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Netzbetreiber: Telekom-Konkurrenten wollen Regierung auf GBit verpflichten

Verkehrsminister Dobrindt soll nicht bei dem Ziel 50 MBit/s stehenbleiben, sondern eine Strategie für Gigabit-Netze überall in Deutschland vorlegen. Dafür haben sich die Kabelnetzbetreiber gemeinsam mit anderen Verbänden ausgesprochen.

Artikel veröffentlicht am ,
Bundesinfrastrukturminister Alexander Dobrindt
Bundesinfrastrukturminister Alexander Dobrindt (Bild: Bundesverkehrsministerium)

Vier Verbände wollen von Bundesinfrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) ein "klares politisches Ziel und eine Strategie, damit wir 2025 in Deutschland Gigabit-Netze haben, die dringend benötigt werden". Das gaben die Verbandspräsidenten Thomas Braun (Anga - Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber), Norbert Westfal (Breko - Bundesverband Breitbandkommunikation), Jens Prautzsch (Buglas - Bundesverband Glasfaseranschluss) und Martin Witt (Vatm - Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) am 15. Juni 2016 bekannt. Vor der Netzallianz wird Dobrindt heute das Kursbuch 2016 zum Netzausbau verabschieden.

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Deutschland sei laut den Verbänden "auf einem guten Weg, die von der Politik angestrebte flächendeckende 50-MBit/s-Versorgung bis 2018 weiter spürbar voranzubringen". Die Netzbetreiber forderten aber unverzüglich den Übergang in die Gigabit-Datenraten vorzubereiten, damit der bereits mittelfristig notwendige Aufbau nachhaltiger, "gigabitfähiger Infrastrukturen gelingt und Fördermittel in Milliardenhöhe nicht fehlgeleitet" würden.

Vorrangiger Ausbau von Gigabit-Netzen

Damit Bürger und Unternehmen zukünftig Festnetz und Mobilfunk in 5G-Qualität im optimalen Technologiemix nutzen könnten, sei ein klares Bekenntnis zum vorrangigen Ausbau von Gigabit-Netzen nötigt.

Die Kabelnetze würden mit dem neuen Übertragungsstandard DOCSIS 3.1 und der Full-Duplex-Technologie Gigabit-Anschlüsse mit symmetrischen Bandbreiten im zweistelligen Bereich erreichen. Fibre to the Building (FTTB) erziele im Zusammenspiel mit G.fast ebenso hohe Datenraten. Fibre to the Home (FTTH) werde Bandbreiten im Bereich mehrerer Terabit pro Sekunde ermöglichen. Der Breko hatte sich bis zu diesem Statement seit längerem nur noch für einen reinen Glasfaserausbau ausgesprochen, um Druck auf die Deutsche Telekom und deren Vectoringausbau zu machen.

Der Glasfaserausbau bis zu den Mobilfunk-Basisstationen schaffe die Voraussetzungen für 5G und damit ebenfalls im Gigabit-Bereich bei geringsten Übertragungszeiten (Latenz), erklärten die Verbandschefs.

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TodesBrote 17. Jun 2016

Geschweige denn das die Firmen es bezhalen bereits sind... meist können sie solch...

chefin 16. Jun 2016

Es gibt vieleicht 10.000 oder 20.000 DSLAM aber 40 Millionen Haushalte. Ein DSLAM hat...

M.P. 15. Jun 2016

Der Subventionskuchen riecht lecker - will auch ein Stück...

gaym0r 15. Jun 2016

Kompetenzhardt schafft es nichtmal einen Post zu schreiben. Well done!


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