Abo
  • IT-Karriere:

FTTH: Telekom wird 1 GBit/s für Selbstbauer überall anbieten

Golem.de hat exklusiv mit Bruno Jacobfeuerborn, dem Technik-Chef der Deutschen Telekom, über die Möglichkeit gesprochen, Kunden auf eigene Kosten Glasfaser bis ins Haus zu legen. FTTH heißt bei der Telekom jetzt "Mehr Breitband für mich".

Artikel veröffentlicht am ,
Bruno Jacobfeuerborn
Bruno Jacobfeuerborn (Bild: Telekom)

Das Angebot 'Mehr Breitband für mich' (MBfm) gelte in ganz Deutschland und sei nicht wie Google Fiber auf "eine Handvoll Großstädte begrenzt", sagte Bruno Jacobfeuerborn, Technik-Chef der Deutschen Telekom, im Gespräch mit Golem.de. Zusammenschlüsse von Kunden wie bei den Google Fiberhoods seien auch möglich.

Inhalt:
  1. FTTH: Telekom wird 1 GBit/s für Selbstbauer überall anbieten
  2. Absolutes Premium-Produkt

"Hier gibt es zugegeben noch offene Fragen, was zum Beispiel einige Haftungsthemen seitens der Vertragsnehmer angeht. Wir kommen aber nicht von der Stelle, wenn wir jetzt im Vorfeld jede denkbare rechtliche prozessuale Variante von Zusammenschlüssen durchspielen und prozessieren", erklärte Jacobfeuerborn.

Kerngeschäft sind FTTC und Vectoring

"Mehr Breitband für mich" sei ein Premium-Produkt. "Unser Kerngeschäft ist es, mit FTTC und Vectoring, also dem Glasfaserausbau bis zu den grauen Kästen am Straßenrand, sowie mit FTTH in Neubaugebieten, möglichst schnell möglichst vielen Bürgern in Deutschland einen Breitbandanschluss zu ermöglichen. Auf diesem Weg werden wir bis 2018 rund 80 Prozent der Haushalte mit Geschwindigkeiten von über 50 MBit/s, mit Supervectoring dann sogar mit über 250 MBit/s zu versorgen", sagte Jacobfeuerborn.

Wünsche ein Kunde in einem bereits von der Telekom ausgebauten FTTC-Gebiet hingegen explizit einen Glasfaseranschluss bis in die Wohnung oder das Haus, komme "MBfm ins Spiel". Dabei werde interessierten Kunden ein persönliches und individuelles Angebot gemacht. Telekom-Experten planten "auf die Immobilie genau" vorhandene Technik, anfallende Kosten für Hardware und Tiefbau, also der über den normalen Ausbau hinausgehende Aufwand, um die Glasfaser bis in die Wohnung zu bringen.

Absolutes Premium-Produkt 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 469,00€
  2. 98,99€ (Bestpreis!)

tomatentee 03. Mai 2016

Eigentlich nicht. Mal muss mehr, mal weniger Strecke gelegt werden, Anschlusspunkte...

elf 11. Apr 2016

Also bei mir hat die Bereitstellung des Internetanschluss satte 400¤ gekostet, nicht nur...

speiderlars 09. Apr 2016

Hallo, ich kenne jetzt Stand heute die Companyconnect leistungen nicht genau aber wie...

jo-1 09. Apr 2016

Wer bei Null anfängt wird sich kaum eine Technologie von vorgestern holen - das macht...

DerDy 09. Apr 2016

Dann zeig mir mal bitte, wo die Bundesregierung Glasfaser legen lässt. Es sind doch...


Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem e.Go Life

Der e.Go Life ist ein elektrisch angetriebener Kleinwagen des neuen Aachener Automobilherstellers e.Go Mobile. Wir haben eine Probefahrt gemacht.

Probefahrt mit dem e.Go Life Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
    Lightyear One
    Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

    Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
    Von Wolfgang Kempkens

    1. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern
    2. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus
    3. Volkswagen Über 10.000 Vorreservierungen für den ID.3 in 24 Stunden

      •  /