• IT-Karriere:
  • Services:

Anonymous: Der Dropbox-Hack, der keiner war

Dropbox ist am vergangenen Freitag für einige Stunden nicht erreichbar gewesen. Eine Anonymous-Gruppe soll den Onlinespeicherdienst gehackt haben. Dropbox dementierte umgehend - ebenso wie Anonymous.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Dropbox-Hack erwies sich als schlechter Scherz.
Der Dropbox-Hack erwies sich als schlechter Scherz. (Bild: Dropbox)

Am Freitagvormittag ist Dropbox für einige Nutzer nicht erreichbar gewesen. Prompt meldete sich eine Gruppe namens The 1775 Sec über Twitter und erklärte, sie habe die Webseite des Onlinespeicherdienstes gehackt. Als Beweis wurde eine Liste von E-Mail-Adressen von Dropbox-Nutzern verbreitet. Dropbox wies die Meldung der Gruppe umgehend zurück und ließ verlautbaren, es habe sich um einen internen Fehler gehandelt.

Stellenmarkt
  1. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg
  2. W.I.S. Sicherheit + Service GmbH & Co KG, Köln

Nutzer, die zwischen etwa 10 und 12 Uhr am Freitagmorgen auf ihr Dropbox-Konto zugreifen wollten, erhielten die Meldung, die Webseite werde gewartet. Noch während der Dienst nicht verfügbar war, schrieb die Gruppe The 1775 Sec unter dem Namen Anonymous, dass sie die Dropbox-Webseite gehackt habe. Die Aktion sollte im Gedenken an den Aktivisten Aaron Swartz erfolgt sein, der sich vor einem Jahr das Leben genommen hatte.

Alte Liste mit E-Mail-Adressen

Nachdem der Dienst seit etwa einer halben Stunde wieder verfügbar war, meldete sich Dropbox ebenfalls über Twitter und dementierte den Hack. Die Liste der E-Mail-Adressen, die als Beweis des erfolgreichen Angriffs dienen sollte, sei bereits im September 2013 im Internet aufgetaucht und stamme gar nicht von Dropbox. Die vermeintliche Aktion der Gruppe 1775 Sec sei ein Hoax.

Über ein weiteres Twitter-Konto dementierte wiederum Anonymous den Angriff. Es habe sich lediglich um eine DDoS-Attacke auf Dropbox der Gruppe 1775 Sec gehandelt. Dort wird der Gruppe auch vorgeworfen, nicht nur die Medien, sondern auch Anonymous selbst mit ihrer Aktion "getrollt" zu haben - und das im Namen von Aaron Swartz. 1775 Sec gab später über Twitter zu, die Dropbox-Webseite nicht gehackt zu haben.

Dropbox hingegen spricht noch nicht einmal von einem DDoS-Angriff. Bei dem Ausfall habe es sich lediglich um einen Fehler bei der internen Wartung des Dienstes gehandelt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. 15,99€
  3. (u. a. This War of Mine für 4,75€, Children of Morta für 11,99€, Frostpunk für 9,99€, Beat...

markus.badberg 13. Jan 2014

Rechne Dir mal die Stromkosten aus. Dazu die Anschaffungskosten. Kosten für die...

dx_ac 13. Jan 2014

Irgendwie scheinst du nur sehr wenig über Projektarbeit / Software-Entwicklung zu...

Kashmir 11. Jan 2014

Hier ein Auszug aus Wikipedia, für alle die Anonymous nur mit den besagten Agentenkindern...


Folgen Sie uns
       


Beoplay H95 im Test: Toller Klang, aber für 800 Euro zu schwache ANC-Leistung
Beoplay H95 im Test
Toller Klang, aber für 800 Euro zu schwache ANC-Leistung

Der Beoplay H95 ist ein ANC-Kopfhörer mit einem tollen Klang. Aber wer dafür viel Geld ausgibt, muss sich mit einigen Kompromissen abfinden.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Erörterung zu Tesla-Fabrik: Viel Ärger, wenig Hoffnung
    Erörterung zu Tesla-Fabrik
    Viel Ärger, wenig Hoffnung

    Lässt sich der Bau der Tesla-Fabrik in Grünheide noch stoppen? In einer öffentlichen Erörterung äußerten Anwohner und Umweltschützer ihren Unmut.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Tesla-Fabrik in Grünheide Wasserverband gibt grünes Licht für Giga Berlin
    2. Grünheide Musk besucht erstmals Baustelle für Gigafactory
    3. Gigafactory Musk auf Deutschlandtour in Berlin und Tübingen

    Golem on Edge: Ein Sekt auf Glasfiber!
    Golem on Edge
    Ein Sekt auf Glasfiber!

    Meine Datsche bekommt bald FTTH, darauf muss angestoßen werden! Das Verständnis für Glasfaser fehlt leider bei Nachbarn wie bei Kollegen.
    Eine Kolumne von Sebastian Grüner

    1. EU-Kommission Glasfaser darf auch in Vectoringgebieten gefördert werden
    2. DNS:NET Cottbus bekommt Glasfaser
    3. Deutsche Telekom Gewerbegebiete bekommen bis zu 100 GBit/s

      •  /