Virtuelle Währung: Apple entfernt Bitcoin erneut aus dem App Store

Apple hat die Gliph-Entwickler vor die Wahl gestellt: Entweder sie entfernen die Zahlungsmöglichkeit mit Bitcoin oder sie werden komplett aus dem App Store entfernt. Es ist nicht das erste Mal, dass Bitcoin-Anwendungen Apples Unmut erwecken.

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Bitcoins dürfen im Apple Store nicht gehandelt werden.
Bitcoins dürfen im Apple Store nicht gehandelt werden. (Bild: Matthäus Wander, CC BY-3.0)

Mit der iOS-App Gliph können verschlüsselte Nachrichten getauscht werden. Eine zusätzliche Funktion erlaubt den Zugriff auf die Bitcoin-Wallet und fungiert als Zahlungsfunktion für die digitale Währung. Letzteres erweckte Apples Unmut und die Entwickler wurden aufgefordert, die Funktion zu entfernen. Es habe einiges Hin und Her gegeben, schreibt Rob Banagale, einer der Gründer der Firma. Apple habe damit gedroht, Gliph ganz aus dem App Store zu verbannen, sollte die Funktion nicht entfernt werden.

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Schließlich gaben die Entwickler nach. Jetzt können Nutzer zwar ihren Kontostand bei Coinbase und Blockchain.info abfragen und Bitcoin-Zahlungen annehmen. Mit der virtuellen Währung bezahlen können sie aber nicht mehr.

Für den Apple Store nicht geeignet

Die beiden Bitcoin-Dienste Coinbase und Blockchain.info mussten ihre Anwendungen gänzlich aus Apples Store entfernen, Coinbase erst im November dieses Jahres, Blockchain.info bereits 2012. Virtuelle Währungen seien für den Apple Store nicht geeignet, hieß es - ein Passus, der nirgends in Apples Richtlinien für Entwickler steht, wie der britische Guardian bemerkte, der über den Fall berichtet.

Nachdem auch Bitpak aus dem Apple Store entfernt wurde, fragte dessen Entwickler bei Apple nach. "Das Bitcoin-Zeug ist nicht in allen Ländern legal, in denen Bitpak angeboten wird." Das gilt aber lediglich für Thailand. Dort wurde Bitcoin im Juli 2013 zunächst verboten, weil nicht klar ist, ob die digitale Währung zu Spekulationen mit der thailändischen Währung Baht verwendet werden kann. Das ist in Thailand per Gesetz verboten.

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Das war wohl auch dem Apple-Mitarbeiter nicht geläufig, denn auf Nachfrage bekam Bitpak-Entwickler Rob Sama die lapidare Antwort, er müsse das selbst herausfinden.

Lange bevor Bitcoin in Thailand verboten wurde, erhielt der Bitcoin-Express-Entwickler, dessen App ebenfalls entfernt wurde, eine ähnliche Antwort: "Apps müssen allen legalen Richtlinien aller Ländern folgen, in denen die App angeboten wird." Die Entwickler müssten dafür sorgen, dass sie die Gesetze einhielten. Immerhin ist das unter Abschnitt 22.1 in Apples Richtlinie vermerkt. In der Tat bewegt sich die virtuelle Währung in den meisten Ländern noch in einer rechtlichen Grauzone.

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neocron 18. Dez 2013

richtig, etwas, was bei Bitcoins nicht der fall ist, da diese weder der Definition von...

ein... 18. Dez 2013

"Das Bitcoin-Zeug ist nicht in allen Ländern legal, in denen Bitpak angeboten wird." Dann...

ein... 18. Dez 2013

Edeka, mag sein. Aber in den Städten in denen amerikanische Soldaten stationiert sind...

ein... 18. Dez 2013

Stimmt. Genauso gibt es auch keine Steuertricks oder Schlupflöcher. Entweder ist es...



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