• IT-Karriere:
  • Services:

DSM 5.0: Neues Betriebssystem für Synology NAS

Der Diskstation Manager von Synology wird bald in einer neuen Hauptversion erscheinen. Mehr Tempo vor allem in professionellen Umgebungen, aber auch eine runderneuerte Oberfläche mit Apps stehen im Vordergrund.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Oberfläche des neuen DSM
Die Oberfläche des neuen DSM (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

In Las Vegas hat Golem.de einen ersten Blick auf das Linux-basierte Betriebssystem Diskstation Manager (DSM) in der Version 5.0 werfen können. Mit DSM arbeiten die NAS-Geräte von Synology, es stellt sowohl die Netzwerk- und Storage-Funktionen wie auch die Bedienungsoberfläche im Browser zur Verfügung.

Stellenmarkt
  1. SAP, Hallbergmoos
  2. DEKRA SE, Stuttgart

Wie Synology offen zugab, ist in den letzten beiden Jahren seit der Version 4.0 - aktuell ist DSM 4.3 - die Oberfläche etwas unübersichtlich geworden. So sind beispielsweise die Einstellungen für die verschiedenen Backupfunktionen an drei verschiedenen Stellen zu finden. Noch mehr Optionen gibt es, wenn Backup-Programme als Apps installiert werden, die sowohl von Synology wie auch von der Community stammen können. In Zukunft sollen die ab Werk vorhandenen Backup-Optionen zentral verwaltet werden.

  • Apps wie die Fotos oben rechts laufen nun direkt im DSM. (Foto: Nico Ernst, Golem.de)
Apps wie die Fotos oben rechts laufen nun direkt im DSM. (Foto: Nico Ernst, Golem.de)

Die Apps, die unter anderem die Medienverwaltung und das Streaming regeln, lassen sich nun in einem Vorschaufenster direkt in der Oberfläche ausprobieren. Damit kann unter anderem die Sortierung von Fotos geprüft werden, bevor man sie auf einem DLNA-Gerät vorführt. Das ist bequemer, als direkt ins Verzeichnis zu wechseln. Metadaten, etwa für eine Filmsammlung, werden nun auch gleich in der DSM-Oberfläche angezeigt.

Die wichtigste Neuerung ist aber ein vollständig neues Dateisystem, das schneller und effizienter arbeiten soll. Dieses Format für die Volumes, Hybrid RAID genannt, stammt von Synology selbst, basiert aber auf Linux-Standards und verschwendet im Vergleich zu klassischen RAIDs weniger Speicherplatz für die Paritätsdaten - vor allem, wenn Festplatten verschiedener Größe eingesetzt werden.

In professionellen Umgebungen, bei denen ein NAS oft als iSCSI-Target konfiguriert ist, waren die Synology-Geräte bisher vergleichsweise langsam. Sechs- bis siebenmal schneller sollen sie mit DSM 5.0 werden, wie das Unternehmen Golem.de sagte. In einfacheren Konfigurationen, etwa nur mit SMB-Clients alias Windows-Freigaben sollen die Anwender wesentlich mehr Tempo beim Lesen und Schreiben von kleinen Dateien wie Musik- und Foto-Sammlungen erhalten. Wie viel schneller das klappt, wollte Synology aber nicht verraten. Die Behandlung kleiner Dateien ist vor allem für NAS-Geräte mit sparsamen Prozessoren schwieriger als der Umgang mit Gigabyte-großen Videos. Eine DS414 mit vier Festplatten unter DSM 4.3 erreicht in der Redaktion von Golem.de beispielsweise mit Videos in jede Richtung über 100 MByte/s per Gigabit-Ethernet, beim Kopieren von Fotos sind es nur noch rund 50 MByte/s.

Noch im Januar 2014 will Synology DSM 5.0 als Betaversion zur Verfügung stellen, der Einsatz auf Produktivsystemen empfiehlt sich gerade bei einem NAS-OS als Vorabversion nicht. Ein Backup ist in jedem Fall mehr als ratsam. Im weiteren Verlauf des ersten Quartals des Jahres 2014 soll der neue DSM dann als endgültige Fassung veröffentlicht werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...

tleyh 27. Jun 2014

Hallo Shred, ich würde gerne verstehen wie Du Duplicati auf Deiner Syno eingerichtet...

gaym0r 22. Jan 2014

Ich glaube für Windows und Linux gibt es auch super Software. Mein Server ist auch...

gaym0r 15. Jan 2014

Hab es auch keinesfalls miteinander verglichen. Hab nur gesagt, was ich gemacht...

0xDEADC0DE 13. Jan 2014

Findest du? Ich dachte das Interface der Qnaps sei nicht so gut bedienbar, berichten...

tiptronic 13. Jan 2014

Wenn die Windows-Kisten LDAP unterstützen, dann geht das mit dem eingebauten LDAP-Server...


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Fire TV Cube im Praxistest: Das beste Fire TV mit fast perfekter Alexa-Sprachsteuerung
Fire TV Cube im Praxistest
Das beste Fire TV mit fast perfekter Alexa-Sprachsteuerung

Der Fire TV Cube ist mehr als eine Kombination aus Fire TV Stick 4K und Echo Dot. Der Cube macht aus dem Fernseher einen besonders großen Echo Show mit sehr guter Sprachsteuerung und vorzüglicher Steuerung von Fremdgeräten. In einem Punkt patzt Amazon allerdings leider.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. Zum Start von Apple TV+ Apple-TV-App nur für neuere Fire-TV-Geräte
  2. Amazon Youtube-App kommt auf alle Fire-TV-Modelle
  3. Amazon Fire TV hat 34 Millionen aktive Nutzer

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /