Firefox: Mozilla sperrt Facebook in den Container

Ein Addon soll die Privatsphäre von Facebook-Nutzern zumindest ein wenig besser schützen: Facebok Container. Dem sozialen Netzwerk wird so der Zugriff auf Informationen anderer Webseiten versperrt.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook wird im Container eingesperrt.
Facebook wird im Container eingesperrt. (Bild: Mozilla)

Mozilla hat eine neue Browsererweiterung vorgestellt, die Facebooks notorische Datensammelei einschränken soll. Mit den Vorgängen um die umstrittene Firma Cambridge Analytica hat das zwar nichts zu tun, Mozilla hat die Entwicklung des Plugins aber beschleunigt. Der Containermodus soll vor allem verhindern, dass Facebook Informationen über das Verhalten der Nutzer außerhalb der Plattform sammelt.

Stellenmarkt
  1. SAP MM Senior Prozess-Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Hamburg
  2. Software & Data Engineer / Machine Learning Engineer (m/w/d)
    h.a.l.m. elektronik GmbH, Frankfurt
Detailsuche

Mozilla selbst schreibt, dass das neue Addon die Weitergabe von Informationen an Cambridge Analytica nicht hätte verhindern können. Es sei dennoch ein Werkzeug, um sich vor "unerwünschten Nebenwirkungen" der Nutzung von Facebook zu schützen. Bislang kann Facebook detaillierte Informationen über das Surfverhalten von Nutzern sammeln, etwa wenn Webseiten einen aktivierten Facebook-Button anbieten oder die Nutzer von Facebook aus Links anklicken.

Nach der Installation des Addons werden Nutzer zunächst aus Facebook ausgeloggt und alle Cookies gelöscht. Beim nächsten Login wird Facebook in einem blau markierten "Container-Tab" geladen. Wenn Nutzer nun auf einen Link im sozialen Netzwerk klicken, wird dieser außerhalb des Containers geladen. Facebook kann dann nicht mehr nachvollziehen, welche Seiten besucht wurden.

Facebook sammelte Metadaten

Wenn auf einer externen Webseite der Like-Button betätigt wird, wird diese Seite im Container-Modus neu geladen. Erst zu diesem Zeitpunkt würde das Unternehmen dann über die Vorlieben der Nutzer informiert. Am Wochenende war bekanntgeworden, dass Facebook über mehrere Jahre hinweg Metadaten von Anrufen und SMS-Nachrichten von Android-Smartphones gesammelt hatte, wenn eine der Apps des Konzerns installiert war.

Golem Akademie
  1. Docker & Containers - From Zero to Hero
    5.-7. Oktober 2021, online
  2. Terraform mit AWS
    14./15. September 2021, online
Weitere IT-Trainings

In den vergangenen Tagen formierte sich eine Bewegung, die Nutzer zum Verzicht auf Facebook aufforderte. Für viele ist das aber auf Grund des Netzwerkeffektes keine realistische Option. Mit dem Addon will Mozilla zumindest eine datensparsamere Nutzung von Facebook ermöglichen. Das Addon schützt natürlich nur bei der Verwendung von Firefox und nicht, wenn etwa die Android-App genutzt wird. Die Android-Version von Firefox ermöglicht allerdings ebenfalls die Nutzung von Erweiterungen. Mozilla verspricht im Übrigen, keine Daten über die Nutzung von Firefox Container zu sammeln: Man wisse nur, wie oft diese zum Browser hinzugefügt oder wieder entfernt werde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Raumfahrt
Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska

Mit 250.000 US-Dollar sollen die Raketen von Astra zum Preis eines Sportwagens hergestellt werden können. Wie will die Firma das schaffen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Raumfahrt: Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska
Artikel
  1. Extraction: Rainbow Six und der Kampf gegen Außerirdische
    Extraction
    Rainbow Six und der Kampf gegen Außerirdische

    E3 2021 Es ist ein ungewöhnlicher Ableger für Siege: Ubisoft hat Rainbow Six Extraction vorgestellt, das auf den Kampf gegen KI-Aliens setzt.

  2. Fifa, Battlefield und Co.: Der EA-Hack startete mit Cookies für 10 US-Dollar
    Fifa, Battlefield und Co.
    Der EA-Hack startete mit Cookies für 10 US-Dollar

    Die Hacking-Gruppe erklärt dem Magazin Motherboard Schritt für Schritt, wie der Hack auf EA gelang. Die primäre Fehlerquelle: der Mensch.

  3. Onlinetickets: 17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro
    Onlinetickets
    17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro

    Mit illegal erworbenen Onlinetickets soll ein 17-Jähriger die Bahn um 270.000 Euro geprellt haben. Entdeckt wurde er nur durch Zufall.

quineloe 29. Mär 2018

Meinst du, die werden da drauf reagieren?

nnnnn 29. Mär 2018

Nette Idee, nur versteht das hosts file keine wildcards.

Neuro-Chef 29. Mär 2018

Ein bisschen länger geht schon noch, aber dann ist Ende der Fahnenstange und ein Browser...

Ach 28. Mär 2018

Der Autor arbeitet schon seit einiger Zeit an der Portierung nach Web Extention und es...

vahandr 28. Mär 2018

Mozilla hat auch ein Addon mit dem man das allgemein selber konfigurieren kann: https...


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Alternate (u. a. MSI Optix 27" WQHD/165 Hz 315,99€ und Fractal Design Vector RS Blackout Dark TG 116,89€) • Fractal Design Define S2 Black 99,90€ • Intel i9-11900 379€ • EPOS Sennheiser GSP 600 149€ • Amazon: PC-Spiele reduziert (u. a. C&C: Remastered Collection 9,99€) [Werbung]
    •  /