Serverprozessor: Intel Broadwell EP mit bis zu 18 Kernen

2015 sollen die ersten Serverprozessoren mit 18 Kernen in den Handel kommen. Die Broadwell EP genannten Chips bieten zudem bis zu 45 MByte L3-Cache, eine TDP von bis zu 160 Watt, unterstützen DDR4-Speicher und sind zum kommenden Sockel 2011-3 kompatibel.

Artikel veröffentlicht am ,
Broadwell EP (dunkelblau) soll bis zu 80 Prozent schneller rechnen als Ivy Bridge EP (grau).
Broadwell EP (dunkelblau) soll bis zu 80 Prozent schneller rechnen als Ivy Bridge EP (grau). (Bild: VR-Zone)

Der VR-Zone liegen erste detailliertere Informationen zu Intels Broadwell EP vor, der übernächsten Generation an Serverprozessoren. Die Chips sollen 2015 als Xeon E5-2600 v4 in den Handel kommen und erhöhen die Kernanzahl auf 18 - derzeit sind 12 das Limit. Trotz mehr Recheneinheiten steigt die thermische Verlustleistung nur leicht an, der Platform Controller Hub wird sparsamer.

CodenameSandy Bridge EPIvy Bridge EPHaswell EPBroadwell EP
ProduktnameXeon E5-2600Xeon E5-2600 v2Xeon E5-2600 v3Xeon E5-2600 v4
PlattformRomleyRomleyGrantleyGrantley
Fertigung32 nm22 nm14 nm14 nm
SockelLGA 2011LGA 2011LGA 2011-3LGA 2011-3
KerneBis zu 8Bis zu 12Bis zu 18Bis zu 18
Speicher4 x DDR3-16004 x DDR3-18664 x DDR4-21334 x DDR4-2400
TDPBis zu 150 WattBis zu 150 WattBis zu 160 WattBis zu 160 Watt
PCHPatsburg (12 Watt)Patsburg (12 Watt)Wellsburg (7 Watt)Wellsburg (7 Watt)
Intel Xeon E5-2600
Stellenmarkt
  1. DB-Programmierer*in (m/w/d)
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. (Junior-) Referent (m/w/d) für das Anwendungsmanagement im Team IT-Management und Services
    Taunus Sparkasse, Bad Homburg vor der Höhe
Detailsuche

Die Xeon E5-2600 v2 alias Ivy Bridge EP bieten 12 Kerne und wurden im September 2013 angekündigt. Für Herbst 2014 stehen die Haswell EP mit bis zu 14 Recheneinheiten und erstmals DDR4-Speicher für den neuen Sockel 2011-3 auf dem Plan, die Fertigung erfolgt im 14- statt im 22-Nanometer-Verfahren. Broadwell EP mit 18 Kernen folgt 2014 für die gleiche Plattform mit gleichem Fertigungsprozess.

Der neue Sockel ist einerseits aufgrund der in den Prozessor gewanderten Spannungsregler notwendig, andererseits erfordert DDR4 ohnehin neue Mainboards. Wie die VR-Zone aufzeigt, liegt die TDP von Haswell EP und Broadwell EP bei bis zu 160 Watt, Ivy Bridge EP erreicht 150 Watt. Da die Leistung ausgehend von Ivy Bridge EP jedoch um 60 bis 80 Prozent steigen soll, werden die Broadwell EP deutlich effizienter.

Auf die Plattform gesehen gilt dies umso mehr, als Intel offenbar den Platform Controller Hub auch im Serverbereich erstmals im 32- statt im veralteten 65-Nanometer-Prozess fertigen soll. Die TDP sinkt laut VR-Zone von 12 auf 7 Watt bei gleichzeitig mehr SATA-6-GBit/s-Anschlüssen. Im Desktopsegment soll Haswell EP statt mit 14 mit nur 8 Kernen verkauft werden, für Broadwell EP sind somit 10 Kerne als Extreme Edition denkbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Xbox Cloud Gaming
Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden

Call of Duty, Fallout oder Halo: Neue Spiele bequem am Business-Laptop via Stream zocken, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist auch nicht wahr.
Ein Erfahrungsbericht von Benjamin Sterbenz

Xbox Cloud Gaming: Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden
Artikel
  1. Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
    Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
    "Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

    Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
    Ein Praxistest von Oliver Nickel

  2. Kryptowährung im Fall: Bitcoin legt rasante Talfahrt hin
    Kryptowährung im Fall
    Bitcoin legt rasante Talfahrt hin

    Am Samstag setzte sich der Absturz des Bitcoin fort. Ein Bitcoin ist nur noch 34.200 US-Dollar wert. Auch andere Kryptowährungen machen Verluste.

  3. Andromeda: Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie
    Andromeda
    Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie

    Erstmals ist ein Blick auf Andromeda möglich - das Smartphone-Betriebssystem, das Microsoft bereits vor einigen Jahren eingestellt hat.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /