• IT-Karriere:
  • Services:

Facebook Messenger: Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht

Es kann durchaus praktisch sein, wenn das eigene Unternehmen die Kommunikationskanäle kontrolliert. Facebooks Firmenchefs wissen das für ihre Zwecke auszunutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Aus Messenger-Chats mit Mark Zuckerberg werden früher oder später Selbstgespräche.
Aus Messenger-Chats mit Mark Zuckerberg werden früher oder später Selbstgespräche. (Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images)

Das soziale Netzwerk Facebook löscht einem Medienbericht zufolge nachträglich die Kommunikation von hochrangigen Managern in den Nutzerkonten der Gesprächspartner. Das US-Magazin Techcrunch berichtete unter Berufung auf mehrere nicht namentlich genannte Quellen, dass frühere Nachrichten von Facebook-Chef Mark Zuckerberg aus Chatverläufen verschwunden seien, während die Antworten der Empfänger weiterhin zu sehen seien. Facebook habe erst auf Nachfrage eingeräumt, aus Gründen der Konzernsicherheit die Inhalte zu löschen. Die Empfänger seien ebenfalls nicht darüber informiert worden.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen
  2. TARGOBANK AG & Co. KGaA, Düsseldorf

Normalerweise ist es nicht möglich, Nachrichten nachträglich von Messenger-Konten zu löschen, an die sie gesendet wurden. Auch wenn man sie im eigenen Chatverlauf löscht, werden sie beim Empfänger weiterhin angezeigt. Es gibt auch es kein Verfallsdatum bei den Nachrichten, von dem an ältere Mitteilungen automatisch verschwinden.

Facebook verweist auf Sony-Hack

Doch Facebook macht bei Zuckerberg und einigen hochrangigen Managern eine Ausnahme. "Nachdem die E-Mails von Sony Pictures im Jahr 2014 gehackt wurden, haben wir eine Reihe von Änderungen vorgenommen, um die Kommunikation unserer Führungskräfte zu schützen. Dazu gehörte die Begrenzung der Speicherdauer für Marks Nachrichten im Messenger. Wir haben dies in voller Übereinstimmung mit unseren gesetzlichen Verpflichtungen zur Aufbewahrung von Nachrichten getan", teilte das Unternehmen auf Anfrage von Techcrunch mit.

Den Recherchen zufolge geht das Unternehmen dabei recht selektiv vor. Demnach sind neuere Nachrichten Zuckerbergs weiterhin im Chatverlauf zu finden. Manche Nutzer könnten noch ältere Nachrichten lesen, die von vor 2014 stammten.

Befürchtet Facekbook Leaks?

Die Hintergründe für das Vorgehen sind unklar. Das Argument, sich auf diese Weise vor Hackern schützen zu wollen, scheint nicht sehr plausibel. Schließlich betrifft die Nachrichtenlöschung nicht nur die interne Kommunikation, sondern auch Mitteilungen an Empfänger außerhalb des Unternehmens. Normalerweise ist es Unternehmen nicht möglich, beispielsweise E-Mails nachträglich in den Postfächern anderer Firmen zu löschen.

Techcrunch spekuliert daher, dass Facebook möglicherweise verhindern will, dass heikle Aussagen von Zuckerberg oder anderen Managern geleakt werden könnten. So wie im Jahr 2010, als ein Chat publik wurde, in dem sich Zuckerberg als 19-Jähriger sehr abfällig über den Schutz der Privatsphäre auf Facebook geäußert hatte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 179€ (Bestpreis)
  2. (u. a. Rocketman für 8,99€, Ready Player One für 8,79€, Atomic Blondie für 9,49€)
  3. (u. a. EA Promo (u. a. Unravel für 8,99€, Anthem für 8,99€), Tiny and Big: Grandpa's...
  4. 709€ (Bestpreis)

violator 08. Apr 2018

Das war auch das erste, das ich entfernt habe.

ManMashine 08. Apr 2018

Ich denke mal was eher populär werden wird sind Augmented Reality Masken welche nur...

ManMashine 08. Apr 2018

welches alles vernichtet was ein Problem für die offizielle Narrative ist...

User_x 08. Apr 2018

Mit der Info ist jetzt eigentlich das Fälschen sehr einfach. Dem Mark kann man jetzt...

1ras 07. Apr 2018

Natürlich geht es um die Sicherheit des Konzerns. Und genau darum geht es. Datenreichtum...


Folgen Sie uns
       


Mercedes EQA Probe gefahren

Wir sind mit dem EQA von Mercedes-Benz für ein paar Stunden unterwegs gewesen.

Mercedes EQA Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /