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Open Pandora im Test

Handheld für Retrogamer und Linux-Fans

Das Linux-Spielehandheld Open Pandora ist nichts für den Massenmarkt. Das Konzept und die Ausstattung des Projekts richten sich an Retrogamer, Linux-Fans, Admins und Entwickler. Für die Zielgruppe ist das Open Pandora ein gelungenes Spielzeug mit Spaßgarantie.

Artikel veröffentlicht am ,
Open Pandora im Test: Handheld für Retrogamer und Linux-Fans
(Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Das Spielehandheld Open Pandora wird von einer Gemeinschaft aus Freiwilligen entwickelt und vertrieben. Die Initiatoren planten mit dem Open Pandora einen inoffiziellen Nachfolger für die Handhelds GP32 und GP2X des südkoreanischen Herstellers Gamepark Holdings. Als Firmware dient eine stark angepasste Version der Linux-Distribution Ångström. Die Entwickler nutzten die Version 2010.4, die auf dem Linux-Kernel 2.6.27 basiert. Für das Betriebssystem existieren inzwischen fünf Hotfixes, die Fehler in der Software beseitigen. Das wohl finale Hotfix 6 befindet sich noch im Entwicklungsstadium und soll die Nutzung weiter vereinfachen. In unserem Test nutzten wir die 4. Alphaversion von Hotfix 6.

Hardware

Inhalt:
  1. Open Pandora im Test: Handheld für Retrogamer und Linux-Fans
  2. Zwei Paketsysteme
  3. Desktopsoftware auf dem Open Pandora
  4. Für Entwickler, Bastler und Frickler

Das Linux-Handheld verfügt über einen OMAP3530 mit 600 MHz als CPU (ARM Cortex-A8) und TMS320C64x+ mit 430 MHz als DSP. Für die OpenGL-ES-2.0-kompatible 3D-Hardwarebeschleunigung sorgt der Grafikkern PowerVR SGX530 mit 110 MHz. Dazu kommen 256 MByte DDR-333-SDRAM, 512 MByte NAND-Flashspeicher für das Betriebssystem und zwei SDHC-Speicherkartenslots.

  • Open Pandora mit XFCE-Oberfläche (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Seitenansicht der Open Pandora
  • Auf der Oberseite ist das Logo des Open-Pandora-Projekts zu sehen.
  • Die Open Pandora verfügt über einen Standard-USB-Port, einen Mini-USB-Port und einen S-Video-Ausgang.
  • Open Pandora
  • In der Unterseite ist ein Stylus für den Touchscreen versteckt.
  • Der kleine Lithium-Polymer-Akku mit 4.000 mAh
  • Unser Testgerät stammt aus der ersten Produktionscharge. Der Akku lässt sich über ein Netzteil oder via USB laden.
  • Das Open Pandora besitzt zwei SDHC-Kartenslots.
  • Open Pandora
  • Die Steuerung des Cursors mit den analogen Nubs erfordert einiges an Übung.
Open Pandora

Die Bildschirmausgabe erfolgt über einen 4,3 Zoll großen Touchscreen (LCD) mit 800 x 480 Pixeln, die Steuerung über eine QWERTY-Tastatur mit 43 Tasten, Nummerntasten sowie einer Gampad-Kombination aus Steuerkreuz, zwei analogen Nubs, vier Aktionstasten sowie zwei Schultertasten. Zum Schreiben von kurzen Texten ist die Tastatur gut geeignet, jedoch müssen die Tasten mit einigem Druck betätigt werden.

Zu den Schnittstellen zählen WLAN nach IEEE 802.11b/g, Bluetooth, USB 2.0 und ein S-Videoausgang. Für den Sound sorgen Stereolautsprecher, ein Kopfhörerausgang sowie ein integriertes Mikrofon.

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Der Minirechner ist 140 mm breit, 82 mm tief, zugeklappt 27,5 mm dick und wiegt samt 4.000-mAh-Lithium-Polymer-Akku rund 330 Gramm. Das Open Pandora ist damit leicht größer als Nintendos 3DS. Die Akkulaufzeit soll unter Volllast mindestens 7 Stunden betragen, bei normaler Nutzung sollen mehr als 10 Stunden erreicht werden.

Inhalt:
  1. Open Pandora im Test: Handheld für Retrogamer und Linux-Fans
  2. Zwei Paketsysteme
  3. Desktopsoftware auf dem Open Pandora
  4. Für Entwickler, Bastler und Frickler
Zwei Paketsysteme 
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Serenity 04. Jul 2011

du hast mich missverstand. nicht die firma, sondern die entwickler wurden komplett...

Der Kaiser! 03. Jul 2011

Was hab ich davon zu wissen wie die Produktion läuft? Bin ich Produzent?

MartinChristmann 01. Jul 2011

@SoniX: Ich bin auch der Meinung, dass 330 Euro der Preis ist. Ich verfolge das Projekt...

y.m.m.d. 30. Jun 2011

Es sei denn die Nachfrage bleibt/steigt während die Poduktion der Hardware oder...

DerJochen 29. Jun 2011

Das Switchblade wird wohl sicher noch dauern.


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