollen Anwender mit einem Konto ihren SSH-Schlüssel ändern.
Ein Patch und die aktuelle Entwicklerversion des Windows-API-Nachbaus Wine: Mehr benötigen Linux-Fans nicht, um die Software für den Spiele-Streamingdienst Onlive auch unter dem freien Betriebssystem laufen zu lassen.
Update Linus Torvalds hat den Sourcecode des aktuellen Linux-Kernels in einen eigenen Github-Account veröffentlicht. Vor wenigen Tagen hatte es einen Einbruch auf dem Hauptserver der Webseite Kernel.org gegeben.
Angreifer haben Admin-Rechte für den Hauptserver der Webseite Kernel.org erlangt. Über die Seite wird unter anderem der Quellcode von Linux verteilt. Allerdings wurde wohl kein Code verändert.
Der eigentlich für Gnome 3 geplante Networkmanager 0.9 ist nun in einer stabilen Version verfügbar. Die Konfiguration soll einfacher sein und das API für Applets ist flexibler gestaltet.
Die Gimp-Entwickler haben ihre freie Bildbearbeitung in der Entwicklerversion 2.7.3 veröffentlicht. Diese enthält einen funktionierenden Ein-Fenster-Modus, wie er in der kommenden stabilen Version Gimp 2.8 enthalten sein soll.
Der Ein-Fenster-Modus für die freie Bildbearbeitung Gimp ist fast fertig, so dass Gimp 2.8 voraussichtlich Ende 2011, spätestens Anfang 2012 veröffentlicht werden kann. Danach wollen die Gimp-Entwickler ihre Software unter anderem mit einer GPU-Beschleunigung versehen.
Linux-Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman schlägt die regelmäßige Veröffentlichung von Longterm-Kerneln vor. Er will damit die Kernel-Entwicklung vor allem für Distributionen und Unternehmen vorhersehbar machen.
Googles Code-Hosting-Plattform Google Code unterstützt ab sofort auch das mittlerweile populäre Versionskontrollsystem Git. Bislang konnten nur Subversion und Mercurial verwendet werden.
Eine Umfrage zum Microsoft Developer Network hat ergeben, dass Open-Source-Entwickler bevorzugt Github als Plattform für ihre Projekte nutzen. Programmierer unter Windows nutzen ebenso häufig Codeplex.
Mit Distributed Scene Graph (DSG) sollen die Berechnungen von Massive Multiplayer Virtual Environments auf mehrere Server verteilt werden können. Damit sollen sich die Teilnehmerzahlen um das Zwanzigfache erhöhen lassen. Intel hat DSG und den fotorealistischen Raytracer Embree als Open Source veröffentlicht.
Das Linux-Spielehandheld Open Pandora ist nichts für den Massenmarkt. Das Konzept und die Ausstattung des Projekts richten sich an Retrogamer, Linux-Fans, Admins und Entwickler. Für die Zielgruppe ist das Open Pandora ein gelungenes Spielzeug mit Spaßgarantie.
Unter dem Namen Indigo haben die Entwickler die Open-Source-IDE und Werkzeugsammlung Eclipse 3.7 freigegeben. Künftig gibt es Versionen speziell für Tester, für die Businessplattform Scout sowie für die Entwicklung mit mehreren Programmiersprachen.
Update Entwickler Joachim Breitner hat ein Gtk3-Modul entwickelt, das Screenshots als Vektorgrafik aufnimmt und im PDF- oder SVG-Format abspeichert. Das PDF-Screenshot-Modul kann in jede Gtk3-Applikation eingebunden werden.
Nokia will sich vorerst "schmallippig" geben: Qt habe eine Zukunft, versicherte Nokia auf der Qt Contributors Conference in Berlin. Wie sie aussehen soll, will das Unternehmen aber noch nicht verraten. Nur so viel: Die Community wird stärker beteiligt.
Auf einem KDE-Entwicklertreffen wurde ein Konzept zur Integration von Zeitgeist in KDE SC erarbeitet. KDE-Nutzer könnten damit auf die Fähigkeiten des Aktivitätentrackers zurückgreifen.
Unter dem Namen Sandy Bridge New Acceleration hat Entwickler Chris Wilson einen Patch für den entsprechenden X.org-Treiber eingereicht, der die Grafikausgabe sowohl für den Desktop als auch für Anwendungen mehr als doppelt so schnell machen soll wie bisher.
Einer Studie von Redmonk und Black Duck Software zufolge ist Github der beliebteste Dienst bei Entwicklern von Open-Source-Software. Das Urgestein Sourceforge landet nur auf dem zweiten Platz.
Mit Chromeless arbeitet Mozilla an einem Framework, mit dem sich Desktopapplikationen mit Webtechnik bauen lassen. Die neue Version 0.3 enthält einige Beispiele dafür und kann auch nativen Code einbinden.
Webapplikationen haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber nativen: Man erreicht mit einer Applikation mehr als nur eine Plattform. Dienste wie Phonegap/build und apparat.io machen daraus native Apps, ohne dass ein einziges SDK installiert werden muss.
Canonical und Fedora setzen in Zukunft auf Wayland und beteiligen sich an dem Projekt. Eine erste experimentelle Version steht unter der aktuellen Ubuntu-Version zur Verfügung. Spätestens bis Ubuntu 12.04 soll Wayland X.org ersetzen.
Das Open-Source-Projekt Mediagoblin will Benutzern eine freie Alternative zu Flickr, Youtube und Co. zur Verfügung stellen. Ein fünfköpfiges Gründungsteam will in den nächsten acht Monaten die Infrastruktur für den Webdienst stabilisieren und dann anbieten.
Mit dem für den Crystal-HD-Chip verantwortlichen Treiber können künftig im freien Videoplayer Mplayer-Videos herunterskaliert werden, bevor sie in den Speicher kopiert werden. Das soll auf mancher Hardware die CPU-Last verringern.
Die freie Entwicklungsumgebung Netbeans 7.0 ist als finale Version erschienen. Sie soll die erste IDE sein, die Java SE 7 vollständig unterstützt. Java 7 wird erst für Mitte des Jahres 2011 erwartet.
AMD hat seine Testsuite Tapper freigegeben. Tapper bietet Testroutinen für die Optimierung vom Linux-Kernel über Virtualisierung mit KVM oder Xen sowie das Testen von ganzen Distributionen.
Die beiden Projekte NTFS-3G und NTFSprogs sind zusammengelegt worden. Die Entwickler wollen damit überflüssige Doppelungen im Source Code vermeiden und sich mehr auf neue Funktionen konzentrieren.
Nokia läutet für Symbian ein neues Kapitel ein und bietet den Source Code des Smartphone-Betriebssystems für seine Partner per Git zum Download an. Trotz des Wechsels zu Windows Phone will Nokia noch 150 Millionen Geräte mit Symbian ausliefern.
Der Initialisierungsdämon Systemd legt ab sofort das Verzeichnis /run im Dateibaum an. Das ist zwar nur eine kleine technische Änderung, kommt jedoch einer politischen Revolution für Linux gleich.
Linus Torvalds schwärmt von zwei wichtigen Patches im Linux-Kernel 2.6.38: Sie sollen den Desktop und die Zugriffe auf Dateisysteme beschleunigen. Das Direct Rendering Modul (DRM) erhält präzisere Zeitstempel, um Bildfehler zu vermeiden.
Die Betreiber des Hostingservices Sourceforge veröffentlichen ihre eigene Software Allura unter der Apache-Lizenz 2.0. Allura ist die quelloffene Implementierung des Dienstes, den Sourceforge anbietet.
Das Projekt Neon will künftig tägliche Builds der KDE SC in Binärform zur Verfügung stellen. Das KDE-Team verspricht sich von dem stets aktuellen Angebot einen einfacheren Einstieg für angehende KDE-Entwickler.
Apple hat seine Entwicklungsumgebung Xcode in der Version 4 veröffentlicht, die umfangreiche Neuerungen bietet. Mit Xcode lassen sich Applikationen für Mac OS X sowie iOS entwickeln.
Das erste Update der 4.6er Reihe der KDE SC haben die Entwickler unter dem Codenamen Helga veröffentlicht. Fehler wurden im Dateimanager Dolphin und in der Chat-Anwendung Kopete korrigiert.
Unter dem Namen Necessitas hat Entwickler Bogdan Vatra ein Qt-Framework samt Bibliotheken für die Android-Plattform vorgestellt. Zusätzlich gibt es ein entsprechendes SDK mit dem bereits bekannten Namen Qt Creator.
In den kommenden Versionen der KDE SC wird der Compositing-Manager Kwin um die Unterstützung der Grafikschnittstelle OpenGL ES 2.0 erweitert. Damit kann KDE künftig auch mit Hardwarebeschleunigung auf mobilen Geräten laufen.