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Kipplaster in einer Grube von Rio Tinto: autonome Trucks, robotische Bohrer, führerlose Züge
Kipplaster in einer Grube von Rio Tinto: autonome Trucks, robotische Bohrer, führerlose Züge (Bild: Rio Tinto)

Autonomes Fahren: Fahrerlose Trucks in Australien transportieren Eisenerz

Kipplaster in einer Grube von Rio Tinto: autonome Trucks, robotische Bohrer, führerlose Züge
Kipplaster in einer Grube von Rio Tinto: autonome Trucks, robotische Bohrer, führerlose Züge (Bild: Rio Tinto)

Sie fahren rund um die Uhr und brauchen keine Mittagspause: Der Bergbaukonzern Rio Tinto lässt Eisenerz von automatisiert fahrenden Trucks transportieren. Das soll sicherer sein und Kosten sparen.

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Autonom aus der Grube: Der britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto setzt in mehreren Minen automatisiert fahrende Lastwagen ein. Gesteuert werden sie aus einem Kontrollzentrum, das über 1.000 Kilometer weit entfernt ist.

Es sind gigantische Kipplaster, die das Eisenerz aus den Gruben zur Verladestation bringen. Doch in einigen Minen in der Bergbauregion Pilbara im Bundesstaat Western Australia sitzt seit kurzem kein Mensch mehr hinter dem Steuer: Die Trucks in den Minen Yandicoogina und Nammuldi fahren sebstständig.

Autonome Trucks werden nicht müde

Von den autonomen Fahrzeugen verspricht sich der Bergbaukonzern mehr Sicherheit und Effizienz. Wenn die Fahrer ermüden, stellt das ein großes Risiko dar, sagte Josh Bennett von Rio Tinto dem australischen Fernsehsender Australian Broadcasting Corporation (ABC). Das sei durch die autonomen Trucks ausgeschaltet.

Natürlich will Rio Tinto damit auch Betriebskosten reduzieren: So fährt ein fahrerloser Truck das ganze Jahr rund um die Uhr und braucht weder Pinkel- noch Mittagspause. Laut Expertenschätzungen ließen sich dadurch 500 Mannstunden pro Jahr auf einem Lkw einsparen, berichtet ABC.

Kontrollzentrum in Perth überwacht Lkw

Außerdem lassen sich dadurch Kosten einsparen: Rio Tinto müsste die Fahrer zu den entlegenen Minen transportieren. Dort müssten sie in Camps untergebracht und verpflegt werden. Die fahrerlosen Trucks hingegen werden von einem Kontrollzentrum im 1.200 Kilometer entfernten Perth aus überwacht.

Außer in Yandicoogina und Nammuldi sind solche Trucks auch in der Grube Downs 4 unterwegs. Insgesamt setzt Rio Tinto 69 autonome Lkw ein. Sie sind Teil eines Automatisierungskonzepts, das Rio Tinto als Mine of the Future bezeichnet. Dazu gehören neben den autonomen fahrenden Trucks auch ein robotischer Bohrer, der 2008 erstmals getestet wurde, sowie führerlose Güterzüge, die das Eisenerz aus den Minen abtransportieren.


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User_x 23. Okt 2015

Wieso müssen? da hätte ich mir schleunigst einen anderen Laden gesucht. Döner, Pizza...

Kleba 21. Okt 2015

Dafür müssten - imho - aber zu Anfang die "Vorreiter" mit den autonomen LKW nicht...

Prinzeumel 20. Okt 2015

Man muss nur seine Einstellung zum leben überdenken und nicht nur eine bloße konsumhure...

chefin 20. Okt 2015

über die Frage der Haftung wird sich deren Versicherung längst gedanken gemacht haben...

kn4llfr0sch 19. Okt 2015

News: +++ Autonomie ist nicht schwarz-weiß +++ Wenn ich jede Heizung einzeln aufdrehe...



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