
IBM hat eine neue Generation des XIV-Speichersystems angekündigt. Die mittlerweile dritte Generation des XIV-Storage-Systems setzt auf eine neue Gridarchitektur, um hohe Leistung zu bieten.

Oracle hat zu seinem Patchday teils kritische Sicherheitslücken in zahlreichen Produkten repariert, darunter in seiner Datenbank Oracle Database und dem Application Server 10.

Nach dem Hack der Kundendaten im Netzwerk der Rewe Group ist nun offenbar auch die Rewe-Tochter Penny.de betroffen. Die Config-Daten des Webservers wurden veröffentlicht. Penny.de ist offline.

Die überschuldeten USA müssen 800 Rechenzentren stilllegen. Chief Information Officer Vivek Kundra will den Kapazitätsverlust durch moderne Technik ausgleichen.

Oracle veröffentlicht Virtualbox 4.1. Die Virtualisierungssoftware bietet einen Wizard zum Klonen virtueller Maschinen. Die 64-Bit-Variante verwaltet bis zu 1 TByte RAM und Windows-Gastsysteme können nun mit Aero benutzt werden.

Mozillas neues Rapid-Release-Modell stellt Unternehmen vor Probleme, was zu einem heftigen Diskurs über den Einsatz von Firefox in Unternehmen geführt hat. Mit einer neuen Arbeitsgruppe will Mozilla nun Mitarbeiter von IT-Abteilungen und Administratoren in großen Unternehmen einbinden.

Die SATA-IO hat die Spezifikation für SATA 3.1 veröffentlicht. Die neue Version der Schnittstelle umfasst auch Universal Storage Module (USM), eine für portable Festplatten gedachte Variante, die Seagate bereits in seinen Goflex-Festplatten einsetzt.

Cisco gibt eine Fabrik in Mexiko an seinen Auftragshersteller Foxconn ab. Im Konzern baut der Netzwerkausrüster 11.500 Arbeitsplätze ab.

Nginx-Entwickler Igor Sysoev hat ein Unternehmen gegründet, um sich voll auf die Weiterentwicklung seines populären HTTP- und Reverse-Proxys konzentrieren zu können. Die Software soll Open Source bleiben, versichert er.

Eine Umfrage zum Microsoft Developer Network hat ergeben, dass Open-Source-Entwickler bevorzugt Github als Plattform für ihre Projekte nutzen. Programmierer unter Windows nutzen ebenso häufig Codeplex.

Zehntausende Sammler von Tier- und Fußballbildern sind von einem Angriff auf Rewe-Server betroffen. Zwei Datenbanken wurden gehackt und Namen, E-Mail-Adressen und Passwörter kopiert.

Mit 343 Änderungen hat sich Microsoft-Entwickler K. Y. Srinivasan an die Spitze der Beitragenden zum Linux-Kernel 3.0 gesetzt. Alle Änderungen flossen in Microsofts Hyper-V-Unterstützung für den Linux-Kernel ein. Allerdings befindet sich Hyper-V noch immer im Staging-Bereich, in dem Code auf die Aufnahme in den Kernel wartet.

Der Windows Home Server 2011 (WHS2011) wurde deutlich im Preis gesenkt. Außerdem gibt es eine neue Version des Windows Server Solutions Phone Connector for Windows Home Server 2011.

Der auf Googles V8-Engine aufbauende Javascript-Server Node.js wurde in Version 0.5.1 veröffentlicht. Größte Neuerungen sind ein offizieller Windows-Build und Unterstützung für internationale Domainnamen im URL-Parser.

Der Interessenverbund deutschsprachiger Java User Groups (iJUG) hat sich gegen eine Abspaltung einer freien Java-Version ausgesprochen. Der iJUG verlangt allerdings von Oracle ein Entgegenkommen.

SAP und Oracle sind nicht nur Konkurrenten, die vor Gericht um Schadensersatz in Milliardenhöhe streiten, die beiden sind ab sofort auch noch engere Partner, denn SAP beteiligt sich an Oracles Open-Source-Projekt OpenJDK.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Deutsche Bahn weiten das Handyticketsystem auf die Stadt Berlin aus. Wer will, kann mit einem Android-Smartphone oder iPhone seine Bahnfahrt bezahlen. Golem.de hat sich vor Ort das System angesehen, das aus gutem Grund noch nicht in großem Stil bekanntgemacht wird.

Der Spielepublisher Ubisoft experimentiert mit der Virtualisierungslösung Xen und deren Fähigkeiten, Gastsysteme direkt auf die GPU zugreifen zu lassen. Mit der Lösung lassen sich möglicherweise Spiele auf Cloud-Servern ausführen.

Apple führt ein Volumenlizenzprogramm für den App Store ein. Unternehmen können darüber Apps in großer Stückzahl kaufen. Auch die Verteilung von unternehmensinternen Apps wird darüber möglich.

VMware hat das kommende VSphere 5 vorgestellt. Der neue Hypervisor soll weiter optimiert worden sein und künftig 32 statt der bisher 8 virtuellen CPUs unterstützen. Zugleich wurde die Lizenzierung geändert: In Zukunft zahlt der Kunde pro Prozessor und Größe des virtuellen Speichers.

Google will in den kommenden Wochen den Android Market in der Version 3.0.26 auf Smartphones und Tablets aktivieren. Das Finden von Anwendungen soll damit vereinfacht werden. Die spannendsten Funktionen gibt es aber nur in den USA.

Cloud.com wurde von Citrix Systems gekauft. Der relativ hohe Preis für das noch unprofitable Unternehmen erklärt sich durch einen Blick auf die Kundenliste von Cloud.com. Das Startup kooperiert zudem mit Microsoft bei einem wichtigen Projekt.

Der JBoss Application Server 7 soll schneller starten und weniger Speicher verbrauchen als sein Vorgänger. Dazu haben die Entwickler den Java-Anwendungsserver modularisiert.

Microsoft bietet eine Betaversion seiner Desktop-Management-Lösung Intune 2.0 an. Über den Cloud-Dienst können Desktop-PCs verwaltet und künftig auch mit Software bestückt werden.

Das Content-Management-System ImpressCMS 1.2.6 bringt nur kleine Aktualisierungen, die meisten davon im Editor TinyMCE.

Das Datenübertragungsprogramm Cyberduck ist in Version 4.1 für Windows und Mac OS X erschienen. Neben einer überarbeiteten Benutzeroberfläche für die Windows-Variante wird IPV6 unterstützt.

Apple hat Getjar eine Unterlassungsanordnung zugesandt und will dem Betreiber des Softwareshops verbieten, den Begriff App Store zu verwenden. Getjar wehrt sich in einem Blogeintrag dagegen, schließlich sei "Steve Jobs nicht ihr Vater".

Um den Umsatz und Gewinn wieder stärker zu steigern, will Cisco massiv Stellen abbauen. Der Netzwerkausrüster ist durch Juniper Networks und Hewlett-Packard unter Druck.

Im Android Market hat Vodafone einen eigenen Bereich erhalten. Daran stören sich viele Vodafone-Kunden mit einem Android-Gerät, denn die Updatefunktion im Android Market ist jetzt schwerer zu erreichen.

Abermals wurde Schadsoftware an Google vorbei im Android Market veröffentlicht. Damit scheitert Google ein weiteres Mal damit, die Neueinstellung von Schadsoftware im Android Market in den Griff zu bekommen.

Wird auch Battlefield 3 (BF3) zugunsten von EAs Downloadshop Origin nicht über Steam erhältlich sein? In einer von Electronic Arts (EA) veröffentlichten und wieder entfernten Liste der Handelspartner fehlte der größte Konkurrent.

Über 50 Millionen Blogs werden mittlerweile mit Wordpress veröffentlicht. Die Hälfte davon wird direkt auf Wordpress.com gehostet.

Digitale und reale Welt verschmelzen: In Seoul hat ein Handelskonzern Fotos von Supermarktregalen in einen U-Bahnhof geklebt. Gekauft wird per Scannercode und Smartphone.

Oracle hat einen ersten und womöglich letzten Release Candidate der Java-Entwicklungsumgebung JDK 7 freigegeben. JDK 7 RC enthält keine wesentlichen Änderungen. Sollten keine gravierenden Fehler gefunden werden, wird es auch keine weiteren Vorabversionen mehr geben.

Die Einzelteile des HP Touchpad sind 318 US-Dollar wert. Die Kosten für die Montage liegen bei 10 US-Dollar. Das hat iSuppli beim Zerlegen des Tablets festgestellt.

Amazon darf den eigenen Softwareshop für Android-Anwendungen weiterhin Appstore nennen. Apple wollte Amazon per einstweiliger Verfügung die Nutzung des Begriffs untersagen.

Die Oracle Virtual Desktop Infrastructure (VDI) 3.3 kann künftig auch auf Oracle Linux eingesetzt werden. Alle Komponenten der VDI lassen sich über einen einzigen Installer einrichten.

Cancom hat den Onlinehändler Home of Hardware (HOH) wieder verkauft. Damit trennt sich das Systemhaus von seinem im Dezember 2008 zugekauften Etail-Geschäft.

Der auf Googles V8-Interpreter aufbauende ereignisorientierte Javascript-Server Node.js liegt nunmehr in der als "unstable" deklarierten Version 0.5.0 vor. Größte Neuerung sollte die Unterstützung für das Windows-Betriebssystem sein, doch offizielle Builds stehen noch nicht bereit.

Das Projekt Peaceful Chongqing wird eine der größten Städte Chinas mit Kameraüberwachung ausrüsten. Die Serverinfrastruktur kommt offenbar von Cisco. Das System soll in der Lage sein, automatisch Menschenansammlungen und Feuer zu erkennen.

Über eine Sicherheitslücke im FTP-Server Vsftpd erhalten Benutzer Zugriff auf eine Shell. Die Hintertür wurde in den Quellcode von Vsftpd 2.3.4 eingeschleust. Der Benutzername für die Hintertür ist ein Smiley.

Bithack vertreibt das Android-Spiel Apparatus nicht mehr über den Amazon Appstore. Dieser sei "ein Desaster", um den nicht nur Indie-Entwickler, sondern auch die Kunden einen Bogen machen sollten.

Die Virtualisierungsbibliothek Libvirt 0.9.3 erhält eine neue Funktion, die eine erweiterte Kontrolle über CPUs ermöglicht. Zusätzlich haben die Entwickler etliche Fehler behoben und Verbesserungen eingebracht.

Das chinesische E-Commerce-Unternehmen Alibaba arbeitet an einem eigenen Smartphone-Betriebssystem und cloudbasierten Apps. Die Software soll in den nächsten Monaten fertig sein.

Mit Wordpress 3.2 ist das mittlerweile 15. Major-Releasse der Blogsoftware erschienen. Die neue Version soll vor allem schneller und schlanker sein als ihr Vorgänger.

Die Entwickler haben die Open-Source-Suchmaschine Lucene Core 3.3 freigegeben. Zeitgleich wurde die Suchplattform Solr 3.3 veröffentlicht, die auf Lucene Core basiert. Die Rechtschreibprüfungen der Apache-Projekte wurden unter anderem um eine Autovervollständigung erweitert.

Im kommenden Jahr könnte Apple durch seine Marktmacht mit iPad und Macbook den Konkurrenten Hewlett-Packard als weltgrößten Hersteller mobiler Computer ablösen.

Eine erste Beta von Virtualbox 4.1 zeigt die bevorstehenden Änderungen in Oracles Virtualisierungssoftware. Dazu zählen ein veränderter Festplatten-Wizard und das vereinfachte Duplizieren von virtuellen Maschinen.

Adobe will die Kritik an Apples Videoschnittprogramm Final Cut Pro X nutzen, um neue Anwender für sein Konkurrenzprodukt Premiere Pro CS5.5 und die Creative Suite 5.5 Production Premium zu gewinnen. Umsteiger werden mit einem Preisnachlass von 50 Prozent angelockt.

Mit Geldwäscheprävention begründet der Gesetzgeber einen Vorstoß, der anonymes Bezahlen im Internet unmöglich machen soll. "Es gibt dafür nicht ansatzweise ein Argument, weil im Bagatellbereich nichts geldwäscherelevant werden könnte", sagte Datenschützer Thilo Weichert.