Zum Hauptinhalt Zur Navigation

IBM: Watson lernt sehen und verstehen

Neue Dienste für neue Anwendungen: Watson hat unter anderem neue Fähigkeiten unter anderem beim Sprachverständnis bekommen. IBM stellt auch weitere Schnittstellen zur Verfügung, damit Entwickler mit dem Supercomputer arbeiten können.
/ Werner Pluta
7 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Supercomputer Watson (2011): mehr als 25 Schnittstellen für externe Entwickler (Bild: IBM)
Supercomputer Watson (2011): mehr als 25 Schnittstellen für externe Entwickler Bild: IBM

Raten kann er – das hat IBMs Supercomputer Watson(öffnet im neuen Fenster) 2011 bewiesen, als er zwei menschliche Gegner in der Rateshow Jeopardy schlug . Inzwischen hat er weitere Fähigkeiten erlernt, darunter, Bilder zu analysieren und in Zusammenhang zu setzen.

Neue Fähigkeiten für Watson – IBM
Neue Fähigkeiten für Watson – IBM (01:51)

Visual Insights(öffnet im neuen Fenster) heißt einer der neuen Dienste, die IBM bei einer Veranstaltung zu künstlicher Intelligenz in San Francisco vorgestellt hat. Er ermöglicht es Entwicklern, Anwendungen zu entwickeln, die Bilder und Videos in sozialen Netzen auswerten. Daraus sollen dann Trends oder Muster abgeleitet werden.

Watson versteht gesprochene Sprache

Neue Dienste gibt es auch für das Verständnis von natürlicher Sprache. So sind die Dienste Speech To Text(öffnet im neuen Fenster) und Text To Speech(öffnet im neuen Fenster) erweitert worden. Diese Dienste könnten beispielsweise dazu genutzt werden, Robotern das Sprechen beizubringen.

Dienste wie Dialog(öffnet im neuen Fenster) und Natural Language Classifier(öffnet im neuen Fenster) sollen eine Kommunikation zwischen einem Nutzer und einer Anwendung ermöglichen. Das kann eine Hilfedatenbank sein, die unterschiedlich formulierte Fragen versteht, oder ein Assistenzsystem, das einen Nutzer durch einen Prozess geleitet. Insgesamt hat IBM knapp 30 neue Dienste für den Supercomputer vorgestellt.

IBM öffnet Watson

IBM hat vor etwa zwei Jahren Entwicklern über eine erste Schnittstelle (Application Program Interface, API) den Zugang zu dem Supercomputer Watson eröffnet . Jetzt stehen mehr als 25 APIs zur Verfügung. Um Entwicklern die Arbeit mit Watson zu erleichtern, stellt IBM Entwicklungswerkzeuge wie den Dienst Watson Knowledge Studio(öffnet im neuen Fenster) bereit.

Viele Entwickler nutzten Watson inzwischen. Es seien viele neuen Anwendungen entstanden, sagte Mike Rhodin(öffnet im neuen Fenster) , Leiter des Watson-Projekts bei IBM. "Wir glauben, dass wir, indem wir Watson öffnen und seine Fähigkeiten erweitern, die Kraft der Daten und damit Innovation demokratisieren."


Relevante Themen