Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Freie Entwicklungsumgebung: Eclipse 3.7 für Tester und parallele Entwicklung

Unter dem Namen Indigo haben die Entwickler die Open-Source-IDE und Werkzeugsammlung Eclipse 3.7 freigegeben. Künftig gibt es Versionen speziell für Tester, für die Businessplattform Scout sowie für die Entwicklung mit mehreren Programmiersprachen.
/ Jörg Thoma
5 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Bild: Eclipse

Die jährliche Ausgabe der quelloffenen IDE Eclipse ist unter dem Codenamen Indigo freigegeben worden(öffnet im neuen Fenster) . Zu den neuen, speziell angepassten Versionen zählt unter anderem eine für Tester, die mit Jubula für das Prüfen von Java- und HTML-Anwendungen ausgestattet ist. Außerdem hat das Eclipse-Team dort Mylyn(öffnet im neuen Fenster) integriert, das Code-Überwachung durch Hudson unterstützt.

Zudem wird es eine Variante für die Entwicklung mit mehreren Programmiersprachen (Parallel Application Developers) geben, die unter anderem C/C++ sowie Fortran, Unified Parallel C (UPC)(öffnet im neuen Fenster) sowie die Parallel Tools Platform (PTP) unterstützt. Außerdem gibt es eine spezielle Eclipse-Variante für Entwickler der Businessplattform Scout(öffnet im neuen Fenster) .

Zu den neuen Projekten, die in Eclipse integriert worden sind, gehört beispielsweise Jubula(öffnet im neuen Fenster) , mit dem Java- und HTML-Benutzeroberflächen getestet werden können und das in der Ausgabe für Tester integriert ist. Ferner steht Egit zur Verfügung, über welches das Eclipse-eigene Git-Repository gleichen Namens eingebunden werden kann. Google stellte Windowsbuilder(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung, mit dem Benutzeroberflächen in Java erstellt werden können.

Mit Xtext 2.0(öffnet im neuen Fenster) lassen sich domänenspezifische Sprachen über einige neue Funktionen erstellen, etwa mit eingebetteten, Java-ähnlichen Ausdrücken. Xtext bietet mit Xtend eine Template-Sprache, mit der Code einfacher in die Eclipse-Umgebung eingebunden werden kann.

Eclipselink 2.3(öffnet im neuen Fenster) unterstützt künftig mehrere JPA-Instanzen und kann somit auch zur Erstellung von SaaS-Anwendungen verwendet werden. Das Framework für OSGi-Dienste Equinox 3.7(öffnet im neuen Fenster) unterstützt dessen Spezifikationen in Version 4.3. Riena 3.0(öffnet im neuen Fenster) kann für die Erstellungen von Browserapplikationen mit Eclipse Rich Ajax Platform(öffnet im neuen Fenster) eingesetzt werden.

Insgesamt hat sich die Anzahl der in Indigo integrierten Projekte von 39 auf 62 fast verdoppelt. Laut Ohloh, der Website zur Katalogisierung von Open-Source-Softwareprojekten, umfasst das gesamte Projekt inzwischen 46 Millionen Codezeilen. Die verschiedenen Varianten von Eclipse Indigo stehen für Linux, Mac OS X und Windows in 32- und 64-Bit-Versionen zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


Relevante Themen