Abo
  • Services:

Bitcoin: Schweizer Regierung soll digitale Währungen prüfen

Die parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit, Parldigi, hat der Schweizer Bundesregierung empfohlen, die Rechtssicherheit digitaler Währungen zu prüfen. Sie eröffneten auch Chancen für den Finanzplatz Schweiz, lautet die Begründung.

Artikel veröffentlicht am ,
Parldigi will Rechtssicherheit für Bitcoin in der Schweiz.
Parldigi will Rechtssicherheit für Bitcoin in der Schweiz. (Bild: Bitcoin)

Anfang Dezember 2013 hat die Schweizer Parldigi in einer Anfrage (Postulat) die Schweizer Bundesregierung aufgefordert, für eine Rechtssicherheit von Bitcoin zu sorgen. Dabei sollen die Risiken virtueller Währungen überprüft werden, aber auch die Chancen für den Finanzplatz Schweiz, die die parlamentarische Gruppe als gegeben sieht.

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  2. akf bank GmbH & Co KG, Wuppertal

Bitcoin sei bereits als Zahlungsmittel in der Schweiz Realität, heißt es in dem Postulat. Die Parldigi hat sich seit mehreren Monaten mit der digitalen Währung auseinandergesetzt und fordert jetzt Rechtssicherheit für die digitale Währung, etwa in Bezug auf die Mehrwertsteuer und den Missbrauch durch Geldwäscherei. Parldigi hatte bei seinen Recherchen selbst ein neues Konto eröffnet, über das Bitcoin gespendet werden kann.

Rechtssicherheit durch Fremdwährung

Das Postulat stellt mehrere konkrete Fragen an die Schweizer Bundesregierung, etwa welche Chancen Bitcoin und vergleichbare Onlinewährungen für den Finanzplatz bieten. Um Rechtssicherheit für die digitalen Währungen zu schaffen, empfiehlt Parldigi, Bitcoin als Fremdwährung einzustufen. Damit würden bei digitalen Währungen auch Gesetze gegen Geldwäsche greifen.

Insgesamt 44 Parlamentarier haben das Postulat unterzeichnet. Es muss zunächst vom Bundesrat angenommen werden. Erst dann muss die Schweizer Bundesregierung auf die Anfrage reagieren.

Nicht nur in der Schweiz werden digitale Währungen geprüft. In Norwegen werden bereits die Transaktionen mit Bitcoin in Unternehmen besteuert, während in China der Handel mit der virtuellen Währung untersagt wurde. Das hatte zu heftigen Kursschwankungen geführt. Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) warnte ebenfalls kürzlich vor der digitalen Währung, vor allem wegen der Rechtsunsicherheit.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)
  2. (nur für Prime-Mitglieder)
  3. 39,90€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt (Vergleichspreis 69...
  4. für 185€ (Bestpreis!)

Eheran 25. Dez 2013

Ist alles überhaupt nicht durch Gesetzte abgedeckt. Gutes Beispiel.

ioiq 24. Dez 2013

nun gut, das heißt aber, ich muss entsprechenden Aufwand betreiben, um meine IP Adresse...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /