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Layer-2-Bitstrom: Bundesnetzagentur bestimmt alternativen Zugang zum Vectoring

Die Telekom muss beim Vectoring ein neues Vorleistungsprodukt bieten. Layer-2-Bitstrom über Ethernet könne den direkten Zugang zur letzten Meile nicht ersetzen, kritisiert der Breko. Durch die langen Fristen müsse auch in Zukunft bis zu drei Wochen auf schnelle Internetanschlüsse gewartet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Vectoring-Ausbau der Telekom
Vectoring-Ausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Bundesnetzagentur hat ihren Entwurf für konkrete Zugangsbedingungen für den Layer-2-Bitstromzugang vorgelegt. "Dem Layer-2-Bitstrom kommt als alternatives Vorleistungsprodukt beim Einsatz der Vectoring-Technologie eine besondere Bedeutung zu. Einige von der Telekom vorgelegten Regelungen müssen geändert werden", erklärte Behördenchef Jochen Homann am 1. April 2016. Die Telekom muss der Konkurrenz für die TAL-Zugänge, die durch Vectoring nicht mehr für VDSL verfügbar sind (Teilnehmeranschlussleitungen), ab Mitte des Jahres einen Ersatz anbieten.

Inhalt:
  1. Layer-2-Bitstrom: Bundesnetzagentur bestimmt alternativen Zugang zum Vectoring
  2. Layer 2-Bitstrom per Ethernet

Der Bitstromzugang soll ein kombiniertes Vorleistungsprodukt aus Internetzugang und Transportleistung im Netz der Telekom sein, das es Konkurrenten ermöglicht, ihren Endkunden ADSL- und VDSL- sowie künftig auch Glasfaser-Anschlüsse zu bieten.

Wie Vectoring funktioniert

Vectoring ermöglicht bis zu 100 MBit/s, doch der Vectoring-Effekt auf der Kupferleitung nimmt mit der Leitungslänge ab und ist bei der bisher eingesetzten Technik ab 700 bis 800 Metern praktisch nicht mehr feststellbar.

Die Technik reduziert die gegenseitige Störung durch Far-End-Crosstalk (FEXT) benachbarter Kupferdoppeladern eines Kabels. Dieser Prozess verlangt eine hohe Rechenleistung in den aufgerüsteten DSLAMs. Das System errechnet für jede einzelne Kupfer-Doppelader eines Bündels die jeweiligen Störeinflüsse und sendet neben dem eigentlichen Nachrichtensignal ein Gegensignal in die jeweilige Doppelader, das abhängig von den errechneten Störeinflüssen erzeugt wird. So werden die durch Übersprechen entstehenden Störsignale fast ausgeschaltet.

Layer 2-Bitstrom per Ethernet 
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fareway 04. Apr 2016

Interessant wäre zu erfahren ob mit aktuellen Konsultationsentwurf nun die...

wire-less 03. Apr 2016

Sind sie nicht. Das regelt der TAL Vertrag zwischen Telekom und Cuda Mieter.

Apollo13 02. Apr 2016

Wenn man sich als alternativer Anbieter allerdings nach den Übergabepunkten richten muss...

StefanGrossmann 02. Apr 2016

Nun bekommen sie ja das Monopol nicht mehr zurück gedrückt..


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