Ein peinlicher Fehler, der dazu noch die ungeheure Datensammelwut des Herstellers zeigt: AI Type hat eine Datenbank mit mehr als 500 Gbyte Kundendaten ins Netz gestellt.
Android-Apps, die private Daten übertagen, müssen künftig deutlich darauf hinweisen. Die neuen Regeln betreffen auch Apps aus alternativen Stores - Google könnte säumige Entwickler mit Warnhinweisen in der Safe-Browsing-API bestrafen.
Bonuspunkte für den Kauf gesunder Babynahrung, Abzug für Pornokonsum: In China wird das Social Credit System getestet. Es überwacht, bewertet und erzieht die Bürger.
Max Schrems ist der Mann, den Datensammler wie Facebook vor Gericht fürchten. Nun sucht sein Projekt Noyb - "none of your business" - neue Kläger gegen Konzerne.
Wie kann der kostenfreie Virenscanner eine "Raubkopie" sein? Das fragten sich viele Avira-Nutzer nach einer entsprechenden Anzeige in ihrem Programm. Der Hersteller beschwichtigt und sagt, es handele sich um eine fälschlicherweise platzierte Anzeige.
Wer kein Porträtbild von sich hochlädt, bekommt keinen Zugriff auf sein Profil: Mit dieser drastischen Methode will Facebook in seinem Netzwerk künftig möglicherweise den Unterschied zwischen Menschen und Bots erkennen.
Rund 1,7 Millionen Kunden von Imgur brauchen neue Passwörter. Wie erst jetzt bekanntwurde, gelang es Angreifern im Jahr 2014, E-Mail-Adressen und Passwörter zu kopieren.
Update Der ambitionierte Zeitplan für das Inkrafttreten der ePrivacy-Verordnung ist wohl nicht zu halten. Das könnte für die Wirtschaft, die die Pläne kritisiert, noch zu einem Problem werden, warnen Vertreter von EU-Kommission und Europaparlament.
Trackingschutz für Apps - das will ein Fraunhofer-Institut bald anbieten. Ein erster Prototyp von Metaminer existiert bereits und soll auch ohne Rooten des Smartphones einen guten Schutz bieten.
Herzfrequenz und Schlafphasen: Apple, Garmin und andere Hersteller von Sportuhren und Fitnesstrackern speichern auf ihren Portalen sehr persönliche Nutzerdaten. Bei einem Praxistest sind nur zwei Hersteller korrekt mit dem Auskunftsrecht des Kunden umgegangen.
Bei Uber gibt es wieder Probleme: Rund 60 Millionen Kunden sind von einem Hack betroffen. Schuld waren offenbar auf Github abgelegte AWS-Zugangsdaten. Der Uber-Chef verspricht Besserung für die Zukunft.
Ein Hintergrunddienst sendet offenbar Standortdaten von Android-Nutzern an Google, auch wenn diese kein GPS verwenden. Dafür verantwortlich ist der Firebase-Cloud-Messaging-Dienst. Das Unternehmen will die umstrittene Praxis künftig unterlassen.
Kommen jetzt Neuwahlen? Die Sondierungen für ein sogenanntes Jamaika-Bündnis sind abgebrochen worden. Dabei hatten sich die Parteien angeblich schon auf das Ende der Vorratsdatenspeicherung und des Facebook-Gesetzes geeinigt.
Intelligentes Pflaster, Ultraschall "to go" aus dem Google Play Store und die 3D-Datenbrille im OP: Die Digitalisierung hat die Medizin erfasst. Der Arztberuf wird sich durch Apps, Clouds und Roboter verändern.
Update Die Deutsche Telekom will die Auflagen der Bundesnetzagentur bei Stream On vorerst nicht erfüllen. Nun droht ein hohes Bußgeld, wenn das Angebot weiter gegen die EU-Regeln für Roaming und Netzneutralität verstößt.
Im Streit über die Weitergabe von Nutzerdaten an Drittanbieter hat Facebook auch in zweiter Instanz verloren. Möglicherweise muss nun der Bundesgerichtshof entscheiden.
Dürfen Gerichte die weltweite Löschung von Links durchsetzen? Im Streit zwischen Google und Kanada hat der Suchmaschinenkonzern nun die erforderliche Rückendeckung erhalten.
Amerikanische Bürgerrechtler sind besorgt darüber, dass App-Entwickler die Mimikerkennung des iPhone X auch für unlautere Zwecke verwenden könnten. Apple untersagt dies zwar, macht aber nur Stichproben.
Deutschland soll mit einer neuen Regierung Abschied von der Vorratsdatenspeicherung nehmen. Das fordern zahlreiche Verbände unter dem Dach des AK Vorrat - insbesondere von den Grünen und der FDP.
Bevor im US-Bundesstaat Georgia untersucht werden konnte, ob eine Manipulation der Wählerverzeichnisse erfolgt ist, wurden die Daten gelöscht. Bislang will niemand dafür verantwortlich sein.
Businesskunden sollen künftig für Wire zahlen - und bekommen dafür zahlreiche Admintools. Für Privatnutzer bleibt der Dienst kostenfrei. Wer den Messenger auch privat nutzt, kann zwischen verschiedenen Nutzungsszenarien hin- und herschalten.
Die Verhandlungen können beginnen: Das EU-Parlament hat die eigene Verhandlungsposition für die ePrivacy-Verordnung beschlossen. Nutzer sollen ein Recht auf Verschlüsselung haben und vor Trackern geschützt werden. In der Industrie stößt das auf Widerspruch.
Smartwatches für Kinder sollen den Eltern Sicherheit vermitteln. Doch mehrere Geräte weisen nach Angaben norwegischer Verbraucherschützer gravierende Sicherheitsmängel auf, die eine Ausspähung der Kinder durch Fremde ermöglichen können.
Nach langer Verzögerung hat T-Systems den Konnektor fertiggestellt, der Arztpraxen mit der zentralen Telematik-Infrastruktur verbindet. Jetzt muss die Betreibergesellschaft Gematik noch zustimmen.
Er stimmte im Bundestag gegen die Vorratsdatenspeicherung und den Bundestrojaner. Nun soll der niedersächsische SPD-Politiker Lars Klingbeil an die Spitze des Willy-Brandt-Hauses rücken.
Update Im Streit über die neue ePrivacy-Verordnung haben sich die Befürworter eines starken Verbraucherschutzes durchsetzen können. Der IT-Wirtschaft und den Verlegern gefällt der Beschluss des Innenausschusses jedoch nicht.
Am 17. Oktober um 19 Uhr gibt Mirosoft mit dem Fall Creators Update eine neue große Version von Windows 10 frei. Verbesserungen wird es vor allem beim Design, Cortana und dem Datenschutz geben. Das Update ist Voraussetzung für Windows Mixed Reality.
Wer hat das schönste Lächeln, wer ist besonders ehrlich? Mit solchen Fragen hat es die App TBH (To Be Honest) in kurzer Zeit an die Spitze der US-App-Charts gebracht. Nun gehört die Anwendung Facebook - und damit ein weiterer reicher Datenschatz.
Die US-Regierung will auf im Ausland gespeicherte Daten von Ausländern zugreifen können, sofern sie Anbieter wie Microsoft nutzen. Nun entscheidet das oberste Gericht.
Auch Hidden-Services können per Denial-of-Service-Angriff empfindlich gestört werden - wie derzeit die Betreiber von vier großen Darknet-Plattformen merken. Seit Freitag sind die Seiten nicht oder nur über Umwege erreichbar.
Oneplus lenkt ein bisschen ein und will künftig weder die IMEI, noch die Telefonnummer der Nutzer erheben. Andere Informationen sollen aber auch nach einem Opt-out weiter übertragen werden.
Die Entdeckung einer Jobausschreibung für einen Media Screener der BVG macht die Gewerkschaft Verdi stutzig. Es stellt sich die Frage, ob das Unternehmen damit die eigenen Mitarbeiter kontrollieren will. Das sei nicht das erste Mal, heißt es.
Wie viel Überwachung darf sein? Welche Daten dürfen gespeichert werden? Beim Datenschutz setzt Hamburgs oberster Datenhüter Johannes Caspar auf die kleinen Partner in einem möglichen Jamaika-Bündnis. Zuletzt habe es allerdings einen "Roll Back" gegeben.
Nach dem Ende des Safe-Harbor-Abkommens haben Firmen wie Facebook ihre Nutzerdaten auf einer anderen rechtlichen Grundlage in die USA übermittelt. Darüber soll nun ebenfalls der EuGH entscheiden.
Das US-Justizministerium will Nutzer einer Trump-kritischen Facebook-Seite identifizieren und dafür per Durchsuchungsbeschluss sämtliche betroffene Konteninformationen von Facebook erhalten. Zwei der Hauptorganisatoren der Seite wehren sich jetzt mit Hilfe der Bürgerrechtsvereinigung ACLU.
Mit der kommenden Version 13 will Nextcloud Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in seinen Cloud-Speicherdienst einbauen. Die soll verzeichnisbasiert funktionieren, einfach sein und für den Unternehmenseinsatz taugen.
Private Schlüssel von Cloudflare-Kunden sollen künftig nur noch in bestimmten Regionen gespeichert werden - wenn die Nutzer das wollen. Außerdem soll es beim DDoS-Schutz keine Begrenzungen mehr geben.
Update Der Bundestagswahlkampf ist von der Debatte über die Flüchtlingspolitik dominiert worden. Die Netzpolitik dürfte jedoch profitieren, sollte es zu einer Jamaika-Koalition kommen. Wenn da nicht die CSU wäre.
Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat der Abschaffung der Störerhaftung bei offenen WLANs zugestimmt. Der Anspruch auf die Sperrung von IP-Adressen habe aber nichts mit Netzsperren zu tun, sagte Wirtschaftsministerin Zypries.
Nur wenige Unternehmen haben schon die Anforderungen der EU-Datenschutzreform umgesetzt. Selbst Datenschützer wissen derzeit noch nicht, welche Pflichten die Firmen genau zu erfüllen haben.
Peter Sunde will einen neuen, anonymen Domainhoster aufbauen. Dabei geht er einen Schritt weiter als die bisherige Whois-Protection, verlangt seinen Kunden aber einiges an Vertrauen ab.
Mit einem ganzen Schwung neuer Angebote und Techniken baut VMware sein Angebot aus - auch mit viel Open-Source-Software. Dabei gibt es einen deutlichen Fokus auf Sicherheit und Container. Zudem will VMware mit einem speziellen Cloudstack-Angebot Kunden im Telekommunikationssektor gewinnen.
Microsoft erweitert die Datenschutzfunktionen in Windows 10. Mit dem Fall Creators Update erhalten Anwender mehr Möglichkeiten, die Datenschutzoptionen des Betriebssystems zu beeinflussen.
In einer Diskussionsrunde in Stuttgart hat sich Kanzlerin Angela Merkel ausführlich zur Digitalisierung geäußert. Dabei ging es neben der Überwachung auch wieder um die Programmierausbildung in der Schule. Aber sie will "kein Horrorland aufbauen".
Vernetzte Haushaltsgeräte brauchen nach Ansicht der Verbraucherschützer höhere Standards bei IT-Sicherheit, Datenschutz und Produkthaftung. Seiner Digital-Analog-Schwäche bleibt der Verband dabei treu.
Weil er am Arbeitsplatz den Yahoo-Messenger für private Gespräche genutzt hat, ist ein Mann in Rumänien entlassen worden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gab der Klage gegen die Entlassung statt, weil der Arbeitnehmer nicht über die Überwachung informiert worden war.
Anderthalb Stunden reichen im Fernsehduell zwischen Kanzlerin Merkel und SPD-Herausforderer Schulz nicht aus, um über das Thema Digitalisierung zu sprechen. Verbrennungsmotoren erhalten jedoch eine Bestandsgarantie.
Die Union könnte in der kommenden Regierung ein öminöses "Datengesetz" auf den Weg bringen. Leider finden sich in den Wahlprogrammen noch viele andere merkwürdige Vorschläge der Parteien zum Datenschutz.