Abo
  • Services:

Spionage: NSA hackt sich in Firmware und ins Bios

Eine Abteilung der NSA ist einzig für Angriffe auf Hardware zuständig. Ziele sind unter anderem Netzwerkausrüstung, Festplatten und bevorzugt das Bios.

Artikel veröffentlicht am ,
Die NSA hat eine eigene Abteilung, die für Zugriffe auf Hardware und Software zuständig ist.
Die NSA hat eine eigene Abteilung, die für Zugriffe auf Hardware und Software zuständig ist. (Bild: NSA)

ANT heißt die Abteilung der NSA, die sich ausschließlich darum kümmert, sich in Hardware hineinzuhacken. Ziele sind unter anderem Netzwerkausrüster, die vor allem Provider ausrüsten, darunter Cisco, Juniper Networks oder Huawei. Außerdem versuchen die NSA-Agenten, sich Zugriff auf die Firmware von Festplatten zu verschaffen oder Monitorkabel anzuzapfen. Bevorzugtes Ziel der ANT-Mitarbeiter sei aber das Bios, schreibt Spiegel Online unter Berufung auf Unterlagen, die Edward Snowden überreicht hat. Die Hersteller weisen jede Kooperation mit dem US-Geheimdienst zurück.

Stellenmarkt
  1. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  2. tecmata GmbH, Wiesbaden

Aus den Unterlagen gehe hervor, dass die ANT-Abteilung - eine Abkürzung für Advanced oder Access Network Technology - einen Werkzeugkatalog zur Verfügung hat, der Zugänge zu verschiedener Hardware bereitstellen kann. Dort werde etwa Malware unter dem Namen Feedthrough aufgelistet. Diese soll Löcher in die Firewall in Geräten von Juniper Networks bohren, durch die dann weitere Schadprogramme in die dahinterliegenden Mainframes geschmuggelt werden können, heißt es in den Unterlagen, die aus dem Jahr 2008 stammen. Die Malware soll Neustarts und Updates überstehen können, und bereits auf zahlreichen Systemen vorhanden sein.

ANT-Mitarbeiter hielten auch Malware für Festplatten-Firmware bereit. Für 30 US-Dollar gebe es Kabel, die das Signal von Monitoren abgreifen, speziell präparierte USB-Sticks mit Sendern gebe es im Kontingent von 50 Stück für eine Million US-Dollar. Die NSA-Agenten legten aber großen Wert auf "Persistence" - eine möglichst lückenlose und nachhaltige Überwachung. Auch ein IMSI-Catcher stehe in dem ANT-Katalog, für 40.000 US-Dollar.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 21,99€
  2. 24,99€
  3. 17,49€

Anonymer Nutzer 05. Jan 2014

Offizielle Boards mit Open Source BIOS wären endlich mal angebracht!

Ach 31. Dez 2013

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Wenn sich Regierungen Geheimdienste und Firmen...

AnonymerHH 30. Dez 2013

doch doch, die merkel wird den finger heben und "na na na" sagen ^^

ThomasPfau 30. Dez 2013

Also ich würde für so etwas James Bond zu rate ziehen.Er fährt dann mit seinem Lotus in...

Anonymer Nutzer 30. Dez 2013

Das ist ja wohl absoluter Quatsch! Linux kommt überhaupt nicht aus den USA sondern aus...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Ideapad 720S - Test (AMD vs. Intel)

Wir vergleichen Lenovos Ideapad 720S mit AMDs Ryzen 7 und Intels Core i5.

Lenovo Ideapad 720S - Test (AMD vs. Intel) Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

    •  /