Abo
  • Services:
Anzeige
Erdähnliche Planeten: eine Milliarde Planeten von der Größe der Erde in der Milchstraße
Erdähnliche Planeten: eine Milliarde Planeten von der Größe der Erde in der Milchstraße (Bild: G. Bacon (STScI)/Nasa/Esa)

Astronomie: Die meisten Planeten kommen noch

Erdähnliche Planeten: eine Milliarde Planeten von der Größe der Erde in der Milchstraße
Erdähnliche Planeten: eine Milliarde Planeten von der Größe der Erde in der Milchstraße (Bild: G. Bacon (STScI)/Nasa/Esa)

Wir Erdbewohner sind Frühstarter: Die unzähligen Planeten, die derzeit im Universum existieren, machen nicht einmal ein Zehntel der Planeten aus, die das Universum je hervorbringen wird. Das schließen Forscher aus den Daten von zwei Weltraumteleskopen.

Anzeige

Immer wieder berichten Forscher von der Entdeckung neuer Exoplaneten, die dann doch wieder keine zweite Erde sind. Das liegt zum einen daran, dass es derzeit noch keine Teleskope gibt, mit denen die Exoplaneten angemessen darauf untersucht werden können, ob es dort Leben geben könnte. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass es die meisten erdähnlichen Planeten noch gar nicht gibt.

Bisher existiere nicht einmal ein Zehntel der möglichen erdähnlichen Planeten, erklären Forscher in einer aktuellen Studie. Das schließen sie aus den Daten, die die Weltraumteleskope Hubble und Kepler gesammelt haben. 92 Prozent der habitablen Planeten im ganzen Universum kämen noch, schreiben Peter Behroozi und Molly Peeples in der Fachzeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society.

Die Erde ist ein früher Planet

Laut den von ihnen ausgewerteten Daten entstanden vor etwa zehn Milliarden Jahren schnell Sterne. Dennoch hätten zu der Zeit, als unser Sonnensystem entstanden ist, also vor etwa 4,6 Milliarden Jahren, nur etwa acht Prozent aller möglichen habitablen Planeten existiert. "Verglichen mit all den Planeten, die sich jemals im Universum bilden, ist die Erde recht früh dran", sagt Behroozi.

Doch obwohl damals sehr viele Sterne entstanden seien, sei nur ein geringer Anteil des Wasserstoffs und Heliums im Universum dafür aufgebraucht worden. Der weitaus größere Teil sei noch verfügbar. Zwar entstünden heute Sterne deutlich langsamer. Es sei aber noch genug Material übrig, dass über einen sehr langen Zeitraum noch Sterne und Planeten entstehen könnten - auch lange, nachdem die Sonne in etwa 6 Milliarden Jahren ausgebrannt sein wird.

Die Milchstraße hat eine Milliarde erdähnlicher Planeten

Nach den Berechnungen von Behroozi und Peeples gibt es derzeit allein in der Milchstraße eine Milliarde Planeten von der Größe der Erde, von denen wiederum ein Großteil Gesteinsplaneten sind. Derzeit gibt es im beobachtbaren Teil des Universums aber 100 Milliarden weitere Galaxien.

Schon allein das bedeutet eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass irgendwo im Universum weiteres intelligentes Leben existiert. Dazu kommt, dass in Zukunft mehr als zehnmal so viele Planeten entstehen werden, wie heute existieren - Material ist ja genug da. Zeit auch: Der letzte Stern wird erst in etwa 100 Billionen Jahren ausgebrannt sein. Das impliziere, dass es eine 92-prozentige Chance gebe, "dass wir nicht die einzige Zivilisation sind, die jemals im Universum existieren wird", schreiben Behroozi und Peeples.


eye home zur Startseite
david_rieger 08. Apr 2016

Was immer noch voraussetzt, dass Evolution quasi zwangsläufig in "intelligentes" Leben...

blauerninja 04. Nov 2015

Ich knüpfe hier nur weiter an, da ich mit dieser Meinung übereinstimme. Es ist so...

Jossele 22. Okt 2015

da empfiehlt sich dieser Beitrag: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2015/09/25...

teenriot* 21. Okt 2015

Das sind Schätzungen basierend auf den Daten und Modellen die man zur Verfügung hat. Das...

blauerninja 21. Okt 2015

Wir wissen, dass wir nicht die Ersten hier sind. Unsere Sagen erzählen von jenen, die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. HIT Hanseatische Inkasso-Treuhand GmbH, Hamburg
  2. Robert Bosch GmbH, Berlin
  3. Schwarz Zentrale Dienste KG, Neckarsulm
  4. Landeshauptstadt München, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€ statt 39,99€
  2. täglich neue Deals

Folgen Sie uns
       


  1. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  2. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  3. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  4. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  5. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  6. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  7. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  8. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  9. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  10. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Energieversorgung: Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten
Energieversorgung
Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten
  1. Optimierungsprogramm Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren
  2. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz
  3. Apache Struts Monate alte Sicherheitslücke führte zu Equifax-Hack

Anki Cozmo im Test: Katze gegen Roboter
Anki Cozmo im Test
Katze gegen Roboter
  1. Die Woche im Video Apple, Autos und ein grinsender Affe
  2. Anki Cozmo ausprobiert Niedlicher Programmieren lernen und spielen

Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

  1. Naiv

    Pldoom | 05:17

  2. Bitte löschen.

    Pldoom | 05:16

  3. Re: Aber PGP ist schuld ...

    Pete Sabacker | 03:31

  4. Re: Wie sicher sind solche Qi-Spulen vor Attacken?

    Maatze | 02:48

  5. Re: "dem sei ohnehin nicht mehr zu helfen"

    LinuxMcBook | 02:45


  1. 15:37

  2. 15:08

  3. 14:28

  4. 13:28

  5. 11:03

  6. 09:03

  7. 17:43

  8. 17:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel