• IT-Karriere:
  • Services:

1 GBit/s: Telekom-Konkurrenten wollen Glasfaser oberirdisch verlegen

Telekom-Konkurrenten setzen auf alternative Verlegetechniken der Glasfaser, um Kosten zu sparen. Diese sind Mini-Trenching, Verlegen in Abwasserrohren oder oberirdisch an Masten.

Artikel veröffentlicht am ,
Netztechnik bei Vodafone Deutschland
Netztechnik bei Vodafone Deutschland (Bild: Vodafone)

Telekom-Konkurrenten wollen die Kosten für den Glasfaserausbau mit alternativen Verlegemethoden senken. In ländlichen und unterversorgten Regionen betrügen die Tiefbaukosten bis zu 80 Prozent des gesamten Breitbandausbaus, erklärte der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko). Deshalb setzen die Breko-Unternehmen bei der Verlegung von Glasfaser auch auf den Einsatz alternativer Verlegetechniken wie Mini-Trenching in rund 30 Zentimetern Tiefe sowie in Abwasserrohren oder auf die oberirdische Verlegung als Freileitung auf Beton-, Stahl- oder Holzmasten.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. Hays AG, Oststeinbek

Wie der Verband erklärte, ließen sich mit solchen Methoden die Tiefbaukosten, die durchschnittlich bei rund 80 Euro oder mehr pro Leitungsmeter lägen, auf 30 Euro oder weniger senken. Im Breko sind viele Stadtwerke, regionale und lokale Netzbetreiber, Mitglied, aber auch große Konzerne wie die Telefónica und Netzwerkausrüster wie Huawei und Cisco.

Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur hatte am Wochenende einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der "EU-Richtlinie zur Reduzierung der Kosten des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen" vorgestellt.

Neubau nur mit Glasfaser

Positiv sei laut Breko auch die aus der EU-Kostenreduzierungs-Richtlinie ergebende Verpflichtung, ab 2017 alle Neubauten mit hochgeschwindigkeitsfähiger, gebäudeinterner Infrastruktur - zum Beispiel mit Glasfaserleitungen als Inhouse-Verkabelung - auszustatten. Diese Regelung soll auch für umfangreichere Sanierungen von Gebäuden gelten.

Breko-Geschäftsführer Stephan Albers erklärte: "Unser Fokus liegt klar auf einem raschen und vor allem effizienten Glasfaserausbau in der Fläche."

Ein flächendeckender Glasfaserausbau bis zum letzten Bauernhof in Deutschland würde bis zu 93 Milliarden Euro kosten. Das ergaben Berechnungen des TÜV Rheinland und der TU Dresden.

Bei oberirdischer Verlegung von Telekommunikationskabeln muss eine Abwägung der Interessen des sogenannten Wegebaulastträgers - in der Regel die Gemeinde - und des Netzbetreibers erfolgen und auch städtebauliche Belange einbezogen werden. Das geht aus Paragraf 68 Absatz 3 Telekommunikationsgesetz (TKG) hervor. Der Wegebaulastträger hat also anders als bei unterirdischer Verlegung einen Ermessensspielraum. Oberirdische Verlegung kann abgelehnt werden, wenn diese "nicht mit den planerischen Zielen der Gemeinde vereinbar ist".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Paule 06. Sep 2017

Mit Windows 10 können PCs in einem LAN sich nun ja auch direkt die Updates gegenseitig...

vogls 09. Dez 2015

Das Netz wurde nie der Telekom einfach nur übergeben... Das Netz wurde vor der...

nille02 18. Sep 2015

Die lange Strecke sind ein Witz, verglichen mit dem Ausbau im Dorf. Das wird einfach mit...

nille02 17. Sep 2015

Oder man einfach einen Wartungsschacht auf macht.

chefin 15. Sep 2015

Ah...also Amigo-politik. Seit Strauss nichts dazu gelernt...wie. Hey, wir haben Geld...


Folgen Sie uns
       


Ninm Its OK - Test

Der It's OK von Ninm ist ein tragbarer Kassettenspieler mit eingebautem Bluetooth-Transmitter. Insgesamt ist das Gerät eine Enttäuschung, bessere Modelle gibt es auf dem Gebrauchtmarkt.

Ninm Its OK - Test Video aufrufen
Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild
Holo-Monitor angeschaut
Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

CES 2020 Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.
Von Tobias Költzsch und Martin Wolf

  1. UHD Alliance Fernseher mit Filmmaker-Modus kommen noch 2020
  2. Concept One ausprobiert Oneplus lässt die Kameras verschwinden
  3. Alienware Concept Ufo im Hands on Die Switch für Erwachsene

Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

    •  /