SAP: Cloud-Ausbau wird teuer

SAP senkt seine Ziele für die kommenden Jahre, weil der Ausbau der Cloud Vorrang hat. Auch weitere Übernahmen seien möglich.

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Am SAP-Hauptsitz
Am SAP-Hauptsitz (Bild: Thomas Lohnes/Getty Images)

Eine Umsatzrendite von 35 Prozent erreicht SAP erst 2017. Bisher war das Ziel für 2015 festgelegt. Das gab der Softwarekonzern am 21. Januar 2014 bekannt. Kovorstandschef Bill McDermott begründete das mit den Investitionen in die Cloud: "Wir wollen den Marktanteil gegen andere Lösungsanbieter erhöhen und keine kurzfristige Marge ernten."

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Weitere Übernahmen durch SAP seien möglich. "Wenn uns Akquisitionen sinnvoll erscheinen, machen wir das", sagte McDermott.

SAP hatte bereits am 10. Januar 2014 vorläufige Ergebnisse für das vierte Quartal und für das Gesamtjahr 2013 veröffentlicht. Heute, am 70. Geburtstag von Mitbegründer Hasso Plattner, wurden die endgültigen Ergebnisse vorgestellt. Plattner studierte Nachrichtentechnik in Karlsruhe und gründete Anfang der siebziger Jahre gemeinsam mit Kollegen die Firma SAP. Der designierte Präsident der Gesellschaft für Informatik, Peter Liggesmeyer, sagte: "Die deutsche Informatik kann stolz sein auf Hasso Plattner, der durch seine Ideen und seinen Elan die deutsche Softwareindustrie weltweit bekanntgemacht hat."

Im Jahr 2013 hatte SAP 32,6 Prozent Gewinn vom Umsatz erwirtschaftet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll 2014 im Bereich von 5,8 bis 6 Milliarden Euro liegen. Im Vorjahr wurde ein EBIT von 5,51 Milliarden Euro erreicht.

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Der Umsatz mit Cloud-Produkten wird 2014 nur noch um 32 Prozent auf 950 Millionen bis 1 Milliarde Euro wachsen. Im Vorjahr wurde ein Zuwachs von 120 Prozent auf über 750 Millionen Euro erzielt, weil die Übernahmen von Successfactors und Ariba eingerechnet wurden.

Das Kerngeschäft mit Softwarelizenzen und Wartung soll statt wie bisher um 10 Prozent nur um 6 bis 8 Prozent zulegen.

Das bisherige Umsatzziel von 20 Milliarden Euro im Jahr 2014 wurde aber bekräftigt, dabei sollen 2 Milliarden Euro aus dem Cloud-Bereich kommen.

Ab Ende Mai wird McDermott Europas größten Softwarekonzern ohne Kochef Jim Hagemann Snabe führen. Laut einem Medienbericht soll ein Streit zwischen den beiden SAP-Chefs zum Ende der Doppelspitze geführt haben. McDermott habe Snabe in einem monatelangen Machtkampf verdrängt.

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