Verhandlungen: IBM will x86-Serversparte an Dell verkaufen
IBM versucht erneut, sein Geschäft mit x86-Servern zu verkaufen. Das berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) aus informierten Kreisen. Einer der Kaufinteressenten soll Dell sein. Es ist jedoch nicht bekannt, wie ernsthaft das Interesse Dells sei.
Im Mai 2013 hatten IBM und Lenovo Verhandlungen über den Verkauf der x86-Sparte abgebrochen, die im April 2013 begonnen hatten. Laut einem unbestätigten Bericht des Wall Street Journals waren die Gespräche bereits weit fortgeschritten. Lenovo erklärte in einer Pflichtmitteilung an der Börse in Hongkong, dass es Verhandlungen mit "Dritten über eine mögliche Akquisition" gebe, es sei aber noch kein Vertrag geschlossen worden. Die Partner konnten sich nicht auf den Preis einigen. Jährlich generiert IBM in dem Bereich einen Umsatz von rund 5 Milliarden US-Dollar. Lenovo soll den Wert des IBM-Konzernteils unter 2,5 Milliarden US-Dollar angesetzt haben.
Das Wall Street Journal hat keine Informationen dazu, zu welchem Preis IBM den Bereich im Jahre 2014 anbietet.
Im Jahr 2004 verkaufte IBM seine PC-Sparte an Lenovo. Lenovo hatte die Think-Produktlinie und die Markenrechte im Jahr 2004 für 1,75 Milliarden US-Dollar von dem US-Konzern IBM gekauft. Bei IBM erzielte der Bereich im Jahr 2003 einen Jahresumsatz von rund 9 Milliarden US-Dollar.
Firmengründer Michael Dell hatte das Unternehmen Dell von der Börse genommen, um einen Umbau ohne Rücksicht auf Aktionärsinteressen durchführen zu können.
Dell soll den Abbau von jedem dritten Arbeitsplatz in Europa vorbereiten, so ein unbestätigter Bericht. In der Region EMEA bereite der PC-Hersteller die Entlassungen im Sales-Bereich vor. In den USA seien 20 Prozent der Jobs in der Sales-Sparte betroffen.
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