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McAfee-Studie: Jedes vierte Unternehmen meldet Datendiebstahl in der Cloud

Die Public Cloud ist beliebt, aber risikoreich: Laut McAfee war jedes vierte befragte Unternehmen schon Opfer eines Datendiebstahls. Trotzdem wird die Public Cloud zum Speichern von personenbezogenen Daten und geheimen Informationen genutzt.

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Daten in der Public Cloud werden oft gestohlen.
Daten in der Public Cloud werden oft gestohlen. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Das Softwareunternehmen McAfee hat eine global umfassende Studie zum Thema Cloud-Sicherheit durchgeführt. Demnach hat ein Viertel der befragten Unternehmen bereits Erfahrungen mit Datendiebstahl gemacht. Eines von fünf Unternehmen war sogar das Ziel einer größeren Attacke gegen die eigene Cloud-Infrastruktur, heißt es in der Studie. Trotzdem ist die Nutzung von Ressourcen in der Public Cloud ein anhaltender Trend: 97 Prozent der befragten Unternehmen nutzen diese an einer Stelle in ihrer IT-Infrastruktur - im Vergleich zu 93 Prozent im Vorjahr.

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McAfee hat für die Studie im vierten Quartal 2017 1.400 Unternehmen der IT-Branche aus elf Ländern befragt: Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Japan, Kanada, Mexiko, Singapur und die USA. Die größte Herausforderung für Administratoren sei demnach die teils ungenügende Übersicht darüber, wo und wie Daten in der Cloud gespeichert werden. Immer mehr Unternehmen scheinen zudem ohne eine konkrete Strategie in das Cloud-Geschäft einzusteigen, was diesen Effekt verstärkt.

Vertrauen in die Public Cloud und Fachwissen steigen

Aufgrund der Sicherheitsbedenken ist die Zahl der Unternehmen, die eine Cloud-First-Strategie verfolgen, von 82 auf 65 Prozent gesunken. Ein Großteil dieser Unternehmen denkt, dass eine Public Cloud sicherer sei als eine Private Cloud. 40 Prozent der Befragten speichern deshalb wichtige Daten dort - etwa persönliche Kundeninformationen, als geheim deklarierte Dokumente oder Interna. Knapp ein Drittel speichert auch geistiges Eigentum, Gesundheitsunterlagen oder Wettbewerbsinformationen in der Public Cloud. Das ist durch Dienste wie Google Drive oder Microsoft Onedrive relativ einfach.

Dabei wollen viele Unternehmen auch nach der Wirksamkeit der kommenden General Data Protection Regulation (GDPR) der EU ihr Investment in Cloud-Dienste wie Saas, Paas und Iaas erhöhen. Nur ein Zehntel will wieder einen Schritt zurückgehen und den Fokus weg von der Cloud setzen. Gleichzeitig berichten Unternehmen von weniger Sorgen wegen fehlenden Fachwissens zum Thema Netzwerksicherheit. Statt 15 Prozent sind 24 Prozent der Befragten davon überzeugt, genug Experten in diesem Gebiet zu beschäftigen.

Trotzdem sei es für IT-Administratoren durch die schnelle Expansion ihrer Arbeitgeber in der Cloud schwierig, den Überblick zu behalten. Das Verwenden von mehreren dezentralen Tools erschwere diese Aufgabe noch weiter. Unternehmen sollten also aufpassen, wie sie Cloud-Ressourcen nutzen. Vorfälle wie der Uber-Hack Ende 2017 zeigen, dass Kundendaten niemals komplett sicher sind, egal wie viele redundante Rechenzentren und Backups der Cloud-Provider betreibt.



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