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Vplus: Festnetzbetreiber wollen VDSL2 Annex Q statt Vectoring

Breko-Mitglieder wollen sich gegen exklusives Vectoring der Telekom im Nahbereich um die Hauptverteiler notfalls mit einer Verfassungsbeschwerde wehren. Technisch sei VDSL2 Annex Q, oder Vplus, die Alternative zu Vectoring.

Artikel veröffentlicht am ,
Speedport W 724 V
Speedport W 724 V (Bild: Deutsche Telekom)

Die im Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) zusammengeschlossenen Festnetzbetreiber wollen sich mit einer Verfassungsbeschwerde gegen exklusives Vectoring der Deutschen Telekom wehren, falls die Bundesnetzagentur dies genehmigt. Das gab der Verband am 19. Januar 2016 in einem Hintergrundgespräch bekannt. Zudem sei VDSL2 Annex Q, oder Vplus, dem Vectoring vorzuziehen. VDSL2-Vectoring kann nach derzeitigem Stand technologiebedingt immer nur von einem Netzbetreiber eingesetzt werden.

Inhalt:
  1. Vplus: Festnetzbetreiber wollen VDSL2 Annex Q statt Vectoring
  2. Regulierung wird versteigert

"VDSL2 Annex Q kann auch ohne Vectoring eingesetzt werden, wodurch die Möglichkeit zur Entbündelung erhalten bleibt. VDSL2 Annex Q wurde bereits im Juli 2015 standardisiert und am 06. November 2015 durch die ITU-T freigegeben und hätte daher im Rahmen der Abwägungsentscheidung der Beschlusskammer berücksichtigt werden müssen", erklärte der Breko.

Vplus verspricht 200 MBit/s bei Entfernungen bis zu 500 Metern und 300 MBit/s bei bis zu 250 Metern. Wenn die "letzte Meile" länger als 550 Meter ist, ließe sich die Strecke durch Verwendung von kleinen Vplus-KVZs oder von Micro-Netzknoten verkürzen, erklärte der Netzausrüster Alcatel-Lucent im Oktober 2015 im Gespräch mit Golem.de. Alcatel-Lucent sagte aber auch, dass Vplus nicht ohne Vectoring machbar ist: Vplus soll mit VDSL2 17a-Vectoring kompatibel sein. Alle Leitungen könnten vektorisiert werden.

Streit läuft seit rund elf Monaten

Die Telekom will sich festlegen, im Nahbereich um ihre 8.000 Hauptverteiler (Hvt) die Vectoring-Technik einzusetzen, fordert aber dafür, von der Verpflichtung befreit zu werden, dort der Konkurrenz VDSL-Anschlüsse zu ermöglichen. Der Streit darum hat bisher noch kein Ende gefunden und läuft seit fast einem Jahr.

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Der Breko beruft sich auf die Bundesnetzagentur, die in ihrem Konsultationsentwurf selbst ausgeführt habe, dass nur knapp 22 Prozent der Anschlüsse im Hvt-Nahbereich - was lediglich vier Prozent der Anschlüsse im Bundesgebiet seien - erstmals mit 50 MBit/s versorgt werden könnten, während 72 Prozent der Anschlüsse in den Nahbereichen bereits über Kabel, FTTB/FTTH oder VDSL vom Hauptverteiler aus mit 50 MBit/s versorgt seien. Die restlichen sechs Prozent würden auch durch einen Ausbau der Nahbereiche nicht profitieren. Da sich die Hauptverteiler überwiegend in städtischen und halbstädtischen Gebieten befänden, ermittelt die Beschlusskammer für den ländlichen Raum sogar nur für rund 420.000 Anschlüsse eine über Vectoring im Nahbereich zu erreichende NGA-Versorgung.

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DerDy 24. Jan 2016

Danke für Deine Note. Brauche ich aber nicht. Aber für dich habe ich eine Info: Ein gro...

Ovaron 20. Jan 2016

Wer erzählt denn nur immer so einen totalen Unsinn? Hast Du Dir das ausgedacht? http...

Ovaron 20. Jan 2016

Dann steht im Dorf bereits ein KVz. Womit Dein nachfolgender Blödsinn genullt ist. Was...

bofhl 20. Jan 2016

Nur ist die Unternehmensstruktur und -Kultur in Neuseeland eine komplett andere - da...

Misanthrop 20. Jan 2016

Verfolge das hin und her schon länger und sehe wer bei mir in der Region wirklich was...


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