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Gimp

Ein-Fenster-Modus fast fertig, GPU-Beschleunigung geplant

Der Ein-Fenster-Modus für die freie Bildbearbeitung Gimp ist fast fertig, so dass Gimp 2.8 voraussichtlich Ende 2011, spätestens Anfang 2012 veröffentlicht werden kann. Danach wollen die Gimp-Entwickler ihre Software unter anderem mit einer GPU-Beschleunigung versehen.

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Gimp 2.8 soll Ende 2011 oder Anfang 2012 erscheinen.
Gimp 2.8 soll Ende 2011 oder Anfang 2012 erscheinen. (Bild: Gimp.org)

Seit einigen Tagen ist der "Ein-Fenster-Modus" für Gimp 2.8 "Feature Complete", schreibt Gimp-Entwickler Martin Nordholts in seinem Blog. Das bedeutet, es werden bis zur Veröffentlichung von Gimp 2.8 keine neuen Funktionen mehr ergänzt, obwohl einige geplante Funktionen noch nicht umgesetzt sind. Es gebe derzeit nur noch ein paar eher harmlose Bugs in der Ein-Fenster-Variante, die beseitigt werden müssen, bevor die stabile Version Gimp 2.8 veröffentlicht werden kann, schreibt Nordholts.

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Damit liegt Gimp 2.8 laut Nordholts nach wiederholten Verzögerungen im aktuellen Zeitplan, der eine Veröffentlichung der stabilen Version Ende 2011, spätestens aber Anfang 2012 vorsieht. Ein paar unangenehme Fehler seien bis dahin aber noch zu korrigieren, beispielsweise in Bezug auf Ebenen.

In wenigen Tagen soll mit Gimp 2.7.3 eine neue Entwicklerversion von Gimp erscheinen, mit der der neue Ein-Fenster-Modus bereits in der Form ausprobiert werden kann, die später auch in Gimp 2.8 enthalten sein soll.

Derweil geht die Planung für die nächsten Gimp-Versionen weiter: Während die Generic Graphics Library (GEGL) den alten Kern von Gimp nach und nach ersetzt, soll Gimp darauf aufbauend um GPU-Beschleunigung erweitert werden, ist einem News-Eintrag auf Gimp.org zu entnehmen. Victor Oliveira arbeitet im Rahmen von Googles Summer of Code an einer OpenCL-Unterstützung für GEGL.

In Gimp 2.8 wird dies nicht mehr integriert, dafür ist es zu spät. Aber Gimp 2.10 soll die Arbeit von Oliveira sowie den übrigen Ergebnissen der Gimp-Projekte im Rahmen des Google Summer of Code enthalten. Zudem wollen die Gimp-Entwickler die APIs ihrer Software weiter aufräumen. Mit Gimp 3.0 steht dann der finale Wechsel auf GEGL an und dann soll auch der OpenCL-Code reif genug sein, um verwendet zu werden.

Mit Gimp 2.10 soll zugleich das Entwicklungsmodell umgestellt werden, denn die langen Releasezyklen von Gimp haben in der Vergangenheit viele Entwickler vergrault. Gimp 2.6 erschien beispielsweise bereits im Oktober 2008.

Künftig sollen neue Gimp-Versionen weniger Funktionen enthalten, dafür aber öfter erscheinen. Dazu werden alle neuen Funktionen nun in einzelnen Git-Zweigen entwickelt, so dass sie leicht in den Hauptzweig integriert werden können, wenn sie fertig sind. Bisher wurden auch große Neuerungen direkt im Gimp-Hauptzweig entwickelt, so dass es lange Phasen gab, in denen die Entwicklerversion von Gimp schlichtweg nicht funktionierte.

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Turner 17. Aug 2011

In wiefern steht denn genau eine Designetscheidung was die Fenster angeht mit einem Jahr...

[gelöscht] 16. Aug 2011

ArnyNomus 16. Aug 2011

Exakt. So vermeidet man auch nebenbei das Release "x.13" :D Der Linux-Kernel hatte das...


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