100 MBit/s: Ewe will fast alle Haushalte mit Vectoring ausstatten

Ewe will 90 Prozent der Haushalte in seinem Gebiet mit Vectoring ausstatten. Auch Glasfaserzugänge soll es geben. Doch die Zusage gilt nur, wenn der Festnetzbetreiber in Niedersachsen, Bremen, Bremerhaven und Brandenburg exklusiv ausbauen darf.

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Leerrohre bei Ewe Tel
Leerrohre bei Ewe Tel (Bild: Ewe Tel)

Ewe Tel will 90 Prozent der Haushalte seines Vertriebsgebietes mit Vectoring ausstatten. Das gab das Unternehmen bekannt. Ewe Tel ist eine Tochter des Versorgungsunternehmens Ewe mit Sitz in Oldenburg. Der Festnetzbetreiber ist in Niedersachsen, Bremen, Bremerhaven, Brandenburg, Osnabrück sowie Ostwestfalen-Lippe tätig. Ähnlich wie bei dem Telekom-Antrag ist auch für Ewe Bedingung, dass das Unternehmen den Ausbau exklusiv vornehmen kann.

Ewe Tel hat seine Ausbauzusage für Vectoring im Nahbereich damit erhöht. Die neue Zusage soll der Bundesnetzagentur unterschrieben vorliegen. Das Unternehmen erklärte: "Damit ist das Ewe-Angebot um über 15 Prozent höher als das unverbindliche Angebot der Telekom. Zu den bereits zugesagten über 70 Millionen Euro wird Ewe einen weiteren zweistelligen Millionenbetrag investieren. Von diesen Ausbaumaßnahmen durch Ewe, die bis Ende des Jahres 2018 abgeschlossen wären, würden gegenüber dem Angebot des ehemaligen Monopolisten rund 75.000 weitere Haushalte im EWE-Vertriebsgebiet profitieren. Das Ausbauangebot der Telekom für dieselben Nahbereiche beinhaltet laut Einschätzung von Ewe lediglich 74 Prozent Abdeckung der Haushalte."

Neue Kabelverzweiger für besseres Vectoring

Ewe wolle neben der Erschließung der im Nahbereich bereits vorhandenen 3.200 Kabelverzweiger mit VDSL-Vectoring zusätzliche Verzweiger aufstellen. Dadurch werden die Entfernungen zu den einzelnen Häusern weiter verkürzt und die Bandbreiten erhöht. Der Vectoring-Effekt auf der Kupferleitung nimmt ab einer Leitungslänge von etwa 500 Metern deutlich ab und ist ab einer Leitungslänge von 700 bis 800 Metern praktisch nicht mehr feststellbar.

Zusätzlich bietet Ewe den Ausbau von Glasfaserhausanschlüssen an. Die Bundesnetzagentur will laut Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) reine FTTB-/FTTH-Ausbauzusagen im aktuell laufenden Vectoring-Verfahren nicht berücksichtigen, da hierdurch keine Einschränkungen der VDSL-Nutzung notwendig seien.

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