Epstein Files: Bill Gates wurde laut eigenen Aussagen von Jeffrey Epstein erpresst
Der Microsoft-Gründer Bill Gates tauchte wie viele andere Milliardäre in diversen E-Mails der Epstein Files auf. Nun hat er bezüglich seines Verhältnisses mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein noch einmal vor einem Ausschuss des US-Kongresses ausgesagt. "Ich hätte Epstein niemals treffen sollen", sagt Gates unter anderem laut der Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) (via ZDF Heute(öffnet im neuen Fenster) und Der Stern(öffnet im neuen Fenster)). Bereits Anfang 2026 hatte Gates zugegeben, Affären mit zwei Frauen gehabt zu haben. Er habe laut eigenen Aussagen aber nichts Illegales getan.
Zudem versuchte Epstein offenbar, Gates mit diversen Umständen und seiner Untreue gegenüber seiner damaligen Frau Melinda zu erpressen. "Epstein versuchte, Informationen über meine Untreue zu nutzen, um mich unter Druck zu setzen", sagt der Microsoft-Gründer. "Das geschah zusätzlich zu den vielen Lügen, die er aufgetischt hat."
Versprochene Spenden in Milliardenhöhe
Von den offensichtlichen Straftaten seitens Epstein will Gates ebenfalls nichts mitbekommen haben. Er habe niemals Hinweise gesehen, die ein solches Verhalten zeigen würden. Allerdings wusste auch Gates schon damals wohl, dass Epstein mit juristischen Problemen zu kämpfen hatte. Das ging aus E-Mails hervor, die bereits aus dem Jahr 2013 stammen. Gates war seit etwa 2011 in Geschäfte mit Epstein verwickelt.
Viele von Gates' zitierten Anmerkungen stammen aus einer vorbereiteten Aussage. Das Gespräch mit dem US-Kongress fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Gates hatte diverse Dinge, etwa die Affären innerhalb seiner Ehe, schon im Vorfeld zugegeben.
Offenbar unterhielt Gates Geschäftsbeziehungen zum Straftäter, da Epstein ihm wohl Spenden in Milliardenhöhe versprach. Dieses Geld wäre in die gemeinnützige Bill and Melinda Gates Foundation geflossen, die diverse Projekte finanziert.

