Abo
  • Services:

Europa: Dell soll Massenentlassungen vorbereiten

Dell hat einen unbestätigten Bericht über den Abbau von jedem dritten Arbeitsplatz in Europa ausdrücklich nicht dementiert. Der PC-Markt schrumpfte das siebte Quartal in Folge.

Artikel veröffentlicht am ,
Michael Dell im September 2013
Michael Dell im September 2013 (Bild: Jana Asenbrennerova/Reuters)

Dell soll den Abbau von jedem dritten Arbeitsplatz in Europa vorbereiten. Das berichtet das britische IT-Onlinemagazin The Register unter Berufung auf zwei Insider. In der Region EMEA bereite der PC-Hersteller die Entlassungen im Sales-Bereich vor. In den USA seien 20 Prozent der Jobs in der Sales-Sparte betroffen.

Stellenmarkt
  1. Aenova Group, Wolfratshausen
  2. B&R Industrial Automation GmbH, Essen

Eine Unternehmensquelle sagte dem Register: "Exakt 30 Prozent in EMEA." EMEA ist eine Abkürzung, die für den Wirtschaftsraum Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika steht.

Dell hat den Bericht auf Nachfrage des Register nicht dementiert: "Dell evaluiert und implementiert fortlaufend Möglichkeiten, um unsere operative Effizienz und die Bemessung unserer Ressourcen zu verbessern. Wenn nötig, werden wir weiterhin schwierige Entscheidungen treffen, um sicherzustellen, dass unser langfristiger Erfolg gesichert ist. Einige dieser Entscheidungen können unsere Belegschaftsstärke beeinflussen." Die Zahlen, die Register zum Stellenabbau vorlägen, seien jedoch falsch.

Firmengründer Michael Dell hatte das Unternehmen von der Börse genommen, um einen Umbau ohne Rücksicht auf Aktionärsinteressen durchführen zu können.

Im April 2013 erklärte Michael Dell, sein Unternehmen sei in den Bereichen Server, Storage und Netzwerk gut aufgestellt. Zu den Plänen für Dells in die Krise geratenes PC-Geschäft machte er nur vage Angaben. Dell spricht von signifikanten Investitionen in Dells PC- und Tablet-Geschäft, um das Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen. Statt auf die Maximierung der Margen werde man sich künftig auf die Maximierung von Umsatz und Cashflow konzentrieren, um die Verkäufe langfristig zu steigern und die eigene Wettbewerbsposition zu verbessern.

Laut dem IT-Forschungsunternehmen Gartner wurden im vierten Quartal 2013 weltweit insgesamt 82,6 Millionen PCs verkauft. Dies entspricht einem Rückgang von 6,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit wurde der PC-Markt im siebten Quartal in Folge kleiner.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-78%) 8,99€
  4. 1,49€

charlynet 22. Jan 2014

Wenn man die Kommentare so ansieht, haben sich nur wenige ernsthaft mit einem produktiven...

Dreami 10. Jan 2014

Ich weiss, ist OT, aber ich hab das PSION 3a hier neben mir stehen :D Falls du also...

FoxCore 10. Jan 2014

Das Dell Venue 11 Pro hat es endlich geschafft, Tablet, Notebook und Desktop zu vereinen...


Folgen Sie uns
       


Windows 10 on Snapdragon - Test

Wir schauen uns Windows 10 on ARM auf zwei Snapdragon-Notebooks an.

Windows 10 on Snapdragon - Test Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

    •  /