Server: Google macht ARM

Google soll seine eigenen Serverprozessoren mit ARM-Architektur entwickeln. Damit würde sich das Unternehmen von Intel lösen und zudem Hardware einsetzen, die besser an die Google-Software angepasst ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles Rechenzentrum in The Dalles, Oregon
Googles Rechenzentrum in The Dalles, Oregon (Bild: Google)

Gerüchte, wonach Google an eigenen Prozessoren arbeitet, gibt es seit Jahren - spätestens seit dem Kauf von Agnilux 2010. Einem Bericht von Bloomberg zufolge hat sich Google näher damit beschäftigt, eigene Prozessoren zu designen, was in zweierlei Hinsicht von Vorteil ist: Google wäre weniger abhängig von Intel und könnte zugleich die Verzahnung von Hardware sowie Software besser steuern, ähnlich wie Apple.

Stellenmarkt
  1. Teamleiter (m/w/d) Hybrid Data Center
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. IT Projektleiter (m/w/d)
    Hays AG, Bonn
Detailsuche

Unklar ist an dieser Stelle, in welchen Bereichen Google die ARM-Prozessoren einsetzt. So sind beispielsweise Chips für Microserver denkbar - Switches baut Google schon jetzt in Eigenregie. Prozessoren aus eigener Entwicklung sind zwar zu Beginn teuer, da sie erst entworfen werden müssen, danach ist die Symbiose aus Recheneinheit und Anwendungen aber meist deutlich effektiver als bei Chips von anderen Herstellern. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Kombination aus den von Apple entwickelten Prozessoren und iOS.

Der aktuelle A7-Chip basiert auf einer 64-Bit-Architektur, mit der ARMv8-Technik ist eine entsprechende Entwicklung auch im ARM-Segment angekommen. Nachdem AMD bereits Serverprozessoren wie den Hierofalcon auf Basis dieser Architektur angekündigt hat, erscheint es nur logisch, dass auch Google eigene ARM-Prozessoren entwickelt. Dies würde jedoch bedeuten, dass künftig weniger Chips von Intel eingesetzt werden - Google zählt zu den Unternehmen, welche die meisten Server-Prozessoren kaufen.

Google-Sprecherin Liz Markman sagte Bloomberg, Google arbeite ständig daran, die weltbeste Infrastruktur zu entwickeln, Hardware eingeschlossen. Ob der Konzern auch eigene ARM-Prozessoren entwickelt, ließ sich Markman nicht entlocken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Musterfeststellungsklage
Parship kann eine Kündigungswelle erwarten

Die Verbraucherzentrale ruft zur Kündigung bei Parship und zur Teilnahme an einer Musterfeststellungsklage auf. Doch laut Betreiber PE Digital ist das aussichtslos.

Musterfeststellungsklage: Parship kann eine Kündigungswelle erwarten
Artikel
  1. Open Source: Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden
    Open Source
    "Antworten Sie innerhalb von 24 Stunden"

    Die E-Mail eines großen Konzerns an den Entwickler von Curl zeigt wohl eher aus Versehen, wie problematisch das Verhältnis vieler Firmen zu Open-Source-Software ist.

  2. Raumfahrt: US-Weltraumstreitkräfte starten zwei Spionagesatelliten
    Raumfahrt
    US-Weltraumstreitkräfte starten zwei Spionagesatelliten

    Was können denn andere Satelliten im geostationären Orbit? Fliegen wir hin und schauen nach.

  3. Elektro-Pick-up: Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt
    Elektro-Pick-up
    Neuer Tesla-Cybertruck-Prototyp gefilmt

    In einem Video wird ein neuer Cybertruck-Prototyp von Tesla im Detail gezeigt. Es stammt vermutlich aus der Gigafactory in Texas.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • RX 6900XT 16 GB für 1.495€ • Acer Curved Gaming-Monitor 27" 259€ • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Corsair 16GB DDR4-4000 111,21€ • 10% auf Gaming bei Ebay (u. a. Gigabyte 34" Curved UWQHD 144Hz 429,30€) • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /