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Mobiles Bezahlen: Amazon kauft Zahlungsdienstleister Gopago

Auf dem Smartphone bezahlen und die Waren im Geschäft abholen: Diesen Service bietet das Unternehmen Gopago. Amazon hat den Zahlungsdienstleister gekauft.

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Gopago (Symbolbild): einkaufen ohne Schlange stehen zu müssen
Gopago (Symbolbild): einkaufen ohne Schlange stehen zu müssen (Bild: Gopago)

Der Onlinehändler Amazon hat Gopago gekauft, einen italienisch-US-amerikanischen Dienstleister für mobile Bezahlungen. Das berichten die italienischen Tageszeitungen Corriere della Serra und La Repubblica.

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Gopago gibt Smartphone-Nutzern die Möglichkeit, über eine App vorab für physische Güter zu bezahlen. Der Käufer geht anschließend nur ins Geschäft und holt die Waren ab - ohne lästige Wartezeit an der Kasse. Die App gibt es für Android und iOS.

Auch Google wollte Gopago

Das Startup wurde 2009 von dem Italiener Vincenzo di Nicola und dem Italo-Amerikaner Leo Rocco in San Francisco gegründet. 2011 erhielt das Unternehmen eine Finanzierung der US-Bank JP Morgan Chase in unbekannter Höhe. Daraufhin wuchs Gopago in einem guten halben Jahr von 10 auf 70 Mitarbeiter. Auch Google soll an einem Kauf des Zahlungsdienstleisters interessiert gewesen sein.

Amazon habe Gopago gekauft, sagte Technikchef di Nicola, dem Corriere della Serra. Details über den Kauf, etwa den Preis, wollte er nicht preisgeben. Er sagte lediglich, dass die Gopago-Technik die Basis für ein ambitioniertes neues Projekt bilde. Er selbst werde aber nicht mit zu Amazon gehen, kündigte er an.

Amazons Zahlungsdienste

Amazon hat 2008 den Zahlungsdienst Amazon Payments eingeführt. Dieser ermöglicht es, bei anderen Onlinehändlern einzukaufen und über das Amazon-Konto zu bezahlen. Anfang dieses Jahres kamen die Coins hinzu, eine virtuelle Währung für Käufe in Amazons Appstore.

Mit Gopago eröffnet sich Amazon ein neues Feld - zumal seit einiger Zeit Gerüchte kursieren, dass das Unternehmen 2014 eigene Smartphones auf den Markt bringen wolle.



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