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Switch Infinia: LED-Leuchtmittel mit Flüssigkühlung

Eines der größten Probleme von umweltfreundlichen Energiesparlampen auf LED-Basis ist immer noch die Abwärme. Das kleine Unternehmen Switch Lighting badet deswegen LEDs in einer Flüssigkeit. Die Retrofit-Birne wird jedoch vorerst nur für den US-Markt angeboten.

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Switch Lighting bietet zwei neue Retrofit-Birnen mit Flüssigkühlung an.
Switch Lighting bietet zwei neue Retrofit-Birnen mit Flüssigkühlung an. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Switch Infinia ist ein modernes LED-Leuchtmittel im Retrofit-Design. Sie passt also in herkömmliche E26-Sockel in den USA. Allerdings wird das Leuchtmittel nur im US-Markt angeboten. Eine E27-Variante mit 220 bis 240 Volt ist nicht vorgesehen, wie uns das Unternehmen auf Nachfrage während der CES bestätigte.

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Zur Kühlung wird das Leuchtmittel, das mehrere LEDs beinhaltet, mit einer Flüssigkeit (Silikonöl) umgeben. Die LEDs badeten regelrecht darin, so Switch Lighting. Das soll das Problem der Kühlung besser lösen. Zwar sind LEDs energiesparend, jedoch ist die hohe Hitzeabstrahlung am Chip nach wie vor ein Problem, das teils massive und schwere Kühlkörper erfordert. Die LED-Retrofit-Birnen wird es mit 6 oder 10 Watt geben (PDF-Datenblatt) und sie erzeugen damit 450 beziehungsweise 800 Lumen. Als Lichtfarbe wurde 2.700 Kelvin gewählt, also sogenanntes Warmweiß. Die Birnen können gedimmt werden. Der Farbwiedergabeindex CRI wird mit 83 angegeben.

Die LED wird in den USA rund 12 Dollar kosten. Für Geschäftskunden bietet Switch Lighting eine Garantie von drei Jahren. Endkunden erhalten eine sogenannte Garantie auf Lebenszeit, die immerhin 25.000 Stunden betragen soll. Das sind fast drei Jahre kontinuierliche Lichtabgabe.

LEDs als Alternative zu herkömmlichen Energiesparlampen

LEDs werden zunehmend als Ersatz für Leuchtstoffröhren und Kompaktleuchtstoffröhren eingesetzt. Letztere werden umgangssprachlich auch als Energiesparlampen bezeichnet. Allerdings sind auch LEDs Energiesparlampen, die jedoch mit weniger Schadstoffen auskommen. Einige Hersteller erreichen mit LEDs bereits ein glühbirnenähnliches Licht bei hoher Lichtleistung, verlangen dafür allerdings hohe Preise. So kostet etwa Philips Master-LED mit 20 Watt Leistungsaufnahme im hierzulande üblichen E27-Sockel stolze 65 bis 75 Euro. Dafür gibt es einen Lichtstrom von rund 1.500 Lumen und einem Farbwiedergabewert (CRI) von mehr als 80.

Neben den LEDs für den E27-Sockel sind auch E14-, GU5.3, GU10- und sogar Leuchtstoffröhren (G13) als Retrofit-Variante üblich. Letztere dürfen jedoch nicht an EVG-Lampen betrieben werden und haben einen eigenen Starter. LEDs bieten sofort die volle Lichtleistung. Im Unterschied zu Glühbirnen starten sie minimal später, was allerdings nur im direkten Vergleich auffällt. Eine Aufwärmphase wie bei vielen Kompaktleuchtstoffröhren gibt es nicht, wobei es auch bei alten Energiesparlampen zahlreiche Hersteller gibt, die einen Sofortstart mit voller Lichtleistung ermöglichen. Hier lohnt sich häufig ein Blick ins Datenblatt der Leuchtmittel. Viele moderne LEDs sind jedoch energiesparender und werden mit weniger Giftstoffen produziert als ältere Energiesparlampen auf Basis der Leuchtstoffröhre.

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perzi 16. Mär 2017

Hatte mir im Dezember 2016 LED Lampen von GTV gekauft mit einem E14 Sockel in 6 Watt...

olleIcke 14. Jan 2014

Im Text wird vorwiegend von der Form der Birne gesprochen und die ist genauso anerkannt...

markus.badberg 13. Jan 2014

Ich habe Zuhause 2W Strahler und die erreichen (subjektiv) ungefähr die gleiche...

christoph-seidel 13. Jan 2014

Ab 1. März 2014 müssen auch Leuchten in der Ausstellung bzw. der Verpackung das neue EU...

christoph-seidel 13. Jan 2014

Eine flüssigkeitsgekühlte LED-Lampe wird in Deutschland bereits seit 2008 unter der Marke...


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