Eine neue Handelsplattform des Breko soll lokalen Netzbetreibern leichter ermöglichen, ihre Netze großen, überregionalen Nachfragern anzubieten. So soll sich Fiber To The Home (FTTH) schneller rechnen und besser verbreiten.
Prysmian zeigt ein flexibles Kabel, das 2.112 Glasfasern bietet. Der italienische Kabelhersteller will komplette Netzwerklösungen anbieten. Auch ZTE zeigt neue Festnetztechnik.
Die Deutsche Telekom findet es unverständlich, dass sie trotz ihres Beitrags zum Breitbandausbau nun auch noch deutlich mehr Kompensationen an Wettbewerber zahlen muss. Diese würden "teilweise nicht investieren" und deren "Alt-Technik" sei "längst abgeschrieben."
Die alternativen Betreiber haben sich erfolgreich beschwert. Die Bundesnetzagentur hat der Telekom aufgegeben, ihre Vectoring-Musterverträge zu ändern.
Die Bundesregierung vergibt fleißig Förderbescheide für den Breitbandausbau. Trotz einer starken Dynamik fehlt noch ein großer Anteil an einer flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet.
Die Bundesnetzagentur gibt zu, dass der Ausbau von Glasfaser-Anschlüssen in Deutschland "nur langsam vorankommt". Jetzt soll eine weitere Lockerung der Regulierung helfen. Die Wettbewerber sind dagegen.
Nun haben sich Bundesregierung und Netzbetreiber doch auf ein flächendeckendes Gigabit-Netz geeinigt. Der Ausbau soll 100 Milliarden Euro kosten. Um ein Glasfasernetz im ganzen Land geht es aber nicht.
FTTH von der Deutschen Telekom, das gibt es in einzelnen Gebieten. Doch ein Golem.de-Leser berichtet, wie er seit langem vergeblich um seinen Zugang kämpft.
Mit der Berufung eines Vorstandsbeauftragen für Breitbandkooperation hoffen die Bundesländer, dass die Telekom aufhört, Glasfaser der Kommunen zu überbauen. Ein erster Vertrag soll mit Ewe Tel anstehen.
Das Statistische Bundesamt nennt mindestens 30 MBit/s für ein Unternehmen einen schnellen Internetanschluss. Auch so bemessen liegt Deutschland nur im Mittelfeld, wenn auch mit starkem Zuwachs. Und es gibt weiter kaum FTTH.
Eine Entscheidung für das exklusive Vectoring der Deutschen Telekom im Nahbereich könnte schon Anfang kommenden Monats fallen. Zudem stehen die klagenden Unternehmen nun fest.
Zig Millionen Nutzer schnell und flächendeckend mit Kabel versorgen - das hat vor 25 Jahren schon mal geklappt. Beim Breitbandausbau funktioniert das nur nicht, weil die offensichtlich beste Lösung nicht genutzt wird.
Was Telekom, Vodafone und Mnet im Bereich Glasfaser bis zum Endnutzer, Docsis 3.1 und Vectoring machen, ist nicht alles: Kleine Betreiber sind hier aktiv, werden aber wenig beachtet. Golem.de hat zusammengetragen, wer sonst noch Glasfaser ausbaut und was 2017 passiert.
Die Wettbewerber der Deutschen Telekom befürworten eine Zusammenarbeit, um in Deutschland den Glasfaserausbau voranzubringen. Denn zwei Millionen FTTB/H-Anschlüsse haben noch keine Kunden, ein Überbauen mit Vectoring führt nicht zu einer verbesserten Nachfrage.
Die Telekom will beim Glasfaserausbau nun mit anderen Betreibern zusammenarbeiten. Dafür wurde der frühere Chef von 1&1 Versatel Johannes Pruchnow in den Vorstand geholt.
Zum Treffen der Netzallianz haben sich auch die TV-Kabelnetzbetreiber mit einem Versprechen zu Wort gemeldet. Mittelfristig würden 30 Millionen Haushalte Gigabit-Geschwindigkeit erhalten.
Die Netzallianz konnte sich wie erwartet nicht auf ein Gigabitnetz für Deutschland bis zum Jahr 2025 einigen. Stattdessen versuchen Dobrindt und die Telekom sich in Ausreden.
Deutschland soll flächendeckend bis zum Jahr 2025 gigabitfähige Anschlüsse erhalten. Das wollen alle in der Netzallianz, in der Betreiber und das Bundesinfrastrukturministerium zusammenarbeiten. Alle, außer der Deutschen Telekom, die eine solche Einigung ablehnt. Der Betreiber findet die Ziele nicht realistisch.
Mit einer Klage wollen Netzbetreiber den Vectoring-Ausbau im Nahbereich blockieren. Damit werde der Glasfaserausbau in dicht besiedelten Bereichen erschwert.
Die Konkurrenten der Telekom sehen die Kupfernetze am Ende, was Ping-Zeiten und Latenzzeiten anbelangt. Es sei Zeit, längerfristig zu denken und Glasfaser auszubauen. Bei der Fördermittelvergabe herrscht die Furcht, dass die Telekom fast alles kassiert.
Rund 225 IHK-Standorte werden von 1&1 Versatel größtenteils direkt mit Glasfaser ausgebaut. Auf Wunsch gibt es dabei Datenübertragungsraten von mehreren GBit/s.
Ein exklusives Vectoring der Telekom im Nahbereich kommt nur, wenn der Konkurrent gute und günstige virtuelle Zugangsprodukte angeboten bekommt. Das dürfte den Preis für bis zu 100-MBit/s-Zugänge drücken.
Der Vorschlag für exklusives Vectoring der Telekom rund um den Hauptverteiler ist bei der EU durchgekommen. Vectoring sei ein Mittelweg zur Verlegung von Glasfasernetzen. Die Telekom ist vorsichtig optimistisch, dass es jetzt losgeht.
Der neue Entwurf der Bundesnetzagentur zum Vectoring im Nahbereich am Hauptverteiler sei schlimmer als der Vorgänger, meinen IT-Verbände. Laut einem Gutachten will die Telekom-Konkurrenz jedoch nur von den rentablen 15 Prozent der Ausbauhaushalte profitieren.
Der Breko fürchtet, dass ein neues Gesetz, das Leerrohre beim Neubau vorschreibt, zum Überbau vorhandener Glasfasernetze führt. Der Bundesrat soll dafür sorgen, dass es das nur in unterversorgten Gebieten gibt.
Der Verkehrsminister hat die Ausgaben für den Breitbandausbau noch einmal kräftig erhöht. Dennoch kritisiert der Bundesverband Glasfaseranschluss die kurzfristigen Bandbreitenziele der Politik.
Beim Layer-2-Bitstromzugang soll die Telekom ihren Konkurrenten einen 100-MBit/s-Zugang für 19 Euro anbieten, schlägt die Bundesnetzagentur vor. Die Anbindung eines Kabelverzweigers mit unbeschalteter Glasfaser kostet künftig 46,76 Euro.
Es lässt sich viel Geld sparen beim Bau von Fiber-To-The-Home-Netzen. Das ergab eine Studie und Expertenbefragung mit ausbauenden Unternehmen. Doch kurzfristig wird der Netzbetreiber nicht reich.
Der neue Einigungsversuch der Bundesnetzagentur mit der EU-Kommission über das exklusive Vectoring der Telekom wird von den Wettbewerber-Verbänden verrissen. Der Ton wird noch schärfer.
Die Bundesnetzagentur hat bei der EU-Kommission offenbar das exklusive Vectoring für die Deutsche Telekom durchgesetzt. Dabei wurden laut Behördenchef Homann wohl Zugeständnisse gemacht und der erste Entwurf zurückgezogen.
Wenn es um Gewerbegebiete geht, gibt es schon mal 350 Millionen von der Regierung für den direkten Glasfaseranschluss. Die Netzallianz verständigte sich auch auf ein neues Kursbuch, das laut einer Kritikerin keine neuen Ansätze liefert.
Verkehrsminister Dobrindt soll nicht bei dem Ziel 50 MBit/s stehenbleiben, sondern eine Strategie für Gigabit-Netze überall in Deutschland vorlegen. Dafür haben sich die Kabelnetzbetreiber gemeinsam mit anderen Verbänden ausgesprochen.
Höchstens 1,4 Millionen Haushalten würden mit Vectoring erstmals über 50 MBit/s erhalten, nicht 6 Millionen, wie die Telekom behauptet. Das steht in der Begründung der EU-Kommission zur Prüfung des Nahbereichs-Vectorings.
Die Telekom setzt in einer kleinen Gemeinde an der Mosel auf Holzmasten, um das Glasfaserkabel in den Ort zu bringen. Doch die Telekom baut kein FTTH, es wird ab Oktober in dem Ort eine Versorgung mit nur 100 MBit/s geben.
Das neue Diginetz-Gesetz soll den Breitbandausbau beschleunigen. Während sich die Koalition im Bundestag für bisherige Fortschritte lobt, prangert die Opposition Versäumnisse an und sieht falsche Prioritäten.
Die EU-Kommission wird die exklusiven Vectoring-Rechte für die Telekom eingehend prüfen. Das wird den Vectoring-Ausbau verzögern, doch ein echtes Vetorecht hat die EU nicht. Die Telekom erwartet aber, dass die vorherige Entscheidung Bestand haben wird.
Eine Vielzahl von Verbänden will das exklusive Vectoring durch die Telekom noch im letzten Moment bei der EU-Kommission verhindern. Unter den Unterzeichnern finden sich auch unerwartete Namen.
Konkurrenten, die das Netz der Deutschen Telekom anmieten, sollen weniger zahlen. "Statt selbst zu investieren, setzen die Wettbewerber lieber auf die Nutzung unseres Netzes und niedrige Vorleistungspreise", meint dazu ein Telekom-Sprecher.
Ein Entwicklungsbereich des Energieversorgers EnBW hat einen Aufsatz für Multifunktionsgehäuse der Festnetzbetreiber gebaut. Damit wird WLAN im Umkreis von 100 Metern möglich. Technisch setzt es auf den DSLAM im grauen Kasten auf.
Der Chef der Bundesnetzagentur rät den Wettbewerbern der Deutschen Telekom, einfach FTTH auszubauen, statt die Entscheidung für exklusives Vectoring anzugreifen. Wettbewerber können durch einen eigenen Glasfaserausbau immer einen direkten Zugriff zum Endkunden erhalten.
Die Vectoring-Technologie der Deutschen Telekom ist umstritten. Nachdem die Bundesnetzagentur das Unternehmen unterstützt, warnt der Verbraucherschutzminister von Baden-Württemberg jetzt vor der Technologie. Sie "schade" dem Wirtschaftsstandort Deutschland.
Die Zusage für das exklusive Vectoring der Deutschen Telekom soll von der EU genehmigt werden. Der Investitionswettbewerb bei der wichtigen Übergangstechnologie werde an ganz zentralen Stellen dem Ex-Monopolisten übergeben, kritisiert die Konkurrenz.
Golem.de hat exklusiv mit Bruno Jacobfeuerborn, dem Technik-Chef der Deutschen Telekom, über die Möglichkeit gesprochen, Kunden auf eigene Kosten Glasfaser bis ins Haus zu legen. FTTH heißt bei der Telekom jetzt "Mehr Breitband für mich".