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Ice Cream Sandwich: Google veröffentlicht Quellcode von Android 4.0.1

Google hat damit begonnen, den Code von Android 4.0 als Open Source zu veröffentlichen. Konkret handelt es sich um die Version 4.0.1, mit der auch das kommende Google-Smartphone Galaxy Nexus ausgeliefert wird.
/ Jens Ihlenfeld
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Ice Cream Sandwich als Open Source verfügbar. (Bild: Google)
Ice Cream Sandwich als Open Source verfügbar. Bild: Google

Vor knapp einem Monat hat Google das Betriebssystem Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich vorgestellt, das für Smartphones und Tablets gedacht ist. Als erstes Smartphone soll das Galaxy Nexus von Samsung mit Android 4.0 ausgeliefert werden, aber schon jetzt hat Google damit begonnen, den Quellcode des Betriebssystems als Open Source zu veröffentlichen.

Samsungs Galaxy Nexus mit Android 4.0
Samsungs Galaxy Nexus mit Android 4.0 (01:56)

Android 4.0.1 steht auf den Git-Servern des Android-Open-Source-Projekts (AOSP) zum Download bereit. Google-Mitarbeiter Jean-Baptiste Queru erläutert in einer E-Mail an die Mailingsliste Android Building(öffnet im neuen Fenster) , wie es via Git heruntergeladen werden kann. Er weist aber darauf hin, dass der Kopiervorgang auf die Server noch im Gange ist und bittet um etwas Geduld.

Zunächst gibt es Android 4.0 nur mit Konfigurationen für das Galaxy Nexus; Build-Konfigurationen für andere Geräte sollen demnächst folgen. Noch sei der Code nicht reif für den Einsatz auf Consumergeräten, erklärte Queru. Der Code enthält zudem den gesamten Code für Honeycomb, allerdings hat Google diese Versionen nicht getaggt, da sie nicht vollständig sind. Google will, dass sich alle auf die aktuelle Version Ice Cream Sandwich konzentrieren.

Android 4.0 führt die zwei Android-Entwicklungszweige für Smartphones und Tablets wieder zusammen. Zudem bietet die neue Version eine Gesichtserkennung und ermöglicht das Übertragen von Daten per NFC. Zudem verfügt Android 4.0 über einen überarbeiteten Programmstarter, der Verzeichnisse kennt, damit Anwendungen besser sortiert werden können. Ordner können dabei auf den Schnellstarter gezogen werden. Ebenfalls einer besseren Übersichtlichkeit dient die Funktion zum Ausblenden vorinstallierter Anwendungen, die nicht benötigt werden.


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