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Ovirt: Unternehmen stützen KVM-Virtualisierungsstack

Canonical, Cisco, IBM, Intel, Netapp, Red Hat und Suse wollen gemeinsam am Ovirt-Projekt arbeiten. Ovirt ist ein freier Virtualisierungsstack auf Basis der kernelbasierten virtuellen Maschine, KVM .
/ Sebastian Grüner
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Ovirt bekommt breite Unterstützung. (Bild: ovirt.org)
Ovirt bekommt breite Unterstützung. Bild: ovirt.org

Das Ovirt-Projekt hat bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster) , dass Canonical, Cisco, IBM, Intel, Netapp, Red Hat und Suse gemeinsam an dem Virtualisierungsstack arbeiten wollen. Ovirt(öffnet im neuen Fenster) ging aus Red Hats Enterprise Virtualization hervor und kombiniert dessen Technologie mit bestehenden wie der kernelbasierten virtuellen Maschine (KVM) und Werkzeugen wie Libvirt.

Ziel des Ovirt-Projektes ist eine integrierte Virtualisierungsplattform, die unter anderem Hochverfügbarkeit, die Live-Migration von Gästen und Storage-Management bietet. Das Projekt strebt neben freiem Quellcode auch ein "Open-Governance-Modell" an, das heißt, Ovirt soll transparent verwaltet werden.

Die breite Unterstützung der Unternehmen für Ovirt folgt der Gründung der Open Virtualization Alliance (OVA) im Mai 2011. Mit der OVA wollen unter anderem IBM, Intel, Red Hat, HP und Suse für ein wachsendes Ökosystem an Lösungsanbietern auf Basis von KVM sorgen. Darüber hinaus sollen mit der freien Virtualisierungslösung auch die Kosten für Unternehmen gesenkt werden.

Anfang November informierte das Ovirt-Projekt über die Organisationsstruktur und technische Details der Software. Eine Übersicht und Materialien dazu bietet das Projekt-Wiki(öffnet im neuen Fenster) . Die erste offizielle Veröffentlichung von Ovirt ist für Ende Januar 2012 vorgesehen. Aktueller Quellcode ist jedoch via Git verfügbar(öffnet im neuen Fenster) , ebenso wie Nightly-Builds für Fedora(öffnet im neuen Fenster) .


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