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Virtualisierung: Grafisches KVM-Frontend für Gnome

Das grafische Frontend Boxes für virtuelle Maschinen soll als Standardpaket in eine der nächsten Versionen von Gnome integriert werden. Boxes ist für Privatanwender gedacht und verwendet Libvirt für den Zugriff auf die KVM .
/ Jörg Thoma
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Boxes ist ein grafisches Frontend für KVM unter Gnome. (Bild: Boxes)
Boxes ist ein grafisches Frontend für KVM unter Gnome. Bild: Boxes

Boxes(öffnet im neuen Fenster) soll in künftigen Gnome-Versionen ein einfach zu bedienendes grafisches Frontend für virtuelle Maschinen bieten. Zwar gebe es bereits das grafische Werkzeug Virtmanager(öffnet im neuen Fenster) , das sei jedoch auf Administratoren zugeschnitten, so die Entwickler. Mit Boxes soll es einfacher sein, virtuelle Maschinen unter KVM einzurichten, zu verwalten und zu löschen.

Gnome Boxes in Aktion
Gnome Boxes in Aktion (05:05)

Auf virtuelle Maschinen kann lokal oder über das Netzwerk zugegriffen werden. Dazu verwendet Boxes die Bibliothek libvirt-glib, einen Wrapper, der das Libvirt-API um die Verwendung von Glib-basierten Anwendungen erweitert. Für die Weiterentwicklung dieser und der Bibliothek Libosinfo, die beide in C geschrieben sind, suchen die Projektentwickler noch nach Unterstützung. Libosinfo soll Betriebssysteme auf Installationsmedien identifizieren, um die Installation zu automatisieren.

Boxes wurde in Vala programmiert und greift auf Qemu zu. Dabei wird über die Bibliothek Spicegtk das Spice-Protokoll verwendet. Boxes befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Der Sourcecode wird auf den Git-Servern des Gnome-Projekts zur Verfügung gestellt.


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