• IT-Karriere:
  • Services:

Messenger: Whatsapp künftig offenbar erst ab 16 Jahren erlaubt

Schon jetzt spielt das Mindestalter von 13 Jahren für die Nutzung von Whatsapp in der Praxis kaum eine Rolle. Trotzdem will der Messenger offenbar den Zugang wegen der ab Mai 2018 gültigen Datenschutzgrundverordnung auf 16 Jahre erhöhen.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von Whatsapp auf einem Smartphone.
Logo von Whatsapp auf einem Smartphone. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Der Messengerdienst Whatsapp will offenbar sein Mindestalter von derzeit 13 auf 16 Jahre erhöhen. Das schreibt der normalerweise gut informierte Twitter-Kanal Wabetainfo (Whatsapp Beta Info), allerdings ohne eine Quelle zu nennen. Die Änderung solle möglicherweise am 25. Mai 2018 in Kraft treten. Weil das auch das Datum ist, ab dem die neue Datenschutzgrundverordnung anzuwenden ist, liegt die Vermutung nahe, dass es einen Zusammenhang gibt. Die Datenschutzregeln der EU untersagen ausdrücklich die Verarbeitung der Daten von Personen, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG, Duisburg

In der Praxis dürfte die Neuerung bei der Nutzung von Whatsapp wenig ändern. Derzeit heißt es in den AGB des Dienstes: "Du musst mindestens 13 Jahre alt sein, um unsere Dienste zu nutzen (bzw. so alt, wie es in deinem Land erforderlich ist, damit du berechtigt bist, unsere Dienste ohne elterliche Zustimmung zu nutzen)."

Die App selbst überprüft das Alter der Nutzer derzeit nicht und es erscheint unwahrscheinlich, dass sich das ändern wird. Allerdings könnten etwa Jugendschutzverbänden versuchen, solche Überprüfungen auf dem Rechtsweg durchzusetzen.

Falls die Änderung kommt, ist auch noch unklar, für welche Regionen die neue Altersfreigabe gilt. Zum einen könnten einzelne Länder der EU eine niedrigere Grenze setzten - allerdings nicht unter 13 Jahre. Zum anderen wird derzeit generell viel darüber spekuliert, ob Firmen wie Google oder Facebook - Whatsapp gehört zu dem Konzern - alle oder zumindest einige Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung auch in anderen Teilen der Welt zur Grundlage ihrer Nutzungsbedingungen machen. Das Mindestalter von 13 Jahren für die Verwendung von Whatsapp gilt derzeit auch in den USA.

Nachtrag vom 25. April 2018, 16:51 Uhr

Whatsapp bestätigte am 24. April 2018 die neuen Nutzungsbedingungen. Demnach müssen Nutzer innerhalb der Europäischen Region, die über die EU hinausgeht, mindestens 16 Jahre alt sein. Falls das nicht der Fall ist, müssen Eltern oder Erziehungsberechtigte den Nutzungsbedingungen zustimmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 10,48€
  2. (-91%) 2,20€
  3. (-47%) 21,00€
  4. (u. a. Warhammer 40,00€0: Gladius - Relics of War für 23,79€, Aggressors: Ancient Rome für 17...

chefin 26. Apr 2018

Du willst also Eltern vorschreiben, wie sie ihre Kinder zu erziehen haben und was sie...

chefin 26. Apr 2018

Warum machst du das nicht? Schiss?

chefin 26. Apr 2018

Garnicht Ist wie der See im wlad und das Baden verboten Schild. Kontrolliert keiner und...

Schnarchnase 17. Apr 2018

Wenn die DSGVO inkraft getreten ist, wird es wenig nutzen einfach nur die AGB anzupassen...


Folgen Sie uns
       


Xiaomi Mi 10 Pro - Test

Das Mi 10 Pro ist Xiaomis jüngstes Top-Smartphone. Im Test überzeugt vor allem die Kamera.

Xiaomi Mi 10 Pro - Test Video aufrufen
Materiejets aus schwarzem Loch: Schneller als das Licht?
Materiejets aus schwarzem Loch
Schneller als das Licht?

Das schwarze Loch stößt Materie mit einer Geschwindigkeit aus, die wie Überlichtgeschwindigkeit aussieht.
Ein Bericht von Andreas Lutter

  1. Oumuamua Ein ganz normal merkwürdiger interstellarer Asteroid

Jobporträt IT-Produktmanager: Der Alleversteher
Jobporträt IT-Produktmanager
Der Alleversteher

Ein IT-Produktmanager ist vor allem Dolmetscher - zwischen Marketing, IT und anderen. Dabei muss er scheinbar unmöglich vereinbare Interessen zusammenbringen.
Von Peter Ilg

  1. Coronakrise Die goldenen Jahre für IT-Spezialisten sind erstmal vorbei
  2. Coronakrise Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen
  3. IT-Chefs aus Indien Mehr als nur ein Klischee

Schule: Hard- und Software allein macht keinen digitalen Unterricht
Schule
Hard- und Software allein macht keinen digitalen Unterricht

WLAN in allen Klassenzimmern reicht nicht, der ganze Unterricht an Schulen muss sich ändern. An den Problemen dabei sind nicht in erster Linie die Lehrkräfte schuld.
Ein IMHO von Gerd Mischler

  1. Kipping Linken-Chefin fordert Schul-Laptops mit SIM für alle Schüler
  2. Datenschutz Unberechtigte Accounts in Schul-Cloud
  3. Homeschooling-Report Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen

    •  /