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Wegen Android: US-Wettbewerbsbehörde ermittelt gegen Google

Nutzt Google seine marktbeherrschende Stellung bei Mobilgeräten aus? Das will die US-Wettbewerbsbehörde FTC herausfinden. Sie prüft derzeit, ob Google Diensteanbieter benachteiligt.
/ Werner Pluta , dpa
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Android-Maskottchen: Smartphones in Asien haben selten Google-Dienste. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
Android-Maskottchen: Smartphones in Asien haben selten Google-Dienste. Bild: Google/Screenshot: Golem.de

Die US-Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC) ermittelt gegen den US-Internetkonzern Google. Die FTC prüft, ob Google beim mobilen Betriebssystem Android eigene Dienste auf Kosten der Konkurrenten bevorteilt.

Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf zwei Informanten, die mit den Ermittlungen vertraut seien. Demnach sei die Untersuchung noch in einem sehr frühen Stadium. Es sei nicht sicher, ob auch ein Verfahren eröffnet werde.

Gerätehersteller müssen Google-Dienste lizenzieren

Android ist das am weitesten verbreitete mobile Betriebssystem. Es wird unter der Federführung von Google entwickelt und ist im Prinzip offen und kostenlos für Gerätehersteller. Um Google-Dienste wie Maps oder E-Mail auf den Smartphones und Tablets vorzuinstallieren, benötigen die Hersteller eine Lizenz von Google. In westlichen Ländern werden Android-Geräte fast alle mit den Google-Diensten verkauft. In Asien – vor allem in China – fehlen diese meist. Hersteller wie Samsung laden eigene Dienste auf die Geräte.

Die Wettbewerbsbehörde der Europäischen Union hat in diesem Frühjahr bereits ein Wettbewerbsverfahren wegen Android eingeleitet . Auch die Europäer prüfen, ob Google die marktbeherrschende Position ausnutzt. Außerdem läuft ein Wettbewerbsverfahren wegen Googles Internetsuche .


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