
Start frei für das neue Weltraumzeitalter: Mit einem Tag Verspätung ist das Raumfahrzeug Orion zu seinem Erstflug gestartet. Damit will die US-Raumfahrtbehörde weiter als je zuvor in den Weltraum vordringen.

Nummer fünf lebt: Die europäische Raumfahrtagentur Esa hat einen von zwei falsch ausgesetzten Galileo-Satelliten auf eine neue Umlaufbahn befördert und in Betrieb genommen. Jetzt wird getestet, ob er Teil der Konstellation des europäischen Satellitennavigationssystems wird.

Vergesst die Brille: 3D-Bilder schweben in der Luft, werden auf Dampf projiziert oder von rotierenden Scheiben erzeugt. Seit Jahren arbeiten Wissenschaftler an Konzepten, die Fiction zur Science werden zu lassen - und haben sogar einen Weg gefunden, solche Bilder fühlbar zu machen.
Von Werner Pluta

Den Bau einer neuen Ariane haben die 20 Esa-Mitgliedstaaten beschlossen. Mit der Rakete, die größer wird als ihre Vorgängerin, wollen die Europäer ihre Position auf dem Satellitenmarkt sichern.

Spiegel ersetzt Klimaanlage: Forscher aus den USA haben ein Kühlsystem entwickelt, das ohne Strom auskommt. Es verhindert, dass sich ein Gebäude durch Sonneneinstrahlung aufheizt - und kühlt es auch noch.

Lesen und speichern, aber nicht drucken: Aufsätze aus der Fachzeitschrift Nature können künftig kostenlos verbreitet werden. Ganz frei werden die Artikel aber nicht.

Thyssen Krupp kappt das Seil: Der Aufzug der Zukunft kommt ohne aus. Er bekommt einen eigenen Antrieb, mit dem er auch seitwärts fahren kann - und rasend schnell.

Asteroid (162173) 1999 JU3 aufgepasst: Hayabusa 2 und der deutsche Roboter Mascot sind bereit für die Reise. Allerdings könnte das Wetter einen Start dieser Tage verhindern.

Kommt das Leben auf der Erde doch aus dem All? Das Erbgut jedenfalls ist robust genug dafür: Es übersteht den Eintritt in die Erdatmosphäre. Das hat auch Auswirkungen auf die Raumfahrt.

Internetnutzer suchen Elementarteilchen: Die Forscher des LHC-Experiments Atlas rufen die Netzgemeinde auf, bei der Suche nach dem Higgs-Boson auf der Plattform Higgs Hunters mitzuhelfen. Die Forscher hoffen auf einen Durchbruch - das Ergebnis könnte aber auch ganz anders ausfallen.

3D-Druck bei Schwerelosigkeit: Die Besatzung der ISS hat den 3D-Drucker auf der Raumstation in Betrieb genommen. Der Testdruck funktionierte und sorgte schon für eine Überraschung.

Leuchtendes Papier hat das US-Unternehmen Rohinni entwickelt: Lightpaper sind Leuchtdioden, die auf ein dünnes Trägermaterial gedruckt werden. Gerade in der Werbung sieht der Hersteller Anwendungsmöglichkeiten.

Das mutmaßliche Abhören des Mobiltelefons von Kanzlerin Merkel bleibt straffrei: Die Bundesanwaltschaft will das Ermittlungsverfahren gegen den US-Geheimdienst NSA einstellen.

Was tun gegen Googles marktbeherrschende Stellung? Einige Europa-Abgeordnete haben eine Idee, die Google nicht gefallen dürfte. Sie wollen der EU-Kommission einen Vorschlag dazu unterbreiten.

Wer immer schon wissen wollte, wie Kollisionen im Teilchenbeschleuniger LHC ablaufen, kann das jetzt nachlesen: Das europäische Kernforschungszentrum Cern stellt die Originaldaten im Internet zur Verfügung.

Ein Molekül als Datenspeicher: Schottische und spanische Forscher haben eine Speicherzelle aus einem Molekül hergestellt. Das ermöglicht größere Flashspeicher.

Google Street View und Googles Roboterautos sind bekannt. Der Name 510 Systems nicht. Aber das kalifornische Unternehmen hat viel mit beidem zu tun. Auch wenn Google das geheim hält.

Was ist auf einem Bild zu sehen? Zwei Entwicklerteams in den USA haben Verfahren entwickelt, um Bilder automatisch zu erkennen und zu beschreiben. Das ist nützlich für die Bildersuche, kann aber auch ganze andere Auswirkungen haben.

Zweckentfremden wollen zwei US-Wissenschaftler das Satellitennavigationssystem GPS: Statt einen Standort wollen sie damit dunkle Materie suchen. Und sie erwägen schon sehr viel größere Detektoren.

Mit einem Bild interagieren, es nicht einfach nur anschauen: Lichtfeldfotografie bietet Fotografen eine neue Möglichkeit, die Welt abzubilden, das US-Unternehmen Lytro liefert dazu die Kamera. Golem.de hat die Lichtfeldkamera Illum ausprobiert.
Von Werner Pluta

Diese Waffe ist vielfältig einsetzbar: Sie kann einem Gegner ein helles Warnsignal senden. Sie kann ihn aber auch in Brand setzen. Ein Schiff der US-Marine verteidigt sich künftig mit Licht.

Bakterienzellulose und Wespenspeichel: Diese Drohne macht keinen sehr appetitlichen Eindruck. Aber dafür ist sie weitgehend biologisch abbaubar. Die Entwickler wollen noch mehr Komponenten aus Bakterien herstellen.

Nanoskulpturen nennt ein britischer Künstler seine Werke: Die kleinste Statue mit menschlicher Gestalt misst nur wenige Mikrometer. Sie auszustellen dürfte problematisch sein.

Betrieb: normal. Position: unbekannt. Die Mission von Philae auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko verläuft nicht ganz nach Plan. Der Lander ist nicht da, wo er sein sollte.

Amazon treibt die Auslieferung per Drohne voran: Das Unternehmen sucht für das Prime Air Team mehrere Mitarbeiter. Einige der Ausschreibungen deuten auf einen baldigen Start des Drohnenprogramms hin.

Besser als Hollywood: Das von Rosetta abgesetzte Landefahrzeug Philae ist gegen 16:30 Uhr auf dem Kometen 67P Tschurjumow-Gerassimenko gelandet. Es ist die erste Landung eines Raumfahrzeugs auf einem Kometen überhaupt. Es gibt aber Zweifel, ob der Lander sich auf dem Kometen halten kann.

Flugzeuge, die von Flugzeugen starten: Die Darpa plant, Drohnen künftig von Flugzeugen aus zu Aufklärungsflügen starten zu lassen. Neu ist das Konzept nicht.

Ein großer Schritt für einen Landeroboter, ein noch größerer für die Menschheit: Die Sonde Rosetta schickt das Landefahrzeug Philae auf den Weg zum Kometen Tschurjumow-Gerassimenko. Wir zeigen den Live-Stream aus dem Kontrollzentrum in Darmstadt.

Nach Minen zu suchen, ist eine gefährliche Aufgabe. Die US-Marine will diese künftig von Robotern erledigen lassen. Die Technik soll in wenigen Jahren zur Verfügung stehen.

Ein Irrtum könnte eine der größten wissenschaftlichen Entdeckungen der vergangenen Jahre sein: Eine Gruppe von Forschern hat die Daten analysiert, die laut dem europäischen Kernforschungszentrum Cern belegen, dass dort das Higgs-Boson gefunden wurde. Die Daten ließen auch ganz andere Schlüsse zu, sagen sie.

Gibt es Geister? Natürlich nicht, werden die meisten sagen. Doch, werden andere entgegnen, sie könnten Geister fühlen. Schweizer Wissenschaftler haben einen Roboter entwickelt, der Geistern auf die Spur kommt. Das Ergebnis ist anders als erwartet - aber nicht weniger gruselig.

Ein Mensch steuert einen anderen fern. US-Forscher übertragen einen Bewegungsimpuls aus einem Gehirn eines Menschen an ein anderes und bringen so den zweiten dazu, die Bewegung auszuführen. Künftig wollen sie vielleicht mehr als nur Bewegungskommandos übertragen.

Die Leser sind ausgeblieben: Springer will wieder von Google richtig gelistet werden. Unklar ist bislang, wie groß der Nutzerschwund war.

Die Lampe der Zukunft wird gedruckt: US-Forscher haben ein neues Verfahren zur Herstellung von LEDs entwickelt. Das könnte künftig sogar zu Hause möglich sein.

Eine Videokamera, die auch bei vollständiger Dunkelheit Farbbilder aufzeichnet, hat Sharp entwickelt. Sie soll als Überwachungskamera eingesetzt werden.

Die Ermittler der zuständigen US-Behörde haben einen ersten Hinweis auf eine Absturzursache des Spaceship Two gefunden: Ein zu früh eingeleitetes Bremsmanöver könnte zum Zerbrechen des Raketenflugzeugs von Virgin Galactic geführt haben.

Mit dem Oculus Rift und dem Roboterfahrzeug Andy den Mond erkunden - das ist das Ziel von US-Wissenschaftlern: Der Nutzer soll die VR-Brille aufsetzen und die Mondoberfläche betrachten können, als sei er vor Ort.

Eine Art E-Paper-Display auf der Basis eines LCD haben Forscher aus Hongkong entwickelt. Es wird mit Licht beschrieben und braucht für die Anzeige keinen Strom. Es kann sogar dreidimensionale Bilder anzeigen.

Daimler ist beim US-Elektroautohersteller Tesla Motors ausgestiegen. Beim Autobau wollen die beiden Unternehmen dennoch weiter zusammenarbeiten.

Ein neues Gleichstromhochspannungskabel zwischen Norwegen und Dänemark soll den Austausch von Strom aus erneuerbaren Quellen zwischen beiden Ländern verbessern: Norwegen speichert dänischen Windstrom als Wasserkraft. Deutschland und Großbritannien werden an das System angeschlossen.

Ein US-Unternehmen hat eine Magnetschwebetechnik entwickelt, die unter anderem den Bau eines Hoverboards ermöglicht. Damit das Board und noch andere Gegenstände schweben, suchen die Gründer Unterstützung per Crowdfunding.

Die Geldbörse der Elektroautofahrer wird künftig um eine Karte dicker: Mit ihr sollen sie an allen Ladesäulen den Strom für ihr Gefährt bezahlen.

Kafka in der Android-Version: In einer aktuellen Inszenierung einer Erzählung verwandelt sich die Hauptfigur nicht in einen Käfer, sondern in einen Roboter. Den hat ein bekannter japanischer Robotiker gebaut.

Ein röhrenförmiger Laserstrahl dient australischen Wissenschaftlern als Traktorstrahl. Sie können damit aber nicht nur ziehen, sondern auch schieben.

Dieser Aufzug soll lange unterwegs sein. Er hält auch nicht im 10. oder 100. Stockwerk, sondern im geostationären Orbit, etwa 36.000 Kilometer über der Erde. Konzepte gibt es viele für einen solchen Aufzug. Ob sie tragfähig sind, ist eine andere Frage.
Von Werner Pluta

Nach einem Brennstoffwechsel und zahlreichen Tests kann das Spaceship Two wieder mit Raketentriebwerk starten. Die Testreihe soll bis März 2015 gehen - dann will Virgin Galactic mit den kommerziellen Ausflügen ins All beginnen.

Anfang kommenden Jahres will Panono seine ersten Panoramaballkameras ausliefern. Um die Produktion sowie weitere Vorbereitungen zu finanzieren, sammelt das Berliner Unternehmen noch einmal Geld von seinen Anhängern.

Google baut weiter an eigener Infrastruktur für die Datenübertragung: Das Unternehmen beteiligt sich an einem Unterseekabel von den USA nach Brasilien. Es ist nicht das erste Projekt dieser Art, bei dem Google mitmacht.

Ein Arduino, ein Motor und einige Teile aus dem 3D-Drucker - das reicht aus, um ein funktionsfähiges Gerät zu bauen, das Tresore öffnet. Es dauert zwischen wenigen Minuten und einigen Tagen.

Eine wenige Nanometer dicke Kupferschicht soll Akkubrände verhindern: Sie dient als Warnsystem, das rechtzeitig erkennt, wenn ein Kurzschluss droht. Der Akku kann ausgetauscht werden, bevor er Feuer fangen kann.