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Kupferkabel im G.fast-Labor in München
Kupferkabel im G.fast-Labor in München (Bild: Christoph von Schierstädt/Lantiq)

Vectoring: Telekom zählt eigenes 50 MBit/s nicht als 50 MBit/s

Kupferkabel im G.fast-Labor in München
Kupferkabel im G.fast-Labor in München (Bild: Christoph von Schierstädt/Lantiq)

Die Telekom will um die Hauptverteiler Vectoring einsetzen, was technisch bedingt die Konkurrenz ausschließt. Bei der Zählung der Haushalte, die dann besser dastehen, weil sie noch keine Datenrate von 50 MBit/s erhalten, wurden die Telekom-50-MBit/s-Haushalte mitgezählt.

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Die Deutsche Telekom hat bei den Haushalten, die noch keine Datenrate von 50 MBit/s erhalten, diejenigen mitgezählt, für die der Konzern bereits selbst 50-MBit/s-Zugänge anbietet. Das hat ein Unternehmenssprecher Golem.de bestätigt.

Um exklusive Vectoring-Rechte von der Bundesnetzagentur zu erhalten, argumentiert die Telekom: "Von den 6,2 Millionen Haushalten, die wir in den Nahbereichen mit Vectoring-Anschlüssen versorgen wollen, können bisher nur etwa ein Prozent 50 MBit/s über die Telefonleitung erhalten, das sind also etwa 62.000 Haushalte." Auf die Frage von Golem.de, ob VDSL-50-Anschlüsse der Telekom als unter 50 MBit/s mitgezählt sind, sagte Konzernsprecher Philipp Blank: "Wir haben alle Anschlüsse mitgezählt, die über Telefonleitungen möglich sind - natürlich auch die mit bis zu 50 MBit/s. Davon bekommen einige tatsächlich die 50 MBit/s, die meisten allerdings nicht." Dies liege an der Dämpfungsproblematik von Kupfer, erläuterte Blank. Vectoring verdoppele dagegen die verfügbare Geschwindigkeit.

Was zählt zu den Breitbandzielen der Bundesregierung?

Blank sagte, dass die Anschlüsse der Telekom mit bis zu 50 MBit/s bei den Breitbandzielen der Bundesregierung nicht mitzählen. Er erklärte: "Nein. Da geht es um mindestens 50 MBit/s. Vectoring kann heute bis zu 100, perspektivisch bis zu 250 Mbit/s." Bis zum Jahr 2018 will der Bund eine flächendeckende Breitbandversorgung mit Geschwindigkeiten von mindestens 50 MBit pro Sekunde im Download erreichen.

Laut dem Breitbandatlas des Bundes mit Stand Ende 2014 sind aber deutschlandweit rund 17 Prozent der Anschlüsse mit 50 oder mehr MBit/s mit VDSL versorgt.

Die Bundesnetzagentur hatte sich dafür offen gezeigt, der Telekom ein exklusives Recht auf die Nutzung der Vectoring-Technologie einzuräumen, wenn der Konzern sich zum Ausbau verpflichtet. Die Telekom will im Nahbereich um 8.000 Hauptverteiler die Vectoring-Technik einsetzen. Da VDSL2-Vectoring nach derzeitigem Stand technologiebedingt immer nur von einem Netzbetreiber eingesetzt werden könne, würden die Pläne der Telekom zur Verdrängung von Konkurrenten führen, die die Vermittlungsstellen in diesem Bereich bereits vielerorts mit VDSL2 erschlossen hätten, kritisierten die Wettbewerber.


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LinuxMcBook 31. Aug 2015

Auch wenn es für die Landbevölkerung und einige in der Stadt immer noch ein echtes...

lock_vogell 31. Aug 2015

und was wäre jetzt anders gegenüber dem größten teil des netzes in der hand der telekom...

Bujin 31. Aug 2015

Puh, jetzt muss ich aber graben.. Quasi-TEM-Mode schimpft sich das Ganze glaube ich. Der...

Mett 30. Aug 2015

50 kbit?

Frank 30. Aug 2015

Mit dem Vectoring-Ausbau kann immer nur ein Anbieter VDSL am jeweiligen Kabelverzweiger...



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