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Gimp 2.7.3: Gimp in einem Fenster

Die Gimp-Entwickler haben ihre freie Bildbearbeitung in der Entwicklerversion 2.7.3 veröffentlicht. Diese enthält einen funktionierenden Ein-Fenster-Modus, wie er in der kommenden stabilen Version Gimp 2.8 enthalten sein soll.
/ Jens Ihlenfeld
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Gimp 2.7.3 mit funktionierendem Ein-Fenster-Modus (Bild: Gimp.org)
Gimp 2.7.3 mit funktionierendem Ein-Fenster-Modus Bild: Gimp.org

Die größte Neuerung von Gimp 2.7.3 ist der nun vollständig funktionierende Ein-Fenster-Modus, in dem sich Gimp nun starten lässt. In diesem neuen Modus lassen sich Dialoge an das Image-Fenster andocken, was Gimp automatisch macht, wenn in den Ein-Fenster-Modus gewechselt wird. Wird der Ein-Fenster-Modus verlassen, soll Gimp die einzelnen Fenster besser verteilen als bisher.

Zudem haben die Entwickler nach eigenen Angaben eine funktionierende Session-Verwaltung integriert. Das seit Jahren deaktivierte gimp-remote wurde komplett entfernt.

PDF-Dateien lädt Gimp künftig über Popplers Cairo-API und auch für Screenshots kommt nun Cairo statt GdkPixbuf zum Einsatz, denn Gimp soll komplett auf Cairo umgestellt werden.

Bei Gimp 2.7.3 handelt es sich um eine Entwicklerversion, die offiziell als instabil deklariert ist. Bis zur kommenden stabilen Version Gimp 2.8 ist noch einiges zu tun, so die Entwickler. Geplant ist die Veröffentlichung von Gimp 2.8 für Ende 2011, spätestens aber Anfang 2012.

Gimp 2.7.3 steht unter gimp.org/downloads(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit, das Changelog(öffnet im neuen Fenster) listet die Änderungen in Gimp 2.7.3 im Detail auf und die Release Notes für Gimp 2.7(öffnet im neuen Fenster) beschreiben allgemein, was in der aktuellen Entwicklerserie verändert wurde.

Künftig sollen neue Gimp-Versionen weniger Funktionen enthalten, dafür aber öfter erscheinen. Dazu werden alle neuen Funktionen nun in einzelnen Git-Zweigen entwickelt, so dass sie leicht in den Hauptzweig integriert werden können, wenn sie fertig sind. Bisher wurden auch große Neuerungen direkt im Gimp-Hauptzweig entwickelt, so dass es lange Phasen gab, in denen die Entwicklerversion von Gimp schlichtweg nicht funktionierte.


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