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Bedarfsprognose: Telekom will erst in über 10 Jahren Glasfaser ins Haus legen

Eigentlich braucht für lange Zeit niemand Fiber to the Home, wenn man einer internen Bedarfsanalyse der Telekom glauben kann. Das könnte aber auch einfach Zweckpropaganda für Vectoring sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Speedport W 724 V
Speedport W 724 V (Bild: Deutsche Telekom)

Laut einer internen Bedarfsprognose der Deutschen Telekom braucht selbst ein besonders internetaffiner Vier-Personen-Haushalt in zehn Jahren nur einen Internetzugang mit maximal 208 MBit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Diese Angaben stammen von Ulrich Nitschke, Leiter Strategieentwicklung Telekom Deutschland, und liegen der Wirtschaftswoche vor. Diese Datenübertragungsrate reiche aus, damit die gesamte Familie gleichzeitig an verschiedenen Geräten hochauflösendes 3D-Fernsehen schauen, Videotelefonate führen und Streaming-Dienste nutzen könne.

Inhalt:
  1. Bedarfsprognose: Telekom will erst in über 10 Jahren Glasfaser ins Haus legen
  2. Telekom: Glasfaser langfristig nötig

Auch die meisten Firmen brauchten demnach bis zum Jahr 2026 kein FTTH (Fiber to the Home). "95 Prozent der Unternehmen haben einen Bandbreitenbedarf wie Privatkunden", heißt es bei der Telekom. "Nur für den Rest ist ein punktueller Ausbau von Glasfaser notwendig."

Mit Super Vectoring will die Telekom im Festnetz 250 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload bieten. Durch Weiterentwicklungen ihres Hybridrouters soll im Jahr 2018 eine Datenrate von bis zu 550 MBit/s erreicht werden, erklärte die Telekom im März 2015.

Bei der Bundesnetzagentur wird über den Antrag der Telekom verhandelt, im Nahbereich um 8.000 Hauptverteiler die Vectoring-Technik einzusetzen und dazu von der Verpflichtung befreit zu werden, Wettbewerbern VDSL-Anschlüsse in den Hauptverteilern zu ermöglichen. Insgesamt könnten so nach einer umstrittenen Rechnung der Telekom knapp 80 Prozent der Haushalte bis zu 100 MBit/s bekommen.

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  1. ITEOS, verschiedene Standorte
  2. Dataport, verschiedene Einsatzorte

Telekom-Konzernsprecher Philipp Blank hat Golem.de den Bericht indirekt bestätigt: "Natürlich gibt es Prognosen, wie sich der Bandbreitenbedarf unserer Kunden in den kommenden Jahren entwickelt. Darauf müssen wir uns schließlich schon heute einstellen."

Telekom: Glasfaser langfristig nötig 
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Ovaron 04. Okt 2015

Richtig. ? Du solltest die korkenzieher-Sätze vielleicht mal begradigen bevor Du sie...

Ovaron 30. Sep 2015

Sag Du es uns...

Ovaron 30. Sep 2015

Es spricht schon einiges dafür das 4K TVs in 10 Jahren nur das kosten was heute HD TVs...

neocron 30. Sep 2015

der Internationale Vergleich kann uns am Hintern vorbei gehen ... Wichtig ist, was...

riekan2k4 30. Sep 2015

Der Ausbau von FTTH kostet ein Schweine Geld und die die es Nutzen wollen am besten nicht...


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