• IT-Karriere:
  • Services:

Verschlüsselung: Apple lehnt Chatservice Cryptocat für iPhones ab

Die Chat-Software Cryptocat ist vorerst nicht für iPhones erhältlich. Apple lehnte eine Veröffentlichung in seinem App-Store ab.

Artikel veröffentlicht am ,
Cryptocat sollte inzwischen auch auf Smartphones laufen.
Cryptocat sollte inzwischen auch auf Smartphones laufen. (Bild: crypto.cat)

Wer mit der Open-Source-Software Cryptocat auf seinem iPhone verschlüsselt chatten möchte, muss sich offenbar noch etwas gedulden. Entwickler Nadim Kobeissi teilte am Samstag über Twitter mit, dass Apple die Veröffentlichung des Programms in seinem App Store abgelehnt habe. Wegen einer Geheimhaltungsvereinbarung dürfe er die Entscheidung zwar nicht offen diskutieren, schrieb Kobeissi, aber die Gründe seien "wirklich unzulässig". In einem Folgetweet ergänzte der in Kanada lebende gebürtige Libanese, dass einer der Gründe für die Ablehnung bedeute, dass "jede andere verschlüsselte Gruppenchat-App abgelehnt werden kann". Er überlege ernsthaft, die Entscheidung Apples mit rechtlichen Mitteln anzugreifen.

Stellenmarkt
  1. Vössing Ingenieurgesellschaft mbH, Düsseldorf
  2. Haufe Group, Freiburg

Cryptocat hatte die Programmversionen für iPhone und Android zu Beginn des Monats angekündigt. Vor der Veröffentlichung in den App Stores wurde Experten und der Sicherheits-Community zehn Tage Zeit gegeben, sich den Code auf mögliche Fehler hin anzuschauen. Das Finden von Fehlern sollte sogar finanziell honoriert werden.

Dass eine solche Kontrolle sinnvoll ist, hatte sich im Sommer dieses Jahres gezeigt. Anfang Juli war bekanntgeworden, dass sich die mit Cryptocat erzeugten privaten Schlüssel durch ein Tool leicht knacken ließen. Der Programmierer Steve Thomas kritisierte die Entwickler daraufhin scharf. "Cryptocat wird von Leuten betrieben, die keine Ahnung von Krypto haben, dumme Fehler machen, und nicht genug Augen schauen auf ihren Code, um die Fehler zu finden." Kobeissi gab sich auf der anschließenden Sigint 2013 in Köln zerknirscht, kündigte aber an, das Chatsystem weiterentwickeln zu wollen.

Nach Angaben von The Verge wollte Apple die Ablehnung nicht kommentieren. Generell scheint der Konzern aber kein Problem mit dem Programm zu haben. Für OS X steht die aktuelle Version im Mac App Store zur Verfügung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. 4,25€
  3. 71,49€
  4. 17,49€

Fuchs 05. Jan 2014

Umso beschämender, dass die Konkurrenzgeräte mit einer auf dem Papier grösseren...

TW1920 05. Jan 2014

richtig. als Entwickler bekommt man teilweise Informationen und Einblicke vor Updates...

DSidious 29. Dez 2013

Nein

Anonymer Nutzer 29. Dez 2013

:-)

Fuchs 29. Dez 2013

Nur dumm, dass es mindestens zwei weitere Chat-Apps mit verschlüsseltem Gruppen-Chat im...


Folgen Sie uns
       


Razer Kyio Pro Webcam - Test

Webcams müssen keine miese Bildqualität haben, wie Razers Kyio Pro in unserem Test beweist.

Razer Kyio Pro Webcam - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /