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Sourceforge: Betreiber legen eigenen Code offen

Die Betreiber des Hostingservices Sourceforge veröffentlichen ihre eigene Software Allura unter der Apache-Lizenz 2.0 . Allura ist die quelloffene Implementierung des Dienstes, den Sourceforge anbietet.
/ Sebastian Grüner
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Die Betreiber der Hostingwebseite Sourceforge.net legen den Quellcode ihres eigenen Dienstes offen(öffnet im neuen Fenster) . Die freie Implementierung dieses Services ist nun mit dem Namen Allura unter der Apache-Lizenz in Version 2.0 veröffentlicht wurden. Die Webseite wird von vielen Open-Source-Projekten zur Verwaltung genutzt. Das heißt, der Quellcode kann einfach verändert und verteilt werden. Ebenso kann ein Wiki zum eigenen Projekt angelegt werden. Außerdem bietet Sourceforge Third-Level-Domains an, auf denen sich meist die Projekthomepage befindet.

Allura wurde zum großen Teil in der Programmiersprache Python umgesetzt. Die Software umfasst unter anderem Quellcode-Repositories, Bug-Tracker, Archive für Mailinglisten und ein Wiki. Weiterhin kommen die Datenbank MongoDB(öffnet im neuen Fenster) , der Suchserver Solr(öffnet im neuen Fenster) und die Messaging-Software RabbitMQ(öffnet im neuen Fenster) zum Einsatz. Zugang zum Quellcode eines Projekts, das mit Allura gehostet wird, kann über Git, Subversion und Mercurial erfolgen. Für Testzwecke wird das Framework nose(öffnet im neuen Fenster) benutzt.

Die Software wurde auf der Entwicklerkonferenz PyCon 2011(öffnet im neuen Fenster) in Atlanta näher vorgestellt. Der Quellcode steht auf der Seite des Projekts(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. [von Sebastian Grüner]


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