RSA 2018: Sicherheitskonferenz mit Datenleck

Erneut hat die Sicherheitskonferenz RSA ein Problem mit der eigenen Infrastruktur. Über die API einer App hätten die Namen aller Teilnehmer ausgelesen werden können. Es ist nicht das erste Mal, das dort so ein Problem auftaucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Logo der RSA-Konferenz 2018 in San Francisco
Das Logo der RSA-Konferenz 2018 in San Francisco (Bild: RSA)

Ein Sicherheitsforscher hat auf der IT-Sicherheitskonferenz RSA 2018 ein Datenschutzproblem entdeckt und hätte die Namen zahlreicher Besucher aus einer Programmierschnittstelle (API) auslesen können. Der Hacker mit dem Pseudonym svbl hatte zunächst auf Twitter darüber berichtet.

Stellenmarkt
  1. System Engineer Microsoft - Schwerpunkt Client-Design und Active Directory-Design
    Computacenter AG & Co. oHG, Ratingen, Frankfurt am Main
  2. Web-Entwickler (m/w/d)
    Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg e.V., Stuttgart
Detailsuche

Es gelang ihm nach eigenen Angaben, rund 100 Nutzernamen auszulesen - gewissermaßen als Proof of Concept. Er habe gar nicht die gesamte Datenbank auslesen wollen, wie er The Register sagte. Die fragliche Schnittstelle wird unter anderem von der mobilen App der Konferenz verwendet. Weitere persönliche Daten konnten nach bisherigem Kenntnisstand nicht abgerufen werden.

Die Organisatoren haben den Vorfall bestätigt und sagten, dass insgesamt 114 Namen in dieser Form abgerufen worden seien. Das Problem soll mittlerweile behoben sein, man habe "jede Indikation, dass der Vorfall eingedämmt sei". Bereits im Jahr 2014 hatten Hacker in einer App der Konferenz zahlreiche Sicherheitsprobleme festgestellt. Das Programm war für Man-In-The-Middle-Angriffe anfällig, bei denen auch private Daten hätten kopiert werden können.

Auch bei der 2016er Ausgabe der Konferenz gab es Probleme. Die Badges von Besuchern und Ausstellern waren mit einem Mifare-Chip versehen und konnten einfach geklont werden. Da die Tickets zum Teil mehrere tausend Euro kosten, könnte dies ein lohnendes Ziel sein. Außerdem war eine App, mit denen Aussteller die Daten der Badges auslesen können, ebenfalls unsicher. Sie hatte ein hardcodiertes Passwort, mit dem zahlreiche Modifikationen an den damals verwendeten Galaxy S4 hätten vorgenommen werden können. Der Entdecker des Problems, Andrew Blaich, sagte damals: "Mit diesem Passwort könnte ein Angreifer die App in den Entwickler-Modus schalten, das Gerät rooten, Daten abgreifen oder sogar Malware installieren."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kursabsturz
Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler

Die vielen neuen Mitarbeiter seien nicht richtig eingearbeitet worden. Und die Ziele von Teamviewer seien zu hochgesteckt gewesen, sagt Oliver Steil.

Kursabsturz: Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler
Artikel
  1. NDR und Media Broadcast: Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt
    NDR und Media Broadcast
    Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt

    Fernsehen kann auch über 5G laufen. Auf 578 MHz kann das jetzt ausprobiert werden. NDR und Media Broadcast machen es möglich.

  2. Amazon-Go-Konkurrenz: Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt
    Amazon-Go-Konkurrenz
    Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt

    Kameras und Sensoren überwachen Kunden in Rewes kassenlosem Supermarkt. Bezahlt wird mit dem Smartphone.

  3. Huawei: Telefónica setzt eine Antenne für alle Frequenzen ein
    Huawei
    Telefónica setzt eine Antenne für alle Frequenzen ein

    All-in-One braucht weniger Energie und Platz. Telefónica setzt die Blade AAU & Dual Band FDD 8T8R in München ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Sapphire Pulse RX 6600 497,88€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 erhältlich ab 2.249€ • EA-Spiele für alle Plattformen günstiger • Samsung 55" QLED 699€ [Werbung]
    •  /