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Luftfahrt: Heathrow installiert neues Drohnenabwehrsystem

In Heathrow ist ein System installiert worden, welches das Flugverbot um den Londoner Großflughafen durchsetzen soll. Es verhindert, dass Drohnen in die Verbotszone hineinfliegen, und lokalisiert deren Piloten.

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Drohne (Symbolbild): Klimaaktivisten wollten Heathrow lahmlegen.
Drohne (Symbolbild): Klimaaktivisten wollten Heathrow lahmlegen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Kein Desaster mehr wie in Gatwick: Der Londoner Flughafen Heathrow hat ein System zur Drohnenabwehr installiert. Es soll verhindern, dass Drohnen den Flugverkehr an einem der größten Flughäfen der Welt beeinträchtigen.

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Das System, das von Aveillant, einem Tochterunternehmen des französischen Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Thales, und dem britischen Unternehmen Operational Solutions installiert wurde, soll Drohnen erkennen und verhindern, dass sie sich dem Flughafen auf weniger als 5 km nähern.

Um Flughäfen gibt es 5 km große Verbotszonen, in denen keine Drohnen aufsteigen dürfen. Wer das Verbot ignoriert, kann in Großbritannien mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Dafür muss der Drohnenpilot jedoch zuerst gefasst werden. Dabei soll das System helfen: Es kann den Piloten identifizieren und seine Position bestimmen.

Wie genau das System verhindert, dass ein unbemanntes Fluggerät in die Flugverbotszone hineinfliegt, ist nicht bekannt. Ein Vertreter von Thales machte dazu im Gespräch mit der US-Nachrichtenagentur Bloomberg keine Angaben. Er sagte lediglich, dass ein System, das Drohnen deaktiviere, nicht Teil des Vertrags mit dem Flughafen sei.

Ein solches System ist durchaus nötig: Im September hatten Klimaaktivisten versucht, den Flugverkehr auf dem Flughafen südwestlich von London mit Hilfe von mindestens einer Drohne lahmzulegen. Kurz vor Weihnachten 2018 wurde der Londoner Flughafen Gatwick nach einer Drohnensichtung 30 Stunden lang geschlossen.

Es kann aber auch schlimmer kommen: In Saudi-Arabien griffen im September 2019 Terroristen mit Hilfe von Drohnen zwei wichtige Raffinerien an und richteten dort schwere Schäden an. Die Produktion von Rohöl und Gas brach um die Hälfte ein.

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