Abo
  • Services:

Github: Code zu Ciscos H.264-Codec veröffentlicht

Mozillas Firefox wird künftig ein H.264-Modul von Cisco verwenden. Cisco übernimmt sämtliche Verpflichtungen der Patentlizenzen. Nun steht der Quellcode dazu auf Github zum Download bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Code von Ciscos H.264-Codec steht zum Download bereit.
Der Code von Ciscos H.264-Codec steht zum Download bereit. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Ein Lizenzhack ermöglicht es Cisco, dass Mozilla und andere Hersteller freier Software künftig den H.264-Codec legal in ihre Produkte einbauen können. Denn Cisco hatte sich bereiterklärt, sämtliche Lizenzverpflichtungen der Rechteinhaber MPEG LA zu übernehmen. Nun steht der Quellcode des von Cisco geschriebenen Codec auf Github bereit.

Fehlstellen im Code

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Abstatt
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Derzeit fehlen dem Code noch einige Funktionen, die die Entwickler noch nachreichen wollen - auch mit Hilfe von Community-Beiträgen. So werden derzeit nur 32-Bit-Versionen von Windows und Linux unterstützt. 64-Bit-Version fehlen noch, ebenso wie Portierungen für Mac OS X, Android und iOS.

Um den Code zu kompilieren und zu testen, stehen in den Quellen Makefiles für Linux sowie Visual-Studio-Projekdateien für Windows zur Verfügung. Für den Assembler-Teil des Codes wird Nasm benötigt. Eine Test-App, um das aus dem Code erstellte Binärmodul auszuprobieren, lässt sich ebenfalls erstellen.

Binärmodule in freier Software

Der Code von Cisco wird in freier Software wie etwa dem Firefox wohl nicht direkt verwendet werden. Vielmehr sollen sich Nutzer ein Binärmodul von den Cisco-Servern herunterladen und anschließend installieren, falls sie die Software zum Abspielen von Videos oder etwa für Videokonferenzen benötigen.

Der Quellcode des H.264-Codecs von Cisco ist unter einer BSD-Lizenz als Download erhältlich. Mozilla rechnet damit, dass der Codec zu Beginn des Jahres 2014 bereits für Firefox zur Verfügung stehen wird.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Far Cry New Dawn 22,49€, Assassin's Creed Odyssey 29,99€)
  2. 62,90€
  3. 34,99€
  4. (u. a. Gartengeräte von Bosch, Saug- und Wischroboter)

burzum 16. Dez 2013

Oh, der seltene Fall das das mal jemand erkennt ist eingetreten. :) Danke für diesen...

yudothat 14. Dez 2013

Und ist dir auch bewusst warum nur Youtube WebM einsetzt? Weil Google das nötige...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10 Plus - Test

Das Galaxy S10+ ist Samsungs neues, großes Top-Smartphone. Im Test haben wir uns besonders die neue Dreifachkamera angeschaut.

Samsung Galaxy S10 Plus - Test Video aufrufen
Sechs Airpods-Konkurrenten im Test: Apple hat nicht die Längsten
Sechs Airpods-Konkurrenten im Test
Apple hat nicht die Längsten

Nach dem Klangsieger und dem Bedienungssieger haben wir im dritten Test den kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel mit der weitaus besten Akkulaufzeit gefunden. Etwas war aber wieder nicht dabei: die perfekten True Wireless In-Ears.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
    Display-Technik
    So funktionieren Micro-LEDs

    Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
    Von Mike Wobker

    1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

    Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
    Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
    Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

    Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
    2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
    3. Metro Exodus im Technik-Test Richtiges Raytracing rockt

      •  /