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Flugsicherung: US-Regierung kündigt Registrierungspflicht für Drohnen an

Sicherheit geht vor: Die US-Regierung zieht die Konsequenz aus der steigenden Zahl von Zwischenfällen mit unbemannten Fluggeräten. Drohnen müssen deshalb in Zukunft registriert werden. Die Regelung soll noch in diesem Jahr in Kraft treten.

Artikel veröffentlicht am ,
Hexacopter im Flug (auf der Maker Faire 2013): Unsicheres Fliegen wird Konsequenzen zeitigen.
Hexacopter im Flug (auf der Maker Faire 2013): Unsicheres Fliegen wird Konsequenzen zeitigen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Der Quadrocopter braucht eine Genehmigung: Die US-Regierung will eine Registrierungspflicht für unbemannte Luftfahrzeuge (Unmanned Aerial Vehicles, UAV) einführen. Grund sind die vielen Zwischenfälle von Drohnen mit Flugzeugen.

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Mutmaßlich werden die UAVs ein Kennzeichen oder eine Registrierungsnummer bekommen, über die ein Besitzer identifiziert werden kann. Ausgenommen werden lediglich sehr kleine Fluggeräte, die praktisch kein Risiko für die Luftfahrt darstellen. Das bedeutet, Drohnenbesitzer müssen sich mit geltenden Regeln wie Flugverbotszonen auseinandersetzen.

Das Konzept soll in wenigen Wochen fertig sein

Verkehrsminister Anthony Foxx und Michael Huerta, Chef der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA), haben eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die entsprechende Vorschläge erarbeiten soll. Sie soll 25 bis 30 Mitglieder haben, die unter anderem aus der Politik, aus der bemannten und unbemannten Luftfahrtindustrie kommen. Das Konzept soll bis zum 20. November vorliegen. Die Regelung könnte schon Mitte Dezember in Kraft treten.

"Die Registrierung von unbemannten Flugzeugen soll helfen, eine Kultur der Haftung und Verantwortung einzurichten, vor allem für neue Nutzer, die noch keine Erfahrung mit dem US-Luftfahrtsystem haben", sagte Verkehrsminister Foxx. "Das trägt zum Schutz der öffentlichen Sicherheit in der Luft und auf dem Boden bei."

Unsicheres Fliegen hat Folgen

Bei seiner Behörde gingen praktisch jeden Tag Berichte über Zwischenfälle mit UAVs ein, sagte FAA-Chef Huerta. Das sei "ein beunruhigender Trend". Eine Registrierungspflicht werde sicherstellen, dass die Nutzer die Regeln kennen, weil sie leicht zur Verantwortung gezogen werden können. "Wenn sie nicht sicher fliegen, werden sie wissen, dass das Konsequenzen haben wird."

Drohnenbesitzer halten sich häufig nicht an Flugverbote. So hat sich laut FAA die Zahl der Drohnensichtungen durch Piloten von 2014 auf 2015 verdoppelt. Allein in der zweiten Jahreshälfte 2014 registrierte die Behörde knapp 200 Zwischenfälle mit Drohnen.

Drohne überholt Flugzeug

Darunter waren neben Missachtungen von Flugverbotszonen Aufstiege über die erlaubte Höhe von 120 Metern oder Beinahekollisionen mit Flugzeugen und Hubschraubern. Ein Flugzeug wurde sogar in einer Höhe von über 3.000 Metern von einer Drohne überflogen.

Angebote wie Airmap und Noflyzone.org informieren Drohnenpiloten darüber, wo sie nicht fliegen dürfen oder sollten. Die FAA testet seit August die Smartphone-App B4Ufly, die ähnliche Informationen bietet.

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egal 21. Okt 2015

Nein hat er nicht, er hat nur gesagt, dass das Verbot eine weitere Alternative wäre...

egal 20. Okt 2015

Das ist der gleiche sinnlose Aktionismus, wie wir ihn bei vielen Dingen auch schon in...

ipodtouch 20. Okt 2015

Und wenn man eine Kanone auf eine Drohne baut, fällt sie damit unters Waffengesetz und...


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