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Linux 2.6.38

Neuer Kernel mit Desktop- und VFS-Beschleunigung

Linus Torvalds schwärmt von zwei wichtigen Patches im Linux-Kernel 2.6.38: Sie sollen den Desktop und die Zugriffe auf Dateisysteme beschleunigen. Das Direct Rendering Modul (DRM) erhält präzisere Zeitstempel, um Bildfehler zu vermeiden.

Artikel veröffentlicht am ,
Linux 2.6.38: Neuer Kernel mit Desktop- und VFS-Beschleunigung

Zwei neue Patches sollen den Kernel im Zusammenspiel mit Desktops und Dateisystemen deutlich beschleunigen. Zudem wurden aus dem UDF-Treiber die letzten Big Locks entfernt, die noch in der Dateisystem-Infrastruktur vorhanden waren. Die Dateisysteme Ext3 und XFS verwenden die Batch-Discard-Funktion für SSDs. Die Kernel-Hacker benötigten insgesamt 69 Tage für die Entwicklung von Kernel 2.6.38.

Desktopbeschleunigung

Inhalt:
  1. Linux 2.6.38: Neuer Kernel mit Desktop- und VFS-Beschleunigung
  2. Intel-Treiber sparen Strom
  3. Xen erweitert, aber noch nicht funktional

Torvalds hebt zwei Patches besonders hervor und erklärte sie zu seinen Lieblingsfunktionen: Der eine Patch soll die Arbeit am Desktop beschleunigen. Dabei werden Prozesse bestimmter Anwendungen, etwa die von Systemdiensten (Daemons) sowie echten oder Pseudo-Terminals vom Kernel, automatisch in einer Gruppe (Cgroup) zusammengefasst, um die CPU-Zeit besser zwischen Desktop und Konsolenanwendungen zu verteilen.

Ferner übernimmt im neuen Kernel das RCU-Framework die Namenssuche von Dateipfaden (RCU-based name lookup). Bisher musste der Kernel dabei Sperren setzen, die künftig wegfallen. Der Patch soll für einen Geschwindigkeitszuwachs von 30 bis 50 Prozent sorgen. Selbst Systeme mit nur einer CPU sollen von der neuen Funktion profitieren. Der Patch wurde in der Virtual-Filesystem-Infrastruktur eingepflegt und steht damit allen Dateisystemen zur Verfügung.

Neue Grafiktreiber

Die Kernel-Version bringt auch zahlreiche neue Grafiktreiber mit. Die Nouveau-Treiber für Grafikkarten mit Nvidia-Chipsatz sollen die Unterstützung für GPUs der Fermi-Reihe mitbringen. Bislang fehlte in den Treibern die 2D- und 3D-Xvideo-Beschleunigung, sie wurde in dieser Version implementiert. Allerdings benötigt der Treiber weiterhin proprietäre Firmware, um die Beschleunigung zu verwenden. Die entsprechenden Libdrm- und X.org-Pakete werden bereits in Ubuntu 11.04 enthalten sein, dessen Erscheinungstermin für den 28. April 2011 festgelegt wurde. Ubuntu 11.04 wird auch den Kernel 2.6.38 enthalten und dürfte die erste große Distribution mit dem neuen Kernel sein.

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Für seine Ontario- und Zacate-APUs der Fusion-Reihe hatte AMD bereits im November 2010 quelloffene Treiber veröffentlicht, die jetzt in den offiziellen Entwicklungszweig des Kernels eingebaut wurden. Auch AMD-GPUs der Serie Radeon HD 6800 mit Codenamen Northern Island werden ab Kernel 2.6.38 unterstützt. Dazu wurde der von AMD bereitgestellte Treibercode übernommen. Damit sollen Grafikkarten bis zur 6800er Reihe von AMD mit dem nächsten Kernel laufen. Der entsprechende X.org-Treiber ist ebenfalls bereits verfügbar.

Intel-Treiber sparen Strom 
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melog1 16. Mär 2011

Seit wann setzt sich etwas durch, was korrekt ist? Oder schreibst du eine SM? Oder doch...

Anonymer Nutzer 16. Mär 2011

jop... ich sammel die Dinger. Mut du mal unseren Andy fragen ;)


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