Android und iOS: Operas VPN-App wird zum 30. April eingestellt

Opera stellt weitere Dienste ein. Nach Opera Max werden die VPN-Apps für iOS und Android zum 30. April eingestellt. Es gibt allerdings Angebote, die den Abschied erleichtern sollen.

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Olaf, das Maskottchen von Operas VPN-Dienst
Olaf, das Maskottchen von Operas VPN-Dienst (Bild: Opera)

Operas VPN-App wird zum 30. April 2018 eingestellt, wie das Unternehmen in einem Blogpost bekannt gibt. Alle Nutzer der kostenpflichtigen Variante Opera Gold sollen als Ausgleich ein Ein-Jahres-Abo des Dienstes Surf easy Ultra VPN erhalten. Die VPN-Apps sind derzeit noch sowohl für Android als auch für iOS erhältlich.

Alle anderen Nutzer der App sollen immerhin noch einen Rabatt von 80 Prozent für ein Jahr bekommen, wenn das Abo über die bestehende Opera-VPN-App erworben wird. Das Unternehmen hinter dem Dienst hatte Opera im Jahr 2015 gekauft, aber im vergangenen Jahr an die Sicherheitsfirma Symantec weiterveräußert. Der Dienst verzichtet nach eigener Angabe auf die Erstellung von Nutzerprofilen oder Logdateien. Nutzer des Dienstes können 28 verschiedene "Regionen" als VPN-Ziel auswählen.

Opera bietet auch einen HTTP-Proxy im Browser an

Opera schreibt "Alle hier bei Opera VPN (inklusive Olaf) sind sehr dankbar für den Support der vergangenen Jahre und wir entschuldigen uns für eventuell verursachte Unannehmlichkeiten." Olaf ist das Maskottchen des Dienstes. Man sei sich allerdings sicher, dass die Nutzer bei Surfeasy glücklich würden und dass der Dienst gewissenhaft über die Privatsphäre wachen würde.

Neben dem vollwertigen VPN-Dienst bietet Opera auch einen HTTP-Proxy im Browser an, der ebenfalls als VPN vermarktet wird, aber keine zusätzlichen Kosten verursacht. Die Funktion generiert eine eindeutige Device-ID, grundsätzlich könnte der Betreiber also einzelne Nutzer über einen längeren Zeitraum identifizieren und tracken. Zuletzt hatte Opera im vergangenen August bereits den Dienst Opera Max eingestellt, der den gesamten Datenverkehr eines Android-Smartphones über ein VPN leitete und außerdem die übertragenen Daten komprimiert hat.

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