CDU-Netzpolitiker: Jarzombek hält Leistungsschutzrecht für "brandgefährlich"

Im Streit über ein europäisches Leistungsschutzrecht liegen die Positionen innerhalb der CDU weit auseinander. Der netzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Thomas Jarzombek, macht im Interview mit Golem.de neue Vorschläge zur Finanzierung von Medien und zur Regulierung von Plattformen.

Ein Interview von veröffentlicht am
Thomas Jarzombek hält ein europäisches Leistungsschutzrecht für brandgefährlich.
Thomas Jarzombek hält ein europäisches Leistungsschutzrecht für brandgefährlich. (Bild: Tobias Koch/CC-BY-SA 3.0)

Der IT-Unternehmer und Düsseldorfer CDU-Vorsitzende Thomas Jarzombek ist einer der profiliertesten Netzpolitiker im Bundestag und seit vergangener Woche der neue Koordinator der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt. In seinem letzten Interview als netzpolitischer Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag warnt er seine Partei eindringlich vor den Folgen eines europäischen Leistungsschutzrechts. Von der neuen Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) erhofft sich Jarzombek, dass es ihr gelingt, ihre ablehnende Haltung zum Leistungsschutzrecht zur Position der Bundesregierung zu machen. Jarzombeks Nachfolger als Sprecher für Digitale Agenda in der Fraktion wird der Thüringer CDU-Abgeordnete Tankred Schipanski.


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